Das Westminster Glaubensbekenntnis- Thomas Schirrmacher- via Uwe Rosenkranz, LOGOS

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Thomas Schirrmacher (Hg.)


Der evangelische Glaube kompakt
Ein Arbeitsbuch
Das Westminster Glaubensbekenntnis von 1647
mit den Texten aller biblischen Belegstellen
und mit den Abweichungen der presbyterianischen, kongregationalistischen und baptistischen Fassungen im Anhang
รœbersetzt, eingerichtet und eingeleitet vom Herausgeber

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
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3. Auflage, 2017
ยฉ Copyright by Thomas Schirrmacher
Verlag fรผr Kultur und Wissenschaft
(Culture and Science Publ.)
Prof. Dr. Thomas Schirrmacher
FriedrichstraรŸe 38, D-53111 Bonn
Fax +49 / 228 / 9650389
ISBN 978-3-86269-145-6 (VKW)
Reformatorischer Verlag Beese
Hans Christian Beese
Friedensallee 76,
D-22765 Hamburg
info@rvbeese.de
ISBN 978-3-944472-17-1 (RVB)
Reformierte Klassiker biblischer Lehre, Band 1
und
ISSN 1436-0292
Theologisches Lehr- und Studienmaterial (MBS) Band 17
Umschlaggestaltung:
BoD Verlagsservice Beese, Friedensallee 76, 22765 Hamburg
www.rvbeese.de / info@rvbeese.de
Gesamtherstellung:
CPI Books / Buch Bรผcher.de GmbH, 96158 Birkach
www.cpi-print.de / info.birkach@cpi-print.de
Verlagsauslieferung:
IC-Medienhaus
D-71087 Holzgerlingen, Tel. 07031/7414-177 Fax -119
www.icmedienhaus.de
Gesamtverzeichnis fรผr den Buchhandel:
www.vkwonline.de/prospect
Widmung
Der Fakultรคt des Whitefield Theological Seminary,
ihrem Prรคsidenten Kenneth G. Talbot
und meinem Doktorvater Francis Nigel Lee
fรผr die Verleihung des
theologischen Doktorgrades
in Ethik
1996
und
der Fakultรคt des Cranmer Theological House,
ihrem Prรคsidenten Royal U. Grote
und ihrem Dekan Ray R. Sutton
fรผr die Verleihung
der Ehrendoktorwรผrde
1997
Reformierte Klassiker biblischer Lehre
Band 1
Theologisches Lehr- und Studienmaterial
(Martin Bucer Seminar)
Band 17
Inhaltsverzeichnis โ€“ รœbersicht
Kapitel I: Von der Heiligen Schrift
Kapitel II: Von Gott und der heiligen Dreieinigkeit
Kapitel III: Von Gottes ewigem Ratschluss
Kapitel IV: Von der Schรถpfung
Kapitel V: Von der Vorsehung
Kapitel VI: Von dem Fall des Menschen, der Sรผnde und der Strafe dafรผr
Kapitel VII: Von Gottes Bund mit dem Menschen
Kapitel VIII: Von Christus, dem Mittler
Kapitel IX: Vom freien Willen
Kapitel X: Von der wirksamen Berufung
Kapitel XI: Von der Rechtfertigung
Kapitel XII: Von der Adoption
Kapitel XIII: Von der Heiligung
Kapitel XIV: Vom rettenden Glauben
Kapitel XV: Von der BuรŸe zum Leben
Kapitel XVI: Von den guten Werken
Kapitel XVII: Vom Beharren der Heiligen
Kapitel XVIII: Von der Gewissheit der Gnade und des Heils
Kapitel XIX: Vom Gesetz Gottes
Kapitel XX: Von der christlichen Freiheit und der Freiheit des Gewissens
Kapitel XXI: Von der Gottesverehrung und dem Sabbat
Kapitel XXII: Von den rechtmรครŸigen Eiden und Gelรผbden
Kapitel XXIII: Von der weltlichen Obrigkeit
Kapitel XXIV: Von der Ehe und der Ehescheidung
Kapitel XXV: Von der Kirche
Kapitel XXVI: Von der Gemeinschaft der Heiligen
Kapitel XXVII: Von den Sakramenten
Kapitel XXVIII: Von der Taufe
Kapitel XXIX: Vom heiligen Abendmahl
Kapitel XXX: Von der Kirchenzucht
Kapitel XXXI: Von den Synoden und Konzilien
Kapitel XXXII: Vom Zustand des Menschen nach dem Tod und von der Auferstehung der Toten
Kapitel XXXIII: Vom jรผngsten Gericht
Anhang 1: Liste der nennenswerten ร„nderungen der drei wichtigsten Revisionen des Westminster Bekenntnisses
Anhang 2: Text der geรคnderten oder hinzugefรผgten Artikel der drei wichtigsten Revisionen des Westminster Bekenntnisses
Inhaltsverzeichnis โ€“ detailliert
Zum Geleit
Zu diesem Buch
Dank
Einfรผhrung des Herausgebers
Wichtige Literatur zum Westminster Bekenntnis
Hinweise zum Text und zur grafischen Gestaltung
Kapitel I: Von der Heiligen Schrift
Artikel 1.1. Die gรถttliche Offenbarung
Artikel 1.2. Die Bรผcher der Heiligen Schrift
Artikel 1.3. Die Apokryphen sind menschliche Schriften
Artikel 1.4. Die Heilige Schrift beruht auf dem Zeugnis Gottes
Artikel 1.5. Das Zeugnis des Geistes und die Hilfe der Kirche
Artikel 1.6. Wie gewinnen wir Erkenntnis aus der Schrift?
Artikel 1.7. Die Klarheit der Schrift in Bezug auf das Heil
Artikel 1.8. Die Schrift muss in die Umgangssprachen รผbersetzt werden
Artikel 1.9. Die Schrift legt die Schrift aus
Artikel 1.10. Alles ist an der Schrift zu prรผfen
Kapitel II: Von Gott und der heiligen Dreieinigkeit
Artikel 2.1. Der wahre Gott
Artikel 2.2. Gott und die Schรถpfung
Artikel 2.3. Die Dreieinigkeit
Kapitel III: Von Gottes ewigem Ratschluss
Artikel 3.1. Gottes Ratschluss
Artikel 3.2. Gottes Vorherwissen und sein Ratschluss
Artikel 3.3. Erwรคhlung und Verwerfung
Artikel 3.4. Die Zahl der Erwรคhlten steht fest
Artikel 3.5. Erwรคhlung aus freier Liebe
Artikel 3.6. Folgen der Erwรคhlung โ€“ Gottes Handeln am Erwรคhlten
Artikel 3.7. Die รœbergangenen
Artikel 3.8. Mit dieser Lehre muss man sorgfรคltig umgehen
Kapitel IV: Von der Schรถpfung
Artikel 4.1. Die Erschaffung der Welt
Artikel 4.2. Die Erschaffung des Menschen
Kapitel V: Von der Vorsehung
Artikel 5.1. Gott erhรคlt und lenkt alles Geschaffene
Artikel 5.2. Erstursache und Zweitursache
Artikel 5.3. Vorsehung und die normalen Mittel
Artikel 5.4. Vorsehung und Sรผnde
Artikel 5.5. Vorsehung und Zรผchtigung
Artikel 5.6. Die Vorsehung und die Gottlosen
Artikel 5.7. Die Vorsehung und die Gemeinde
Kapitel VI: Von dem Fall des Menschen, der Sรผnde und der Strafe dafรผr
Artikel 6.1. Der Sรผndenfall
Artikel 6.2. Die Folgen des Sรผndenfalls
Artikel 6.3. Erbsรผnde durch Abstammung
Artikel 6.4. Die Erbsรผnde fรผhrt zu den einzelnen Sรผnden
Artikel 6.5. Der Christ wird in diesem Leben nicht sรผndlos
Artikel 6.6. Die gerechte Strafe fรผr die Sรผnde
Kapitel VII: Von Gottes Bund mit dem Menschen
Artikel 7.1. Keine Beziehung zu Gott ohne gnรคdigen Bund
Artikel 7.2. Der Bund der Werke
Artikel 7.3. Der Bund der Gnade aus Glauben
Artikel 7.4. Das neue Testament
Artikel 7.5. Derselbe Bund in verschiedenen Durchfรผhrungen
Artikel 7.6. Der Neue Bund ist einfacher und herrlicher
Kapitel VIII: Von Christus, dem Mittler
Artikel 8.1. Die ร„mter Christi
Artikel 8.2. Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch
Artikel 8.3. Christi Befรคhigung zum Mittler
Artikel 8.4. Christi Leiden und Verherrlichung
Artikel 8.5. Christi Opfer
Artikel 8.6. Christi Werk gilt auch fรผr die Glรคubigen des Alten Bundes
Artikel 8.7. Christi Mittleramt nach beiden Naturen
Artikel 8.8. Christus und die Glรคubigen
Kapitel IX: Vom freien Willen
Artikel 9.1. Die natรผrliche Freiheit
Artikel 9.2. Der Wille im Stand der Unschuld
Artikel 9.3. Der Wille im Stand der Schuld
Artikel 9.4. Die Befreiung des Willens
Artikel 9.5. Der Wille im Stand der Herrlichkeit
Kapitel X: Von der wirksamen Berufung
Artikel 10.1. Die Vorherbestimmung
Artikel 10.2. Die wirksame Berufung
Artikel 10.3. Erwรคhlte Kleinkinder
Artikel 10.4. Die Verlorenen
Kapitel XI: Von der Rechtfertigung
Artikel 11.1. Rechtfertigung durch Christi Gerechtigkeit
Artikel 11.2. Rechtfertigung und lebendiger Glaube
Artikel 11.3. Rechtfertigung allein aus Gnaden
Artikel 11.4. Erwรคhlung und Zueignung
Artikel 11.5. Sรผnde im Leben der Erwรคhlten
Artikel 11.6. Rechtfertigung im Alten Testament
Kapitel XII: Von der Adoption
Artikel 12. Die Annahme als Kind (Adoption)
Kapitel XIII: Von der Heiligung
Artikel 13.1. Wahre Heiligung
Artikel 13.2. Die Heiligung bleibt im Diesseits unvollkommen
Artikel 13.3. Das Wachstum in der Heiligung
Kapitel XIV: Vom rettenden Glauben
Artikel 14.1. Die Gnade des Glaubens
Artikel 14.2. Der Glaube, das Wort Gottes und die Annahme Christi
Artikel 14.3. Das Wachstum des Glaubens
Kapitel XV: Von der BuรŸe zum Leben
Artikel 15.1. Die BuรŸe zum Leben muss verkรผndigt werden
Artikel 15.2. Was ist BuรŸe?
Artikel 15.3. Die Notwendigkeit der BuรŸe
Artikel 15.4. Keine Sรผnde ist zu groรŸ
Artikel 15.5. Die stรคndige BuรŸe
Artikel 15.6. Sรผnde muss bekannt werden
Kapitel XVI: Von den guten Werken
Artikel 16.1. Gott allein bestimmt, was gute Werke sind
Artikel 16.2. Die Bedeutung der guten Werke der Christen
Artikel 16.3. Der Heilige Geist und die guten Werke
Artikel 16.4. Die Unvollkommenheit der guten Werke
Artikel 16.5. Gute Werke sind kein Verdienst
Artikel 16.6. Gott nimmt die Werke in Christus an
Artikel 16.7. Werke nichtwiedergeborener Menschen
Kapitel XVII: Vom Beharren der Heiligen
Artikel 17.1. Man kann nicht aus dem Stand der Gnade fallen
Artikel 17.2. Die Ursachen des Beharrens
Artikel 17.3. Christen kรถnnen in schwere Sรผnde fallen
Kapitel XVIII: Von der Gewissheit der Gnade und des Heils
Artikel 18.1. Heilsgewissheit ist mรถglich
Artikel 18.2. Der Grund der Heilsgewissheit
Artikel 18.3. Heilsgewissheit ist nicht heilsnotwendig
Artikel 18.4. Heilsgewissheit kann verschรผttet werden
Kapitel XIX: Vom Gesetz Gottes
Artikel 19.1. Das Gesetz als Bund der Werke
Artikel 19.2. Die Zehn Gebote
Artikel 19.3. Moralgesetz und Zeremonialgesetz
Artikel 19.4. Judizialgesetze
Artikel 19.5. Das Moralgesetz bleibt bindend
Artikel 19.6. Das Moralgesetz ist von groรŸem Nutzen
Artikel 19.7. Das Halten des Moralgesetzes widerspricht nicht der Gnade
Kapitel XX: Von der christlichen Freiheit und der Freiheit des Gewissens
Artikel 20.1. Die Freiheit der Christen
Artikel 20.2. Gott ist der alleinige Herr des Gewissens
Artikel 20.3. Die christliche Freiheit rechtfertigt keine Sรผnde
Artikel 20.4. Unterordnung unter staatliche und kirchliche Obrigkeiten
Kapitel XXI: Von der Gottesverehrung und dem Sabbat
Artikel 21.1. Gott legt fest, wie er verehrt werden will
Artikel 21.2. Nur Gott allein darf verehrt werden und Jesus ist der einzige Mittler
Artikel 21.3. Gott will Gebet
Artikel 21.4. Fรผr wen darf man beten?
Artikel 21.5. Bestandteile der Verehrung Gottes
Artikel 21.6. Ort und Zeit des Gebetes
Artikel 21.7. Der christliche Sabbat
Artikel 21.8. Wie soll der Sabbat begangen werden?
Kapitel XXII: Von den rechtmรครŸigen Eiden und Gelรผbden
Artikel 22.1. Eide gehรถren zur Gottesverehrung
Artikel 22.2. Menschen dรผrfen nur beim Namen Gottes allein schwรถren
Artikel 22.3. Wahrheit und RechtmรครŸigkeit des Eides
Artikel 22.4. Ein Eid ist unbedingt verpflichtend
Artikel 22.5. Gelรผbde sind wie Eide
Artikel 22.6. Vom Sinn der Gelรผbde
Artikel 22.7. Man darf nur rechtmรครŸige Dinge geloben
Kapitel XXIII: Von der weltlichen Obrigkeit
Artikel 23.1. Wozu Gott die Obrigkeit gegeben hat
Artikel 23.2. Christen dรผrfen ein Amt der Obrigkeit รผbernehmen
Artikel 23.3. Kirche und Staat
Artikel 23.4. Die Pflicht des Volkes โ€“ auch bei Verschiedenheit der Religion
Kapitel XXIV: Von der Ehe und der Ehescheidung
Artikel 24.1. Ein Mann und eine Frau
Artikel 24.2. Der Sinn der Ehe
Artikel 24.3. Jeder darf heiraten, aber Christen nur im Herrn
Artikel 24.4. Ehe ist bei zu naher Blutsverwandtschaft verboten
Artikel 24.5. Scheidung bei Ehebruch und Unzucht
Artikel 24.6. Nรคheres zur Scheidung
Kapitel XXV: Von der Kirche
Artikel 25.1. Die unsichtbare Kirche
Artikel 25.2. Die sichtbare Kirche
Artikel 25.3. Das Amt der Kirche
Artikel 25.4. Kirchen sind mehr oder weniger rein
Artikel 25.5. Es gibt keine vollkommenen Kirchen
Artikel 25.6. Christus ist das Haupt der Kirche, nicht der Papst
Kapitel XXVI: Von der Gemeinschaft der Heiligen
Artikel 26.1. Gemeinschaft mit Christus und untereinander
Artikel 26.2. Die Verpflichtung zur Gemeinschaft
Artikel 26.3. Wie Gemeinschaft missverstanden werden kann
Kapitel XXVII: Von den Sakramenten
Artikel 27.1. Was sind Sakramente?
Artikel 27.2. Das Zeichen und die bezeichnete Sache
Artikel 27.3. Falsche und richtige Sicht der Wirkung der Sakramente
Artikel 27.4. Es gibt nur zwei neutestamentliche Sakramente
Artikel 27.5. Die alttestamentlichen Sakramente
Kapitel XXVIII: Von der Taufe
Artikel 28.1. Wofรผr steht die Taufe?
Artikel 28.2. Das รคuรŸere Element der Taufe
Artikel 28.3. Die Taufhandlung
Artikel 28.4. Die Taufe von Kindern glรคubiger Eltern
Artikel 28.5. Die Taufe ist nicht heilsnotwendig
Artikel 28.6. Die Taufe ist nicht an einen Zeitpunkt gebunden
Artikel 28.7. Keine Wiedertaufe
Kapitel XXIX: Vom heiligen Abendmahl
Artikel 29.1. Die Bedeutung des Abendmahls
Artikel 29.2. Das Abendmahl ist kein wirkliches Opfer
Artikel 29.3. Die Durchfรผhrung des Abendmahls
Artikel 29.4. Falsche Formen des Abendmahls
Artikel 29.5. Das Verhรคltnis der Elemente zu Christus
Artikel 29.6. Brot und Wein verwandeln sich nicht in Jesus
Artikel 29.7. Der geistliche Empfang des Abendmahls
Artikel 29.8. Der unberechtigte Empfang durch Gottlose und Unwรผrdige
Kapitel XXX: Von der Kirchenzucht
Artikel 30.1. Jesus hat Amtstrรคger in der Kirche eingesetzt
Artikel 30.2. Die Vollmacht der Amtstrรคger
Artikel 30.3. Die Notwendigkeit der Kirchenzucht
Artikel 30.4. Formen der Kirchenzucht
Kapitel XXXI: Von den Synoden und Konzilien
Artikel 31.1. Versammlungen der Kirche
Artikel 31.2. Die Obrigkeit und die Synoden
Artikel 31.3. Synoden entscheiden Glaubensstreitigkeiten und Amtsverfehlungen
Artikel 31.4. Alle Synoden kรถnnen irren
Artikel 31.5. Synoden beschlieรŸen nur รผber kirchliche Dinge
Kapitel XXXII: Vom Zustand des Menschen nach dem Tod und von der Auferstehung der Toten
Artikel 32.1. Der Aufenthaltsort der Seelen zwischen Tod und Jรผngstem Gericht
Artikel 32.2. Das Jรผngste Gericht
Artikel 32.3. Die Auferweckung der Kรถrper
Kapitel XXXIII: Vom jรผngsten Gericht
Artikel 33.1. Alle mรผssen am Jรผngsten Tag Rechenschaft ablegen
Artikel 33.2. Das Schicksal der Glaubenden und der Gottlosen
Artikel 33.3. Der Tag des Gerichts dient der Abschreckung und dem Trost
Anhang 1: Liste der nennenswerten ร„nderungen der drei wichtigsten Revisionen des Westminster Bekenntnisses
Liste der nennenswerten ร„nderungen der kongregationalistischen Savoy-Erklรคrung von 1658
Liste der nennenswerten ร„nderungen der Revision des Westminster Bekenntnisses durch die amerikanischen Presbyterianer 1788
Liste der nennenswerten ร„nderungen des Baptistischen Bekenntnisses von 1688
Anhang 2: Text der geรคnderten oder hinzugefรผgten Artikel der drei wichtigsten Revisionen des Westminster Bekenntnisses
Kapitel XX der Savoy-Erklรคrung = Kapitel XXX des Baptistischen Bekenntnisses: โ€žรœber das Evangelium und den Umfang seiner Gnadeโ€œ
Artikel 20.1./30.1. Die VerheiรŸung Christi
Artikel 20.2./30.2. Die VerheiรŸung wird nur im Wort Gottes offenbart
Artikel 20.3./30.3. Gottes Offenbarung ist Gnade, nicht Folge
Artikel 20.4./30.4. Die wirksame, unwiderstehliche Berufung durch den Geist
Artikel 24.3. der Savoy-Erklรคrung: Kirche und Staat
Artikel 23.3. der Revision durch die amerikanischen Presbyterianer: Kirche und Staat
Artikel 24.3. des Baptistischen Bekenntnisses: Kirche und Staat
Artikel 26.2. der Savoy-Erklรคrung: Die universale Kirche โ€“ sichtbar, aber ohne Amt
Artikel 26.5. der Savoy-Erklรคrung: Die Zukunft der Kirche und der Juden (Eschatologie)
Kapitel XXVI des Baptistischen Bekenntnisses: Von der Kirche
Artikel 26.1. Die unsichtbare Kirche
Artikel 26.2. Die sichtbaren Heiligen
Artikel 26.3. Es gibt keine vollkommenen Kirchen
Artikel 26.4. Christus ist das Haupt der Kirche, nicht der Papst
Artikel 26.5. Gott ruft die Gemeinde zusammen
Artikel 26.6. Die Mitglieder
Artikel 26.7. Jede Gemeinde hat Vollmacht
Artikel 26.8. Bischรถfe, ร„lteste und Diakone
Artikel 26.9. Die Berufung der Amtstrรคger
Artikel 26.10. Die Pastoren
Artikel 26.11. Wer darf predigen?
Artikel 26.12. Alle Glรคubigen sollen einer Gemeinde unterstehen
Artikel 26.13. Sรผnde anderer ist kein Grund, der Gemeinde fernzubleiben
Artikel 26.14. Die Gemeinschaft der Gemeinden untereinander
Artikel 26.15. รœberรถrtliche Versammlungen sind gut, aber ohne wirkliche Autoritรคt
Kapitel XXVIII des Baptistischen Bekenntnisses: Von den Ordnungen
Artikel 28.1. Taufe und Abendmahl
Artikel 28.2. Wer darf die Ordnungen austeilen?
Kapitel XXIX des Baptistischen Bekenntnisses: Von der Taufe
Artikel 29.1. Die Taufe als Zeichen
Artikel 29.2. Glaube ist Voraussetzung fรผr die Taufe
Artikel 29.3. Das รคuรŸere Element der Taufe
Artikel 29.4. Untertauchen ist notwendig
Artikel 31.1. der Revision der amerikanischen Presbyterianer: Zu den Synoden
Register
Zum Geleit
Ich mรถchte Ihnen das Westminster Bekenntnis wรคrmstens empfehlen! Was Sie jetzt in den Hรคnden halten, ist kein lรคngst รผberholtes historisches Dokument, das nur dazu dient, zu erfahren, was Christen vergangener Jahrhunderte glaubten. Nein, es ist eine hรถchst aktuelle Darlegung des christlich-reformatorischen Glaubens, die wir heute dringender denn je benรถtigen. Um Sie zu ermutigen, mรถchte ich vier wesentliche Aspekte des Westminster Bekenntnisses kurz hervorheben, die ich aus meiner Erfahrung als Pastor heraus schรคtzengelernt habe. Diese vier Punkte sollen beispielhaft zeigen, wie lohnend es ist, sich mit dem Westminster Bekenntnis zu befassen.
Erstens empfiehlt sich das Westminster Bekenntnis aufgrund seiner Schriftgebundenheit. Es lรคsst sich leicht erkennen, dass die Verfasser des Westminster Bekenntnisses die Lehre der ganzen Schrift, sowohl die des Alten als auch die des Neuen Testaments, als die alleinige, verlรคssliche und maรŸgebende Richtschnur akzeptierten, nicht nur fรผr den Glauben, sondern auch fรผr das ganze Leben. Die zahlreichen angegebenen Bibelstellen veranschaulichen, wie sehr das Westminster Bekenntnis an die Bibel gebunden ist. Das Westminster Bekenntnis ist deswegen fรผr viele, fรผr die die Bibel das Wort Gottes ist, seit รผber drei Jahrhunderten eine zwar der Schrift untergeordnete Richtschnur, die aber eine gute Zusammenfassung der Lehre der Bibel darstellt. Nach dem reformatorischen Prinzip โ€žsola scripturaโ€œ (โ€žallein die Schriftโ€œ) soll die ganze christliche Lehre an der Bibel allein gemessen werden, ein Prinzip, das im Westminster Bekenntnis auf eine klar ersichtliche und leicht รผberprรผfbare Art und Weise angewandt wird. In einer Zeit, in der die christliche Lehre und Ethik hรคufig an den neuesten Erscheinungsformen des Zeitgeistes gemessen wird, ist das Westminster Bekenntnis ein guter MaรŸstab, anhand dessen Abweichungen von der biblischen Lehre erkannt werden kรถnnen.
Mit dem Westminster Bekenntnis erhalten wir zweitens eine ausgezeichnete in allen Einzelheiten erรถrterte Darstellung des wunderbaren Heilsplans Gottes als Ermutigung zum Glauben. Wรคhrend die verschiedenen Schritte des Erlรถsungswerkes des dreieinigen Gottes entfaltet werden, werden dem Leser besonders die Heiligkeit und Gnade Gottes immer deutlicher vor Augen gefรผhrt. Wir werden dadurch zum Glauben an den ermutigt, der dieses Heil vollbracht hat! Das Evangelium ist die โ€šGute Nachrichtโ€˜ รผber das, was Gott in Jesus Christus vollendet hat. Genau diese Botschaft ist das zentrale Thema des Westminster Bekenntnisses: Erlรถsung aus Gnade durch Glauben allein! Ob Sie selbst eine Ermutigung zum Glauben suchen, oder ob Sie andere Menschen zum Glauben an Christus ermutigen mรถchten, das Westminster Bekenntnis ist dafรผr gut geeignet.
Der dritte Vorteil einer Beschรคftigung mit dem Westminster Bekenntnis liegt in der Stรคrkung des eigenen Glaubens. Der Glaube wรคchst, wenn man sich auf Gott verlรคsst und ihm vertraut. Das aber bedeutet, Gott persรถnlich kennenzulernen, also zu wissen, wer er ist, was er schon getan hat, was er gegenwรคrtig tut und was er noch tun wird. Wenn man schon im Glauben steht, kann das Westminster Bekenntnis dazu dienen, den eigenen Glauben zu festigen. Das geschieht, indem das Westminster Bekenntnis das vollendete Erlรถsungswerk Christi ausfรผhrlich erlรคutert. Das Westminster Bekenntnis lotet die Tiefe des Reichtums der Gnade Gottes aus und ernรคhrt und stรคrkt dadurch unseren Glauben an den gnรคdigen und dreieinigen Gott. Manche Christen versuchen ihren Glauben aus verschiedenen zu kurz greifenden Quellen zu speisen, seien es โ€šPraktische-Zehn-Schritteโ€˜-Bรผcher, psychologische Tricks, die neuesten christlichen Trends oder einer anderen Mischung aus โ€šweltlicher Weisheitโ€˜ (Paulus) und christlichem Glauben. Es ist jedoch nur das vollendete Werk Christi, das uns nicht nur aus unseren Sรผnden retten kann, sondern auch unseren Glauben stรคrkt. Das Westminster Bekenntnis fรผhrt uns immer wieder zu dem zurรผck, was Christus getan hat, weil wir nur dort Stรคrkung fรผr unseren Glauben finden.
Viertens empfiehlt sich das Westminster Bekenntnis, weil es Gott ins Zentrum stellt. Wir leben in einer Zeit, in der allzuoft in christlichen Kreisen der Mensch im Mittelpunkt steht und Gott fast in Vergessenheit gerรคt โ€“ ganz gleich, ob dies durch eine kritische Theologie geschieht, die die menschliche Vernunft fรผr den MaรŸstab aller Dinge hรคlt, oder durch eine รผbermรครŸige Betonung menschlicher Erfahrungen und Bedรผrfnisse. Dagegen betont das Westminster Bekenntnis immer wieder die zentrale Rolle Gottes in allem, ohne die Bedรผrfnisse der Menschen Gott gegenรผber auรŸer Acht zu lassen. Das Grundproblem des Menschen ist, dass er um sich selbst kreist, anstatt Gott die Ehre zu geben. Gott und seine Taten, sein Wille und seine Ehre stehen im Mittelpunkt des Westminster Bekenntnisses, nicht der Mensch. Das Westminster Bekenntnis ist auf Gott hin ausgerichtet, das heiรŸt, es geht von Gott aus und betrachtet alles in Hinblick auf Gott. Wir haben diese Blickrichtung oft verloren. Wir existieren nicht zum Selbstzweck und sind kein Produkt eines Zufallsgenerators, sondern wir sind dazu geschaffen, Gott allein die Ehre zu geben. Das zu vermitteln, ist das zentrale Anliegen des Westminster Bekenntnisses, damit Gott alle Ehre erhรคlt, die ihm allein gebรผhrt.
Mรถge Gott Ihnen viel Freude im Glauben schenken, wรคhrend Sie durch die Beschรคftigung mit diesem Bekenntnis mehr von ihm und seinem gnรคdigen Erlรถsungswerk erfahren. Mรถge er Ihnen auch schenken, ihm allein die Ehre zu geben. Soli Deo Gloria!
Im Dienst des Kรถnigs,
William C. Traub
Pfarrer der Presbyterianische Kirche von Amerika und Beauftragter fรผr theologische Ausbildung in Europa von โ€šMission to the Worldโ€˜, ehemaliger Leiter des Studienzentrums des Geistlichen Rรผstzentrums Krelingen an der Universitรคt Gรถttingen
Zu diesem Buch
Die zentralen Aussagen des evangelischen Glaubens werden in diesem Arbeitsbuch klar und รผbersichtlich formuliert. Vom Wesen Gottes รผber die Erlรถsung in Christus bis zur Bedeutung der Gemeinde wird versucht, das Wesentliche knapp zu formulieren und Unwesentliches auรŸen vor zu lassen. Durch den Abdruck der vielen biblischen Belegstellen wird der Leser auf das Wort Gottes direkt zurรผckgefรผhrt, das allein letzte Verbindlichkeit hat. Das Westminster Bekenntnis von 1647 ist das letzte groรŸe Bekenntnis der Reformation und das einzige reformatorische Bekenntnis, dem es gelungen ist, im landeskirchlichen wie im freikirchlichen Bereich und in mehreren denominationellen Richtungen (presbyterianisch, baptistisch usw.) weltweite Bedeutung zu erlangen.
Der bedeutende Kirchenhistoriker Philipp Schaff schreibt dazu: โ€žDie Lehren des Bekenntnisses werden mit ungewรถhnlicher Sorgfalt, logischer Prรคzision, Klarheit, Vorsicht, Umsicht und mit einem Auge auf alle verschiedenen Aspekte und mรถglichen Verbindungen formuliert.โ€œ (Quelle siehe unten)
Mit keinem anderen Bekenntnis dรผrfte ein Leser oder Student also gleichermaรŸen die historische, geografische und kirchenรผbergreifende Dimension des evangelischen Glaubens kennenlernen.
Dank
Fรผr zahlreiche theologische Gesprรคche und Beratung danke ich einer Vielzahl von Theologen, die sich dem Westminster Bekenntnis verpflichtet wissen. Besonders danke ich meinem Copastor Dr. Wolf-Christian Jaeschke, Alumni des Westminster Theological Seminary (Philadelphia) und Leiter der Navigatoren (Bonn), Dr. Clair Davis, Professor fรผr Kirchengeschichte am Westminster Theological Seminary, und Reinhold Widter, Pfarrer der Reformierten Kirche (Westminster Bekenntnisses) in ร–sterreich. Eine grรผndliche theologische Durchsicht der รœbersetzung nahm William C. Traub, Pfarrer der Presbyterian Church of America (PCA) und seinerzeit Studienleiter des Krelinger Studienhauses an der Universitรคt Gรถttingen, vor.
Meiner Studentin, der Romanistin Christiane Frey, bin ich sehr dankbar fรผr das mรผhevolle Erstellen des Registers. Fรผr das Korrekturlesen in verschiedenen Stadien des Entstehens danke ich Torsten Bissel, Tobias Jรคger, M.A. und Dr. Thomas Kinker.
In folgenden Bibliotheken haben mir dankenswerter Weise Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weit รผber ihre beruflichen Pflichten hinaus geholfen und die Mรถglichkeit gegeben, seltene Literatur einzusehen:
โ€ข Bibliothek des Philadelphia Theological Seminary, Philadelphia
โ€ข Bibliothek des Westminster Theological Seminary, Philadelphia
โ€ข Bibliothek der William Carey International University, Pasadena, Kalifornien
โ€ข Bibliotheek van de Theologische Universiteit van de Gereformeerde Kerken (โ€šOudestraatโ€˜), Kampen (NL)
โ€ข Bibliotheek van de Theologische Universiteit van de Gereformeerde Kerken (Vrijgemakt), Kampen (NL)
โ€ข British Museum Library, London
โ€ข Bodleian Library, Oxford
โ€ข New College Library, Edinburgh
โ€ข Free Church of Scotland College Library, Edinburgh
โ€ข Universitรคtsbibliothek, Edinburgh
โ€ข Universitรคtsbibliothek, Basel
โ€ข Staatsbibliothek PreuรŸischer Kulturbesitz, Berlin
โ€ข Universitรคtsbibliothek, Bonn
โ€ข Universitรคtsbibliothek, Tรผbingen
Einfรผhrung des Herausgebers
Das Selbststudium und der Fernunterricht machen mรถglich, was im normalen theologischen Unterricht nur schwer mรถglich ist, nรคmlich fรคcherรผbergreifend zu lernen. So ist der Kurs zum Rรถmerbrief des Theologischen Fernunterrichts gleichermaรŸen ein Beitrag zum Fach Dogmatik und zum Fach Neues Testament. Das vorliegende Westminster Bekenntnis gehรถrt gleichermaรŸen in die Kirchengeschichte wie in die Dogmatik.
Fรผr die Auswahl des Westminster Bekenntnisses waren mehrere Grรผnde ausschlaggebend. Das Westminster Bekenntnis ist zunรคchst das einzige groรŸe reformatorische Bekenntnis, dem es gelungen ist, im landeskirchlichen wie im freikirchlichen Bereich und in mehreren denominationellen Richtungen weltweite Bedeutung zu erlangen. Ursprรผnglich im Bereich der englischen und schottischen Staatskirche entstanden, wurde es unter Beteiligung bedeutender Presbyterianer, Kongregationalisten und Independentisten erarbeitet. Es wurde das Bekenntnis von groรŸen Landeskirchen wie etwa der schottischen Kirche, prรคgte entscheidend die groรŸen presbyterianischen Kirchen in den USA [teilweise in der Originalfassung, teilweise in der leicht revidierten Fassung der Presbyterian Church of the USA von 1788] und in vielen anderen Lรคndern wie Sรผdafrika und Australien. Durch die Umarbeitung einzelner Artikel, die den Kern des Bekenntnisses kaum berรผhrten, wurde es auch das Bekenntnis groรŸer freikirchlicher Strรถme des Protestantismus. Die Kongregationalisten in aller Welt mit ihrer Savoy-Erklรคrung von 1658 und auch der mit George Whitefield verbundene calvinistische Flรผgel der Methodisten verwendeten eine Fassung, in der im wesentlichen nur die Artikel zur Gemeindestruktur und zum Verhรคltnis des Staates zur Kirche geรคndert wurden. Selbst die Baptisten รคnderten in ihrem bedeutenden Zweiten Londoner Bekenntnis von 1677 und dem รคhnlichen Philadelphia-Bekenntnis von 1688 zwar den Artikel zur Taufe, zur Gemeindestruktur und zum Verhรคltnis von Kirche und Staat, รผbernahmen aber ansonsten den Text und die Theologie des Bekenntnisses. Charles Haddon Spurgeon begrรผndete seinen Bruch mit dem Baptistenbund damit, dass der Baptistenbund aufgrund der Bibelkritik immer mehr von diesem Bekenntnis abgerรผckt sei.
Philipp Schaff, der die Theologie des Westminster Bekenntnisses persรถnlich ablehnte, schrieb in seiner bedeutenden und monumentalen Geschichte und Textausgabe der protestantischen Bekenntnisse dennoch:
โ€žDie Lehren des Bekenntnisses werden mit ungewรถhnlicher Sorgfalt, logischer Prรคzision, Klarheit, Vorsicht, Umsicht und mit einem Auge auf alle verschiedenen Aspekte und mรถglichen Verbindungen formuliert.โ€œ
Grund dafรผr ist vor allem die groรŸe Zahl bedeutender bibeltreuer Theologen und Pastoren verschiedener Richtungen GroรŸbritanniens, die gemeinsam das Bekenntnis erarbeiteten und von denen viele wichtige Kommentarwerke, Dogmatiken und Beitrรคge zur Erforschung des biblischen Textes geschrieben haben. Als Beispiele seien nur der schottische Pfarrer und Buchautor George Gillespie, der bedeutende Theologieprofessor und Ethiker Samuel Rutherford und der Bibelkommentator und Spezialist fรผr jรผdische Quellen zum Neuen Testament John Lightfoot genannt. Kein Wunder, dass ein Calvinist schreibt:
โ€žEs hat keine zweite Versammlung von Theologen mit einem vergleichbaren biblischen Wissen (oder: Weisheit) gegeben.โ€œ
Die Beschรคftigung mit dem Westminster Bekenntnis erรถffnet auรŸerdem die historische Dimension der Dogmatik und macht zugleich mit der Reformation bekannt. Dogmatik muss letztlich ausschlieรŸlich vom Wort Gottes bestimmt werden. So sehr die Gefahr besteht, theologische Traditionen neben der Bibel aufzubauen und schlieรŸlich gar hรถher als diese zu bewerten (vgl. Artikel 1.6. bis 1.10. des Westminster Bekenntnisses und Mk 7,1โ€“13), so sehr besteht auch die Gefahr, das Christentum zu einer geschichtslosen Religion zu machen. Wir kรถnnen uns weder von der Geschichte dieser Welt noch von der Geschichte des christlichen Glaubens in unseren Vรถlkern abkoppeln.
Das Westminster Bekenntnis eignet sich auch deswegen besonders gut fรผr das Studium, weil es nicht nur bei weitem das systematischste der reformatorischen Bekenntnisse ist, sondern auch als einziges dieser Bekenntnisse umfangreiche Belegstellen aus dem Alten und Neuen Testament aufgenommen hat, die schon frรผh in den Ausgaben vollstรคndig mit abgedruckt wurden, wie dies auch in unserer รœbersetzung der Fall ist. Dadurch wird wie vielleicht bei keinem anderen christlichen Bekenntnis deutlich, dass das Bekenntnis nicht an die Stelle des Wortes Gottes treten soll, sondern von ihm herkommen und zu ihm zurรผckfรผhren will. Fรผr den Theologischen Fernunterricht bedeutet dies, dass der Student sich stรคndig mit der biblischen Begrรผndung fรผr die einzelnen Aussagen beschรคftigen kann und muss und dadurch auch eine eigene Sicht der Dinge gewinnt.
Durch das Studium des Westminster Bekenntnisses wird auch die immer mehr auf die Spitze getriebene Spezialisierung auf einzelne theologische Disziplinen durchbrochen. Der Student lernt nicht nur das Fach Dogmatik kennen, sondern zugleich ein kirchengeschichtliches Dokument, das weltweit Geschichte gemacht hat.
Mit keinem anderen Bekenntnis dรผrfte ein Student also gleichermaรŸen die historische, geografische und kirchenรผbergreifende Dimension des evangelischen Glaubens kennenlernen und in die exegetischen, hermeneutischen und systematischen Fragen eingefรผhrt werden, wie mit diesem letzten groรŸen Bekenntnis der Reformation zusammen mit den dazugehรถrigen Katechismen.
โ€žIn ihnen kommt die reformierte Lehre noch einmal zu einer รผberraschenden Blรผte. Ihre Geltung bis in die Gegenwart in Schottland, in den presbyterianischen Kirchen der USA und anderen Lรคndern bestรคtigt es.โ€ฆ Nicht zufรคllig besitzt sie, wenn auch nicht รผberall, die lebendige Lehrweise der Reformationszeit.โ€œ
Das Westminster Bekenntnis begrรผndet in seinen ersten Artikeln grรผndlicher als andere reformatorische Bekenntnisse die Glaubwรผrdigkeit, Autoritรคt und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift. Zwar beginnen auch ansatzweise die lutherische Konkordienformel und deutlicher die beiden reformierten Helvetischen Bekenntnisse und die reformierten Irischen Artikel mit einem ausfรผhrlichen Bekenntnis zur Bibel, aber da das Westminster Bekenntnis 1647 bereits in der Auseinandersetzung mit der aufkommenden Bibelkritik steht, ist seine Darstellung der Bibliologie ausfรผhrlicher und durchdachter. Der Vorkรคmpfer der bibeltreuen Inspirationslehre, Benjamin B. Warfield, hielt denn auch diese Artikel zur Bibel fรผr die beste Darstellung der bibeltreuen Position. Und Philipp Schaff schrieb:
โ€žKein anderes protestantisches Bekenntnis enthรคlt ein klareres, durchdachteres, gedrรคngteres und umfassenderes Bekenntnis dieses grundlegenden Artikels des Protestantismus.โ€œ
Zwar werden die Bรคnde des Theologischen Fernunterrichts sonst von deutschsprachigen Autoren neu verfasst und nicht einfach aus dem Amerikanischen รผbersetzt, was sicher das Bequemste gewesen wรคre. Das Westminster Bekenntnis reprรคsentiert dabei jedoch nicht den modernen Evangelikalismus angelsรคchsischer Prรคgung, sondern ist der Hรถhepunkt der englischen reformatorischen Theologie, der ohne die Vorarbeit der schweizer und niederlรคndischen Reformation, der franzรถsischen Hugenotten, der schottischen Covenanters, der englischen Puritaner und der deutschen und franzรถsischen Reformatoren wie Martin Luther, Johannes Calvin oder insbesondere Martin Bucer nicht denkbar gewesen wรคre. Das Bekenntnis baut denn auch auf den 39 Artikeln der englischen Reformation auf.
โ€žEs ist eine calvinistische Vollendung und schรคrfere und logischere Darstellung des Lehrsystems der 39 Artikel โ€ฆโ€œ
Jan Rohls schreibt zur theologischen Einordnung der Westminster Bekenntnisschrift:
โ€žIn ihrer Ekklesiologie streng presbyterianisch, in ihrer Reflexion auf den Heilsstand des Individuums und seine Vervollkommnung puritanisch, atmet die Westminster Confession den Geist einer gemilderten calvinistischen Orthodoxie, die die Dekretenlehre der Fรถderaltheologie deutlich unterordnet.โ€œ
Und Philipp Schaff schreibt:
โ€žDas Westminster Bekenntnis ist zusammen mit den Katechismen das ausfรผhrlichste und reifste Bekenntnis des calvinistischen Lehrsystems.โ€œ
Gerade deswegen versucht das Bekenntnis auch nicht, die starke Betonung der Souverรคnitรคt und der Gnade Gottes mit der Verantwortung des Menschen zu โ€šversรถhnenโ€˜.
โ€žDas Bekenntnis unternimmt keinen Versuch, den sichtbaren Widerspruch zwischen der gรถttlichen Souverรคnitรคt und der menschlichen Freiheit zu lรถsen, sondern erkennt zumindest beide Seiten des Problems โ€ฆโ€œ
Wichtige Literatur zum Westminster Bekenntnis
Deutsche Ausgaben
Reformierte Kirche Westminster Bekenntnisses in ร–sterreich. Evangelisch-reformierte Bekenntnisschriften: Heidelberger Katechismus (Auszug) โ€“ Westminster Bekenntnis 1647. Reformierter Literaturdienst: Neuhofen (A), 19893 (ohne Text der biblischen Belegstellen)
Cajus Fabricius. Corpus Confessionum: Die Bekenntnisse der Christenheit. Bd. 18: Presbyterianer. Walter de Gruyter: Gรถttingen, 1937. S. 86โ€“157 (Katechismen S. 158โ€“243) (ohne Text der biblischen Belegstellen)
Hans Steubing (Hg.). Bekenntnisse der Kirche. R. Brockhaus: Wuppertal, 1970 (und neuere Auflagen). S. 207โ€“237 (ohne Angabe der biblischen Belegstellen)
Wichtige englische Textausgaben
Westminster Confession of Faith. Free Presbyterian Publications: Glasgow, 1990 (Nachdruck von 1958/1646)
James E. Bordwine. A Guide to The Westminster Standards: Confession of Faith and Larger Catechism. The Trinity Foundation: Jefferson (MD), 1991
S. W. Carruthers. The Westminster Confession of Faith. R. Aikman: Manchester, 1937
Peter Hall (Hg.). The Harmony of Protestant Confessions: Exhibiting the Faith of the Churches of Christ, Reformed After the Pure and Holy Doctrine of the Gospel. Classic Collectors Edition. Still Waters Revival Books: Edmonton (CAN), 1992 (Nachdruck von 1842/1781)
John Macpherson. The Confession of Faith. (Reihe:) Hand-Books for Bible Classes and Private Students. T. & T. Clark: Edinburgh, 1911 (Nachdruck von 18822)
The Westminster Standards. Great Commission Publ.: Philadelphia (PA), o. J.
Auslegungen (meist mit Text)
Archibald Alexander Hodge. The Confession of Faith: A Handbook of Christian Doctrine Expounding The Westminster Confession. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1983 (Nachdruck von 1958/1869)
William M. Hetherington. An Exposition of the Confession of Faith of the Westminster Assembly of Divines. John Jonstone: Edinburgh, 1845
William G. T. Shedd. Calvinism: Mixed and Pure: A Defense of the Westminster Standards. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1986 (Nachdruck von 1893)
G. I. Williamson. The Westminster Confession of Faith for Study Class. Presbyterian & Reformed Publ.: Phillipsburg (NJ). 1964
Auslegungen des dazugehรถrigen Katechismus (meist mit Text)
Thomas Vincent. The Shorter Catechism of the Westminster Assembly Explained and Proved from Scripture. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1980 (Nachdruck von 1674)
Thomas Watson. A Body of Divinity: Contained in Sermons upon the Westminster Assemblyโ€™s Catechism. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1986 (Nachdruck von 1983/1965/1890/1692)
G. I. Williamson. The Shorter Catechism. 2 Bd. Presbyterian & Reformed Publ.: Phillipsburg (NJ). 1970
Zur Entstehungsgeschichte und zu den beteiligten Theologen
S. W. Carruthers. The Everyday Work of the Westminster Assembly. The Presbyterian Historical Society: Philadelphia (PA), 1943
L. Anthony Curto. โ€žThe Salt of the Earth: An Overview of Scottish Presbyterian History โ€“ Part Sixโ€œ. Antithesis 2 (1991) 3 (May/June): 19โ€“22, hier S. 21โ€“22
Stephen Geard. โ€žCovenant Theology: An Introductionโ€œ. F.A.C.S. Report 12 (1993) 7 (July): 1โ€“6
Alexander Mitchell. The Westminster Assembly: Its History and Standards: The Baird Lecture for 1882. Classic Collectors Edition. Still Waters Revival Books: Edmonton (CAN), 1992 (Nachdruck von 1883)
John Murray. Collected Writings 3: Life; Sermons; Reviews. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1982. S. 291โ€“295+317โ€“319 (zu den Werken von Carruthers)
Werner Neuser. โ€žVon Zwingli und Calvin bis zur Synode von Westminsterโ€œ. S. 167โ€“352 in: Carl Andersen (Hg.). Handbuch der Dogmen- und Theologiegeschichte 2. Vandenhoeck & Ruprecht: Gรถttingen, 1989 (Nachdruck von 1980), bes. S. 351โ€“352
James Reid. Memoirs of the Lives and Writings of those Eminent Divines who convened in the Famous Assembly at Westminster in the Seventeenth Century. 2 Bd. S. & A. Young: Paisley (GB), 1811 und 1815
James Reid. Memoirs of the Westminster Divines. Banner of Truth: Edinburgh, 1982 (Nachdruck von 1811)
Philipp Schaff. The Historical Creeds. Bibliotheca Symbolica ecclesiae universalis. 3 Bde. Bd. 3. Harper: New York, 1877. S. 760โ€“782 + 788ff
Philipp Schaff, David S. Schaff. The Creeds of Christendom: With a History and Critical Notes. 3 Bde. Bd. 3: The Evangelical Protestant Creeds. Baker Book House: Grand Rapids (MI), 1990 (Nachdruck von 1931)
Zu einzelnen Themen
Greg L. Bahnsen. โ€žThe Westminster Assembly and the Equity of the Judicial Lawโ€œ. Penpoint 4 (1993) 7 (Oct): 1+3+5โ€“6
Greg L. Bahnsen. Theonomy in Christian Ethics. Presbyterian & Reformed: Phillipsburgh (NJ), 19842; 19913. S. 517โ€“548+549โ€“569
R. T. Kendall. Calvin and English Calvinism: The Nature of Saving Faith from William Perkins (d. 1602) to the Westminster Assembly (1643โ€“1649). Oxford University Press: Oxford, 1979 (sieht das Westminster Bekenntnis kritisch; gegen Kendalls Sicht sprechen sich aus:) Paul Helm. Calvin and the Calvinists. Banner of Truth Trust: Carlisle (PE), 1982 & Roger R. Nicole. โ€žJohannes Calvins Sicht รผber den Umfang der Sรผhneโ€œ. Fundamentum 4/1985: 53โ€“76
Jeffrey J. Meyers. โ€žThoughts on the โ€˜Covenant of Worksโ€™ 1โ€œ. Biblical Horizons No. 52 (Aug 1993): 1โ€“4
John Murray. โ€žThe Theology of the Westminster Confession of Faithโ€œ. S. 241โ€“263 in: John Murray. Collected Writings 4: Studies in Theology. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1982
John Murray. โ€žCalvin, Dordt, and Westminster on Predestination โ€“ A Comparative Studyโ€œ. S. 205โ€“215 in: John Murray. Collected Writings 4: Studies in Theology. The Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1982
Stephen C. Perks. โ€žThe Westminster Confession of Faith on the Equity of the Lawโ€œ. Feedback Nr. 1 (May 1991): 1โ€“3
Hinweise zum Text und zur grafischen Gestaltung
Als zugrunde liegender englischer Text wurde die wissenschaftliche Ausgabe von Cajus Fabricius benutzt. Der Abdruck der Bibelstellen folgt der Ausgabe der Free Presbyterian Publications.
Da bei den Anmerkungen die Buchstaben j und v im englischen Original im Alphabet ausgelassen wurden, fehlen sie auch in dieser Ausgabe. Im Regelfall stimmen die Anmerkungsbuchstaben der englischen und deutschen Ausgabe รผberein. Gelegentlich musste die Reihenfolge jedoch leicht verรคndert werden.
Die Bibeltexte selbst stimmen ebenfalls mit der englischen Ausgabe รผberein, nur wurde gelegentlich der Textzusammenhang leicht verkรผrzt oder erweitert.
Die deutsche รœbersetzung der biblischen Belegstellen wurde vom Herausgeber angefertigt, falls nicht anders angegeben wird. Die รœbersetzung der Texte des Rรถmerbriefes folgt dem Rรถmerbriefkurs des Herausgebers (siehe unten) bzw. der Ausgabe โ€žDer Text des Rรถmerbriefesโ€œ.
Alle Texte in eckigen Klammern in den Anmerkungen stammen vom Herausgeber, das heiรŸt vor allem Kurzkommentare zu einzelnen Texten, deren Verwendung sich nicht von selbst erklรคrt.
Auch der Kursivdruck innerhalb der Bibelzitate, der beide helfen sollen, zu verstehen, warum bestimmte Bibeltexte von der Versammlung von Westminster angefรผhrt wurden, stammt vom Herausgeber.
Dasselbe gilt fรผr Kursivdruck einzelner Worte zur Verdeutlichung im Text des Bekenntnisses selbst.
Die Zeilenaufteilung des Textes in grammatische Sinneinheiten, um den Text besser verstehen und schneller erfassen zu kรถnnen, stammt ebenfalls vom Herausgeber. Jede Zeile soll dabei einen eigenen, meist auch grammatisch zu erkennenden, Gedanken oder Teilgedanken verkรถrpern.
Die Kapitelรผberschriften gehรถren zum Original des Westminster Bekenntnisses.
Die รœberschriften der Artikel selbst wurden vom Herausgeber hinzugefรผgt.
In den Anmerkungen wird in eckigen Klammern bisweilen auf zwei Bรผcher des Herausgebers verwiesen:
E = โ€šEthikโ€˜,
R = โ€šRรถmerbriefโ€˜.
Der Evangelische Glaube kompakt: Gegliederter Text des Glaubensbekenntnisses von Westminster (1647)
mit den Texten aller biblischen Belegstellen
und mit den Abweichungen der presbyterianischen, kongregationalistischen und baptistischen Fassungen im Anhang
Kapitel I: Von der Heiligen Schrift
Artikel 1.1. Die gรถttliche Offenbarung
Obwohl das Licht der Natur und die Werke der Schรถpfung und Fรผrsorge
die Gรผte, Weisheit und Macht Gottes so weit offenbaren,
dass sie die Menschen ohne Entschuldigung lassen,
reichen sie doch nicht aus,
um jene Erkenntnis Gottes und seines Willens zu geben,
die zum Heil notwendig ist.
Darum hat es dem Herrn gefallen,
sich selbst zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Arten und Weisen seiner Kirche zu offenbaren und ihr diesen seinen Willen zu erklรคren
und danach diesen
zur besseren Bewahrung und Verbreitung der Wahrheit
und zur sichereren Grรผndung und Stรคrkung der Kirche gegen die Verdorbenheit des Fleisches und die Bosheit Satans und der Welt
ganz und gar der Schrift anzuvertrauen.
Dies macht die Heilige Schrift hรถchst notwendig,
nachdem jene frรผheren Wege,
auf denen Gott seinem Volk seinen Willen offenbarte,
nunmehr aufgehรถrt haben.
Artikel 1.2. Die Bรผcher der Heiligen Schrift
Unter dem Namen โ€šHeilige Schriftโ€˜ oder โ€šdas geschriebene Wort Gottesโ€˜
werden jetzt alle Bรผcher des Alten und Neuen Testamentes zusammengefasst,
nรคmlich folgende:
Altes Testament: Genesis. Exodus. Leviticus. Numeri. Deuteronomium. Josua. Richter. Ruth. 1. Samuel. 2. Samuel. 1. Kรถnige. 2. Kรถnige. 1. Chronik. 2. Chronik. Esra. Nehemia. Esther. Hiob. Psalmen. Sprรผche. Prediger. Hohelied. Jesaja. Jeremia. Klagelieder. Hesekiel. Daniel. Hosea. Joel. Amos. Obadja. Jona. Micha. Nahum. Habakuk. Zefanja. Haggai. Sacharja. Maleachi.
Neues Testament: Die Evangelien nach Matthรคus. Markus. Lukas. Johannes. Die Apostelgeschichte. Die Briefe des Paulus an die Rรถmer. 1. Korinther. 2. Korinther. Galater. Epheser. Philipper. Kolosser. 1. Thessalonicher. 2. Thessalonicher. 1. Timotheus. 2. Timotheus. Titus. Philemon. Der Brief an die Hebrรคer. Der Brief des Jakobus. 1. und 2. Brief des Petrus. 1., 2. und 3. Brief des Johannes. Der Brief des Judas. Die Offenbarung.
Diese wurden alle durch Inspiration Gottes gegeben,
um die Richtschnur des Glaubens und Lebens zu sein.
Artikel 1.3. Die Apokryphen sind menschliche Schriften
Die Bรผcher, die gewรถhnlich Apokryphen genannt werden,
sind kein Bestandteil des Kanons der Schrift,
da sie nicht von Gott inspiriert sind,
und haben deswegen keine Autoritรคt in der Kirche Gottes
und sollten in keiner anderen Weise anerkannt und gebraucht werden
als andere menschliche Schriften.
Artikel 1.4. Die Heilige Schrift beruht auf dem Zeugnis Gottes
Die Autoritรคt der Heiligen Schrift,
um derentwillen man ihr glauben und gehorsam sein muss,
beruht nicht auf dem Zeugnis irgendeines Menschen oder einer Kirche,
sondern vรถllig auf Gott, der die Wahrheit selbst ist,
als ihrem Autor,
und darum ist sie anzunehmen,
weil sie das Wort Gottes ist.
Artikel 1.5. Das Zeugnis des Geistes und die Hilfe der Kirche
Wir kรถnnen zwar durch das Zeugnis der Kirche dazu bewogen und angeleitet werden,
die Heilige Schrift hochzuschรคtzen und ehrerbietig zu betrachten;
auch das himmlische Wesen des Inhalts,
die Wirksamkeit der Lehre,
die Erhabenheit der Redeweise,
die รœbereinstimmung aller ihrer Teile,
der Gesamtzweck des Ganzen,
(der darin besteht, alle Ehre Gott zu geben),
die von ihr gewรคhrte vรถllige Enthรผllung des einzigen Weges zum Heil fรผr den Menschen,
die vielen anderen unvergleichlichen Vorzรผge,
und ihre gรคnzliche Vollkommenheit darin,
sind Grรผnde, durch die sie zum รœberfluss beweist,
dass sie das Wort Gottes ist.
Aber trotzdem kommt unsere volle รœberzeugung und Gewissheit
von ihrer unfehlbaren Wahrheit
und ihrer gรถttlichen Autoritรคt
aus dem inneren Wirken des Heiligen Geistes,
der durch und mit dem Wort in unseren Herzen Zeugnis gibt.
Artikel 1.6. Wie gewinnen wir Erkenntnis aus der Schrift?
Der ganze Ratschluss Gottes
in Bezug auf alles,
was zu seiner eigenen Ehre
und zum Heil, zum Glauben und zum Leben des Menschen nรถtig ist,
ist entweder in der Schrift ausdrรผcklich niedergelegt
oder kann durch gute und notwendige Schlussfolgerungen
aus der Schrift hergeleitet werden.
Zu ihr darf zu keiner Zeit etwas hinzugefรผgt werden,
sei es durch neue Offenbarungen des Geistes
oder durch menschliche Traditionen.
Trotzdem anerkennen wir,
dass die innere Erleuchtung des Geistes Gottes
zum heilschaffenden Verstรคndnis solcher Dinge,
die im Wort geoffenbart sind,
notwendig ist,
und dass es einige Umstรคnde bezรผglich des Gottesdienstes und der Kirchenleitung gibt,
die allen menschlichen Handlungen und Gesellschaften gemeinsam sind,
die durch das Licht der Natur und christliche Klugheit
nach den allgemeinen Regeln des Wortes,
die stets beachtet werden mรผssen,
geordnet werden mรผssen.
Artikel 1.7. Die Klarheit der Schrift in Bezug auf das Heil
In der Schrift sind nicht alle Dinge gleichermaรŸen in sich selbst klar
und auch nicht gleichermaรŸen klar fรผr alle;
aber diejenigen Dinge, die zu erkennen, zu glauben und zu beobachten zum Heil notwendig sind,
sind an der einen oder der anderen Stelle der Schrift
so klar dargelegt und aufgedeckt,
dass nicht nur die Gelehrten,
sondern auch die Ungelehrten
bei rechtem Gebrauch der gewรถhnlichen Hilfsmittel
zu einem hinreichenden Verstรคndnis derselben gelangen kรถnnen.
Artikel 1.8. Die Schrift muss in die Umgangssprachen รผbersetzt werden
Das Alte Testament auf Hebrรคisch
(das von alters her die Muttersprache des Volkes Gottes war)
und das Neue Testament auf Griechisch
(das zur Zeit der Niederschrift den Vรถlkern am allgemeinsten bekannt war)
sind unmittelbar von Gott inspiriert
und durch seine besondere Fรผrsorge und Vorsehung
zu allen Zeiten rein bewahrt worden,
und sind deshalb authentisch,
so dass sich die Kirche in allen Religionsstreitigkeiten letztlich auf sie zu berufen hat.
Aber weil diese Ursprachen nicht dem ganzen Volk Gottes bekannt sind,
das Anrecht und Interesse an der Schrift hat
und das Befehl empfangen hat,
sie in der Furcht des Herrn zu lesen und zu erforschen,
so ist sie deshalb in die Umgangssprache jedes Volkes,
zu dem sie gelangt,
zu รผbersetzen,
damit das Wort Gottes in allen reichlich wohnt
und sie ihm in wohlgefรคlliger Weise dienen
und durch Geduld und Trost der Schrift Hoffnung haben.
Artikel 1.9. Die Schrift legt die Schrift aus
Die unfehlbare Regel der Auslegung der Schrift ist die Schrift selbst.
Wenn deshalb eine Frage รผber den wahren und vollen Sinn einer Schriftstelle besteht,
der nicht vielfรคltig, sondern nur einer ist,
so muss er aus anderen Stellen,
die klarer reden,
erforscht und verstanden werden.
Artikel 1.10. Alles ist an der Schrift zu prรผfen
Der oberste Richter,
vor dem alle Religionsstreitigkeiten zu entscheiden sind
und alle Konzilsbeschlรผsse,
Meinungen der alten Schriftsteller,
Lehren der Menschen und
Meinungen einzelner
zu prรผfen sind
und in dessen Urteil wir zur Ruhe kommen mรผssen,
kann niemand anderes sein
als der Heilige Geist,
der in der Schrift redet.
Kapitel II: Von Gott und der heiligen Dreieinigkeit
Artikel 2.1. Der wahre Gott
Es ist nur ein einziger,
lebendiger und wahrer Gott,
der unendlich in Wesen und Vollkommenheit ist,
ganz reiner Geist,
unsichtbar,
ohne Kรถrper, Kรถrperteile und Leidenschaften,
unverรคnderlich,
unermesslich,
ewig,
unbegreiflich,
allmรคchtig,
hรถchst weise,
absolut heilig,
ganz frei,
ganz absolut,
alle Dinge nach dem Ratschluss seines eigenen unverรคnderlichen und hรถchst gerechten Willens wirkend
zu seiner eigenen Ehre,
hรถchst liebend, gnรคdig, barmherzig, geduldig
รผberreich an Gรผte und Wahrheit,
der Missetat, รœbertretung und Sรผnde vergibt,
ein Vergelter derer, die ihn eifrig suchen,
und zugleich auch hรถchst gerecht und schrecklich in seinen Gerichten,
der alle Sรผnde hasst
und der auf keinen Fall den Schuldigen freisprechen wird.
Artikel 2.2. Gott und die Schรถpfung
Gott hat alles Leben und alle Herrlichkeit, Gรผte und Glรผckseligkeit,
in und von sich selbst
und ist alleine in und fรผr sich selbst allgenugsam,
ohne auf irgendwelche Geschรถpfe angewiesen zu sein,
die er geschaffen hat,
und ohne von ihnen irgendwelche Ehre abzuleiten,
sondern er tut nur seine eigene Ehre in, durch, an und รผber denselben kund.
Er ist die alleinige Quelle allen Seins,
von dem, durch den und zu dem hin alle Dinge sind,
und hat รผber sie absolut souverรคne Macht,
durch sie, fรผr sie und an ihnen zu tun,
was immer ihm gefรคllt.
Vor seinen Augen sind alle Dinge bloรŸ und aufgedeckt,
sein Wissen ist unendlich,
unfehlbar und
unabhรคngig von den Geschรถpfen,
wie auch nichts fรผr ihn zufรคllig oder ungewiss ist.
Er ist ganz und gar heilig
in allen seinen Ratschlรผssen,
in allen seinen Werken
und in allen seinen Geboten.
Ihm sind Engel und Menschen und jegliches andere Geschรถpf
die Anbetung, den Dienst oder den Gehorsam schuldig,
die er nach seinem Wohlgefallen von ihnen verlangt.
Artikel 2.3. Die Dreieinigkeit
In der Einheit der Gottheit
sind drei Personen
mit einem Wesen, einer Macht und Ewigkeit,
Gott, der Vater, Gott, der Sohn, und Gott, der Heilige Geist.
Der Vater ist von niemandem geboren noch ausgegangen;
der Sohn ist ewig vom Vater geboren;
der Heilige Geist geht ewig vom Vater und vom Sohn aus.
Kapitel III: Von Gottes ewigem Ratschluss
Artikel 3.1. Gottes Ratschluss
Gott hat
von aller Ewigkeit her
nach dem hรถchst weisen und heiligen Ratschluss
seines eigenen Willens
frei und unabรคnderlich alles angeordnet,
was auch immer sich ereignet,
jedoch so, dass dadurch
weder Gott der Urheber der Sรผnde ist,
noch dem Willen der Geschรถpfe Gewalt angetan wird,
noch die Freiheit oder Zufรคlligkeit der zweiten Ursachen aufgehoben,
sondern diese vielmehr in Kraft gesetzt werden.
Artikel 3.2. Gottes Vorherwissen und sein Ratschluss
Obwohl Gott alles weiรŸ,
was unter allen vorauszusetzenden Bedingungen geschehen kann und mag,
so hat er doch nichts deshalb beschlossen,
[nur] weil er es als zukรผnftig
oder als etwas, das sich unter solchen Bedingungen ereignen wรผrde,
vorausgesehen hat.
Artikel 3.3. Erwรคhlung und Verwerfung
Durch den Ratschluss Gottes sind
zur Offenbarung seiner Ehre
einige Menschen und Engel zum ewigen Leben vorherbestimmt
und andere zum ewigen Tod verordnet.
Artikel 3.4. Die Zahl der Erwรคhlten steht fest
Diese so vorherbestimmten und vorausverordneten
Engel und Menschen
sind speziell und unabรคnderlich bezeichnet,
und ihre Zahl ist so sicher und begrenzt,
dass sie weder vermehrt noch vermindert werden kann.
Artikel 3.5. Erwรคhlung aus freier Liebe
Diejenigen, die aus der Menschheit
zum Leben vorherbestimmt sind,
hat Gott vor Grundlegung der Welt
nach seinem ewigen und unabรคnderlichen Vorsatz
und dem verborgenen Rat und guten Wohlgefallen seines Willens
in Christus zur ewigen Herrlichkeit erwรคhlt,
und zwar aus vรถllig freier Gnade und Liebe
nicht aus irgendeiner Voraussicht des Glaubens
oder guter Werke
oder des Beharrens in einem von beiden
und ohne dass ihn sonst irgendetwas in dem Geschรถpf
als Vorbedingungen oder Ursachen dazu bewogen hรคtten,
und das alles zum Preis seiner herrlichen Gnade.
Artikel 3.6. Folgen der Erwรคhlung โ€“ Gottes Handeln am Erwรคhlten
Wie Gott die Erwรคhlten zur Herrlichkeit bestimmt hat,
so hat er auch alle Mittel dazu
durch den ewigen und vรถllig freien Vorsatz seines Willens vorherbestimmt.
Deswegen sind die, die erwรคhlt sind,
nachdem sie in Adam gefallen sind, durch Christus erlรถst worden.
Sie werden zum Glauben an Christus wirksam berufen
durch seinen Geist,
der zur rechten Zeit wirkt.
Sie werden gerechtfertigt,
als Kinder angenommen,
geheiligt
und durch seine Macht durch den Glauben zum Heil bewahrt.
Keine anderen werden von Christus erlรถst, wirksam berufen, gerechtfertigt, als Kinder angenommen, geheiligt und gerettet,
als allein die Erwรคhlten.
Artikel 3.7. Die รœbergangenen
Es hat Gott gefallen,
nach dem unerforschlichen Ratschluss seines eigenen Willens,
aufgrund dessen er Barmherzigkeit erweist oder vorenthรคlt,
wie es ihm gefรคllt,
zur Ehre seiner unumschrรคnkten Macht รผber seine Geschรถpfe,
den Rest der Menschheit
zu รผbergehen
und sie zur Unehre
und zum Zorn รผber ihre Sรผnde
vorherzubestimmen,
zum Preise seiner herrlichen Gerechtigkeit.
Artikel 3.8. Mit dieser Lehre muss man sorgfรคltig umgehen
Die Lehre von diesem hohen Geheimnis der Vorherbestimmung
muss mit besonderer Weisheit und Sorgfalt behandelt werden,
damit die Menschen,
die auf den in seinem Wort geoffenbarten Willen Gottes achten
und ihm Gehorsam leisten,
aufgrund der Gewissheit ihrer wirksamen Berufung
ihrer ewigen Erwรคhlung versichert sind.
So soll diese Lehre
zum Preis, zur Ehrfurcht und zur Bewunderung Gottes
und zur Demut, zum FleiรŸ und zum reichlichen Trost fรผr alle,
die ernsthaft dem Evangelium gehorchen,
fรถrderlich sein.
Kapitel IV: Von der Schรถpfung
Artikel 4.1. Die Erschaffung der Welt
Es hat Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist gefallen,
zur Manifestierung der Ehre seiner ewigen Macht, Weisheit und Gรผte
im Anfang die Welt und alles, was darin ist,
gleich ob sichtbar oder unsichtbar,
in einem Zeitraum von sechs Tagen
zu schaffen oder aus nichts zu machen
und all das sehr gut.
Artikel 4.2. Die Erschaffung des Menschen
Nachdem Gott alle anderen Geschรถpfe gemacht hatte,
schuf er den Menschen,
Mann und Frau,
mit vernรผnftigen und unsterblichen Seelen,
ausgestattet mit Erkenntnis, Gerechtigkeit und wahrer Heiligkeit,
nach seinem eigenen Bilde,
mit dem Gesetz Gottes in ihre Herz geschrieben
und mit der Kraft, es zu erfรผllen,
jedoch mit der Mรถglichkeit, es zu รผbertreten,
indem sie der Freiheit ihres eigenen Willens รผberlassen waren,
der dem Wandel unterworfen war.
Neben diesem ihnen ins Herz geschriebenen Gesetz
empfingen sie auch das Gebot,
nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bรถsen zu essen,
und solange sie dieses hielten,
waren sie selig in ihrer Gemeinschaft mit Gott
und hatten die Herrschaft รผber die Geschรถpfe.
Kapitel V: Von der Vorsehung
Artikel 5.1. Gott erhรคlt und lenkt alles Geschaffene
Gott, der groรŸe Schรถpfer aller Dinge,
erhรคlt, lenkt, ordnet und regiert
alle Geschรถpfe, Handlungen und Dinge
vom GrรถรŸten bis zum Kleinsten
durch seine hรถchst weise und heilige Vorsehung,
nach seinem unfehlbaren Vorherwissen
und dem freien und unabรคnderlichen Ratschluss seines eigenen Willens
zum Preis der Herrlichkeit
seiner Weisheit, Macht, Gerechtigkeit, Gรผte und Barmherzigkeit.
Artikel 5.2. Erstursache und Zweitursache
Obwohl in Bezug auf das Vorherwissen und den Ratschluss Gottes
als der ersten Ursache alle Dinge unfehlbar und unabรคnderlich geschehen,
so ordnet er sie doch durch dieselbe Vorsehung so,
dass sie sich nach der Natur der zweiten Ursachen
entweder notwendig oder frei oder zufรคllig ereignen.
Artikel 5.3. Vorsehung und die normalen Mittel
Gott macht in seiner Vorsehung normalerweise
Gebrauch von Mitteln,
hat jedoch die Freiheit, nach seinem Wohlgefallen
ohne sie oder รผber sie hinweg oder gegen sie zu wirken.
Artikel 5.4. Vorsehung und Sรผnde
Die allmรคchtige Macht,
unerforschliche Weisheit
und unendliche Gรผte Gottes
offenbaren sich selbst so weit in seiner Vorsehung,
dass sie sich sogar auf den ersten Fall
und alle anderen Sรผnden der Engel und Menschen erstreckt,
und zwar nicht durch bloรŸe Zulassung,
sondern durch eine solche Vorsehung,
die mit einer hรถchst weisen und machtvollen Einschrรคnkung und anderweitigen Ordnung und Lenkung derselben verbunden ist,
– in mancherlei Fรผgung, zu seinen eigenen heiligen Zwecken –
so jedoch, dass das, was daran sรผndhaft ist,
allein vom Geschรถpf ausgeht
und nicht von Gott,
der, da er ganz heilig und gerecht ist,
nicht der Urheber oder Anerkenner der Sรผnde ist noch sein kann.
Artikel 5.5. Vorsehung und Zรผchtigung
Der hรถchst weise, gerechte und gnรคdige Gott
รผberlรคsst oftmals seine eigenen Kinder eine Zeitlang
mannigfachen Versuchungen
und der Verdorbenheit ihres eigenen Herzens,
um sie wegen ihrer frรผheren Sรผnden zu zรผchtigen
oder um ihnen die verborgene Stรคrke der Verdorbenheit und Arglist ihres Herzens aufzudecken,
damit sie gedemรผtigt werden,
und um in ihnen eine engere und bestรคndigere Abhรคngigkeit von ihm selbst zu ihrem Besten zu erwecken,
und um sie noch wachsamer gegenรผber allen zukรผnftigen Gelegenheiten zur Sรผnde zu machen,
wie auch aus einer Reihe anderer gerechter und heiliger Grรผnde.
Artikel 5.6. Die Vorsehung und die Gottlosen
Was diejenigen bรถsen und gottlosen Menschen betrifft,
die Gott als ein gerechter Richter um frรผherer Sรผnden willen verblendet und verhรคrtet,
so enthรคlt er ihnen nicht nur seine Gnade vor,
durch die sie in ihrem Verstand hรคtten erleuchtet
und in ihrem Herzen bewegt werden kรถnnen,
sondern entzieht ihnen auch manchmal die Gaben,
die sie hatten,
und setzt sie solchen Umstรคnden aus,
aus denen ihre Verdorbenheit einen Anlass zur Sรผnde macht.
Darรผber hinaus รผbergibt er sie an ihre eigenen Lรผste,
an die Versuchungen der Welt
und an die Gewalt des Satans.
Dadurch kommt es,
dass sie sich selbst verhรคrten
und zwar sogar durch solche Mittel,
die Gott anwendet,
um andere zu erweichen.
Artikel 5.7. Die Vorsehung und die Gemeinde
Wie die Vorsehung Gottes sich im allgemeinen auf alle Geschรถpfe erstreckt,
so sorgt sie in einer ganz besonderen Art und Weise fรผr seine Kirche
und wendet alle Dinge zu deren Besten.
Kapitel VI: Von dem Fall des Menschen, der Sรผnde und der Strafe dafรผr
Artikel 6.1. Der Sรผndenfall
Unsere ersten Eltern sรผndigten,
durch Satans Arglist und Versuchung verfรผhrt,
indem sie die verbotene Frucht aรŸen.
Es hat Gott nach seinen weisen und heiligen Ratschlรผssen gefallen,
ihre Sรผnde zuzulassen,
da er die Absicht hatte,
diese zu seiner eigenen Ehre zu ordnen.
Artikel 6.2. Die Folgen des Sรผndenfalls
Durch diese Sรผnde sind sie aus ihrer ursprรผnglichen Gerechtigkeit und Gemeinschaft mit Gott gefallen
und wurden dadurch tot in Sรผnde
und in allen Teilen und Fรคhigkeiten des Leibes und der Seele gรคnzlich verdorben.
Artikel 6.3. Erbsรผnde durch Abstammung
Da unsere ersten Eltern die Wurzel der ganzen Menschheit sind,
wurde ihrer gesamten Nachkommenschaft,
die von ihr durch natรผrliche Zeugung abstammt,
die Schuld dieser Sรผnde zugerechnet
und derselbe Tod in Sรผnde
und dieselbe verdorbene Natur
auf sie รผbertragen.
Artikel 6.4. Die Erbsรผnde fรผhrt zu den einzelnen Sรผnden
Aus dieser ursprรผnglichen Verdorbenheit,
durch die wir zu allem Guten vรถllig unfรคhig, ungeschickt
und im Gegensatz zu ihm stehend wurden
und vรถllig zu allem Bรถsen hingeneigt sind,
gehen alle tatsรคchlichen รœbertretungen hervor.
Artikel 6.5. Der Christ wird in diesem Leben nicht sรผndlos
Diese Verdorbenheit der Natur bleibt
wรคhrend dieses Lebens
auch in denen, die wiedergeboren sind.
Und obwohl sie durch Christus
vergeben und getรถtet wird,
ist sie doch selbst
und alle sich aus ihr ergebenden Regungen
wahrhaftig und eigentlich Sรผnde.
Artikel 6.6. Die gerechte Strafe fรผr die Sรผnde
Jede Sรผnde,
sowohl die Erbsรผnde,
als auch die tatsรคchlich begangene Sรผnde,
bringt,
da sie eine รœbertretung des gerechten Gesetzes Gottes ist
und diesem entgegensteht,
von ihrer eigenen Natur aus
Schuld รผber den Sรผnder,
wodurch er dem Zorn Gottes
und dem Fluch des Gesetzes verfallen
und dadurch dem Tode
mit allem geistlichen, zeitlichen und ewigen Elend
unterworfen ist.
Kapitel VII: Von Gottes Bund mit dem Menschen
Artikel 7.1. Keine Beziehung zu Gott ohne gnรคdigen Bund
Der Abstand zwischen Gott und den Geschรถpfen ist so groรŸ,
dass die vernunftbegabten Geschรถpfe,
obwohl sie ihm als ihrem Schรถpfer Gehorsam leisten mรผssen,
ihn doch niemals als ihre Seligkeit und ihren Lohn genieรŸen kรถnnen,
wenn es nicht durch eine freiwillige Herablassung von Gottes Seite aus geschieht,
die er nach seinem Wohlgefallen
durch einen Bundesschluss zum Ausdruck bringt.
Artikel 7.2. Der Bund der Werke
Der erste mit dem Menschen geschlossene Bund
war ein Bund der Werke,
in dem Adam
und in ihm seiner Nachkommenschaft
unter der Bedingung eines vollkommenen und persรถnlichen Gehorsams
das Leben verheiรŸen wurde.
Artikel 7.3. Der Bund der Gnade aus Glauben
Der Mensch machte sich durch seinen Fall selbst unfรคhig
durch diesen Bund das Leben zu erlangen.
So gefiel es dem Herrn,
einen zweiten Bund zu schlieรŸen,
der gewรถhnlich der Gnadenbund genannt wird,
durch den er Sรผndern Leben und Heil durch Jesus Christus umsonst anbietet,
indem er von ihnen Glauben an ihn verlangt
damit sie gerettet werden,
und indem er allen denen,
die zum Leben verordnet sind,
verheiรŸt, seinen heiligen Geist zu geben,
um sie zum Glauben willig und fรคhig zu machen.
Artikel 7.4. Das neue Testament
Dieser Gnadenbund wird in der Schrift hรคufig mit dem Namen โ€šTestamentโ€˜ bezeichnet,
was sich auf den Tod Jesu Christi,
der das Testament gemacht hat,
bezieht,
und auf das ewige Erbe,
mit allem, was darin als dazugehรถrig vermacht worden ist.
Artikel 7.5. Derselbe Bund in verschiedenen Durchfรผhrungen
Dieser Bund wurde
zur Zeit des Gesetzes
und zur Zeit des Evangeliums
unterschiedlich durchgefรผhrt.
Unter dem Gesetz wurde er durch VerheiรŸungen, Weissagungen, Opfer, Beschneidung, das Passahlamm und andere Vorbilder und Ordnungen durchgefรผhrt,
die dem Volk der Juden anvertraut waren
und die alle auf Christus als den Kommenden hinwiesen,
was fรผr jene Zeiten ausreichte
und durch die Tรคtigkeit des Heiligen Geistes wirksam war,
um die Erwรคhlten
im Glauben an den verheiรŸenen Messias
zu unterweisen und aufzuerbauen,
durch den sie volle Vergebung der Sรผnden und ewiges Heil erlangten.
Das nennt man das Alte Testament.
Artikel 7.6. Der Neue Bund ist einfacher und herrlicher
Unter dem Evangelium
โ€“ also als Christus als das eigentliche Wesen des Bundes erschienen ist โ€“,
sind die Einrichtungen,
durch die dieser Bund durchgefรผhrt wird,
die Predigt des Wortes
und die Verwaltung der Sakramente der Taufe und des Abendmahls.
Wenn diese auch geringer an Zahl sind
und mit grรถรŸerer Einfachheit und mit geringerer รคuรŸerer Herrlichkeit verwaltet werden,
so wird der Bund in ihnen doch in grรถรŸerer Fรผlle, Klarheit und geistlicher Wirksamkeit
allen Vรถlkern, Juden und Heiden, dargeboten.
Das nennt man das Neue Testament.
Es gibt deswegen nicht zwei Gnadenbรผnde,
die sich im Wesen unterscheiden wรผrden,
sondern nur ein und denselben Gnadenbund in verschiedenen Zeitaltern.
Kapitel VIII: Von Christus, dem Mittler
Artikel 8.1. Die ร„mter Christi
Es hat Gott in seinem ewigen Vorsatz gefallen,
den Herrn Jesus, seinen eingeborenen Sohn,
zum Mittler zwischen Gott und Menschen,
zum Propheten, Priester und Kรถnig,
zum Haupt und Heiland seiner Kirche,
zum Erben aller Dinge
und zum Richter der Welt
zu erwรคhlen und einzusetzen.
Er hat ihm von aller Ewigkeit her ein Volk gegeben,
um seine Nachkommenschaft zu sein
und um von ihm zu seiner Zeit
erlรถst, berufen, gerechtfertigt, geheiligt und verherrlicht zu werden.
Artikel 8.2. Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch
Der Sohn Gottes,
die zweite Person in der Dreieinigkeit,
der wahrer und ewiger Gott ist,
eines Wesen mit dem Vater und ihm gleich,
hat, als die Fรผlle der Zeit gekommen war,
die menschliche Natur mit allen ihren wesentlichen Eigenschaften und allgemeinen Schwachheiten auf sich genommen,
jedoch ohne Sรผnde.
Er wurde durch die Kraft des Heiligen Geistes
im Leib der Jungfrau Maria und aus ihrem Wesen empfangen,
so dass zwei ganz vollkommene und unterschiedene Naturen,
die Gottheit und die Menschheit,
in der Einheit einer Person unzertrennlich miteinander verbunden wurden,
ohne Verwandlung, Zusammensetzung oder Vermischung.
Diese Person ist wahrer Gott und wahrer Mensch,
jedoch ein einziger Christus,
der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Artikel 8.3. Christi Befรคhigung zum Mittler
Der Herr Jesus ist in seiner menschlichen Natur,
die auf diese Weise mit der gรถttlichen Natur vereinigt ist,
geheiligt und รผber alle MaรŸen mit dem Heiligen Geist gesalbt worden
und hat alle Schรคtze der Weisheit und der Erkenntnis in sich.
Es gefiel Gott, alle Fรผlle in ihm wohnen zu lassen,
mit dem Ziel, dass er,
heilig, unschuldig, unbefleckt und voller Gnade und Wahrheit, wie er war,
grรผndlich befรคhigt war,
das Amt eines Mittlers und Bรผrgen auszuรผben.
Dieses Amt รผbernahm er nicht von sich aus,
sondern er wurde dazu vielmehr von seinem Vater berufen,
der alle Macht und alles Gericht in seine Hand gelegt hat
und ihm den Befehl gab,
dies [Amt] auszuรผben.
Artikel 8.4. Christi Leiden und Verherrlichung
Dieses Amt [des Mittlers und Bรผrgen] hat der Herr Jesus vรถllig freiwillig auf sich genommen,
und damit er es ausรผben konnte,
wurde er unter das Gesetz getan
und erfรผllte dieses vollkommen,
erduldete unmittelbar die allerbittersten Qualen in seiner Seele
und die allerschmerzhaftesten Leiden an seinem Kรถrper,
wurde gekreuzigt und ist gestorben und begraben,
und blieb unter der Gewalt des Todes,
obwohl er die Verwesung nicht gesehen hat.
Am dritten Tag ist er wieder von den Toten auferstanden,
mit demselben Kรถrper, in dem er gelitten hatte,
mit dem er auch zum Himmel gefahren ist
und dort zur rechten Hand seines Vaters sitzt
und uns vertritt.
Und er wird am Ende der Welt wiederkommen,
um Menschen und Engel zu richten.
Artikel 8.5. Christi Opfer
Der Herr Jesus hat
durch seinen vollkommenen Gehorsam
und durch das Opfer seiner selbst,
das er durch den ewigen Geist ein fรผr alle Mal Gott dargebracht hat,
der Gerechtigkeit seines Vaters volle Genugtuung geleistet
und hat fรผr alle, die ihm der Vater gegeben hat,
nicht allein die Versรถhnung,
sondern auch ein ewiges Erbe im Himmelreich erworben.
Artikel 8.6. Christi Werk gilt auch fรผr die Glรคubigen des Alten Bundes
Obwohl das Werk der Erlรถsung von Christus erst nach seiner Menschwerdung wirklich vollbracht worden ist,
so ist doch dessen Kraft, Wirksamkeit und Wohltat
den Erwรคhlten zu allen Zeiten von Anfang der Welt an mitgeteilt worden,
und zwar in und durch jene VerheiรŸungen, Vorbilder und Opfer,
durch die Christus geoffenbart und ausgezeichnet wurde
als der Nachkomme der Frau, der der Schlange den Kopf zertreten sollte,
und als das Lamm, das von Grundlegung der Welt an geschlachtet ist,
als der, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist.
Artikel 8.7. Christi Mittleramt nach beiden Naturen
Christus wirkt in seinem Mittleramt nach beiden Naturen,
indem er durch jede Natur das tut,
was ihr selbst entspricht.
Aber aufgrund der Einheit der Person wird das,
was einer Natur entspricht,
in der Schrift manchmal der Person zugeschrieben,
die nach der anderen Natur benannt wird.
Artikel 8.8. Christus und die Glรคubigen
Allen denen,
fรผr die Christus die Erlรถsung vollbracht hat,
eignet er die Erlรถsung gewiss und wirksam zu
und teilt sie ihnen mit,
indem er fรผr sie eintritt
und ihnen in und durch das Wort
die Geheimnisse der Erlรถsung offenbart,
sie durch seinen Geist so wirksam รผberzeugt,
dass sie glauben und gehorchen,
durch sein Wort und seinen Geist
ihre Herzen regiert
und alle ihre Feinde durch seine allmรคchtige Macht und Weisheit
in solcher Art und Weise รผberwindet,
wie es mit seinem wunderbaren und unerforschlichen Walten am besten im Einklang steht.
Kapitel IX: Vom freien Willen
Artikel 9.1. Die natรผrliche Freiheit
Gott hat den Willen des Menschen mit einer natรผrlichen Freiheit ausgestattet,
die weder gezwungen
noch durch eine absolute Naturnotwendigkeit dazu festgelegt wird,
Gutes oder Bรถses zu tun.
Artikel 9.2. Der Wille im Stand der Unschuld
Der Mensch besaรŸ im Stand seiner Unschuld Freiheit und Macht,
das zu wollen und zu tun,
was gut und Gott wohlgefรคllig war,
war jedoch in der Weise verรคnderlich,
dass er davon abfallen konnte.
Artikel 9.3. Der Wille im Stand der Schuld
Der Mensch hat durch seinen Fall in den Stand der Sรผnde
alle Fรคhigkeit des Willens zu irgend etwas geistlich Gutem,
das mit dem Heil zusammenhรคngt,
vรถllig verloren,
so dass er als natรผrlicher Mensch,
weil er von diesem Guten ganz und gar abgewandt
und in Sรผnden tot ist,
nicht in der Lage ist,
sich durch seine eigene Kraft zu bekehren
oder sich darauf vorzubereiten.
Artikel 9.4. Die Befreiung des Willens
Wenn Gott einen Sรผnder bekehrt
und ihn in den Stand der Gnade versetzt,
befreit er ihn von seiner natรผrlichen Knechtschaft unter der Sรผnde
und befรคhigt ihn allein durch seine Gnade,
das frei zu wollen und zu tun,
was geistlich gut ist,
jedoch so,
dass er aufgrund seiner noch verbliebenen Verdorbenheit
nicht in vollkommener Weise das tut
und nicht allein das will,
was gut ist,
sondern auch das will,
was bรถse ist.
Artikel 9.5. Der Wille im Stand der Herrlichkeit
Der Wille des Menschen wird erst im Stand der Herrlichkeit
vollkommen und unverรคnderlich frei gemacht,
nur Gutes zu tun.
Kapitel X: Von der wirksamen Berufung
Artikel 10.1. Die Vorherbestimmung
Es gefรคllt Gott,
alle diejenigen, die er zum Leben vorherbestimmt hat,
und diese allein,
zu der von ihm bestimmten und ihm angenehmen Zeit
durch sein Wort und seinen Geist
aus dem Stand der Sรผnde und des Todes,
in dem sie von Natur sind,
zur Gnade und zum Heil
durch Jesus Christus
wirksam zu berufen,
indem er ihren Verstand erleuchtet,
die gรถttlichen Dinge geistlich und heilsam zu verstehen,
indem er ihr steinernes Herz fortnimmt
und ihnen ein fleischernes Herz gibt,
indem er ihren Willen erneuert
und diesen durch seine allmรคchtige Kraft zum Guten bestimmt,
und indem er sie wirksam zu Jesus Christus zieht,
jedoch so, dass sie ganz freiwillig kommen,
da sie durch seine Gnade willig gemacht worden sind.
Artikel 10.2. Die wirksame Berufung
Diese wirksame Berufung
geschieht allein aus Gottes freier und besonderer Gnade heraus,
ganz und gar nicht aus irgend etwas heraus,
was er im Menschen vorausgesehen hรคtte.
Der Mensch verhรคlt sich dabei vielmehr vรถllig passiv
bis er durch den Heiligen Geist lebendig gemacht und
erneuert
und dadurch befรคhigt wird,
auf diese Berufung zu antworten
und die Gnade zu ergreifen,
die darin angeboten und vermittelt wird.
Artikel 10.3. Erwรคhlte Kleinkinder
Erwรคhlte Kleinkinder, die in ihrer Kindheit sterben,
sind wiedergeboren
und in Christus
durch den Geist gerettet,
der wirkt, wann und wo und wie es ihm gefรคllt.
So steht es auch mit allen anderen erwรคhlten Personen,
die nicht in der Lage sind,
รคuรŸerlich durch den Dienst des Wortes gerufen zu werden.
Artikel 10.4. Die Verlorenen
Andere, die nicht erwรคhlt sind, kommen,
wenn sie auch durch das Amt des Wortes berufen werden
und einige allgemeine Wirkungen des Geistes empfangen mรถgen,
dennoch niemals wirklich zu Christus
und kรถnnen deswegen nicht gerettet werden.
Noch viel weniger kรถnnen Menschen,
die die christliche Religion nicht bekennen,
auf irgendeine andere Weise gerettet werden,
welche es auch immer sei,
auch wenn sie noch so fleiรŸig sind,
ihr Leben nach dem Licht der Natur
und nach dem Gesetz der Religion, die sie bekennen, einzurichten.
Zu bejahen und zu behaupten, dass sie es kรถnnten,
ist sehr schรคdlich und zu verabscheuen.
Kapitel XI: Von der Rechtfertigung
Artikel 11.1. Rechtfertigung durch Christi Gerechtigkeit
Diejenigen, die Gott wirksam beruft,
rechtfertigt er auch geschenkweise,
und zwar nicht dadurch, dass er Gerechtigkeit in sie eingieรŸt,
sondern dadurch, dass er ihre Sรผnden vergibt
und ihre Person als Gerechte erachtet und annimmt
Dies tut er nicht aufgrund von irgend etwas,
das in ihnen hervorgebracht worden wรคre,
sondern allein um Christi willen;
also nicht, indem er ihnen
den Glauben selbst
oder das Werk des Glaubens
oder sonst irgendeinen evangelischen Gehorsam
als ihre Gerechtigkeit anrechnet,
sondern indem er ihnen den Gehorsam und die Genugtuung Christi anrechnet,
wobei sie ihn durch den Glauben empfangen
und sich auf Christus und seine Gerechtigkeit stรผtzen.
Diesen Glauben haben sie nicht aus sich selbst heraus,
sondern er ist Gottes Geschenk.
Artikel 11.2. Rechtfertigung und lebendiger Glaube
Der Glaube,
der Christus und seine Gerechtigkeit so empfรคngt
und sich darauf verlรคsst,
ist das alleinige Mittel der Rechtfertigung.
Der Glaube ist jedoch nicht das einzige,
was sich in dem Gerechtfertigten findet,
sondern wird immer von allen anderen seligmachenden Gnadengaben begleitet
und ist kein toter Glaube,
sondern ein durch die Liebe tรคtiger Glaube.
Artikel 11.3. Rechtfertigung allein aus Gnaden
Christus hat durch seinen Gehorsam und seinen Tod
die Schulden aller, die so gerechtfertigt werden,
vรถllig getilgt
und hat der Gerechtigkeit seines Vaters an ihrer Stelle
eine angemessene, wirkliche und vรถllige Genugtuung geleistet.
Da er jedoch vom Vater fรผr sie dahingegeben
und sein Gehorsam und seine Genugtuung an ihrer Stelle angenommen wurde,
und zwar beides umsonst
und nicht als Gegenleistung fรผr etwas, das in ihnen war,
so geschieht ihre Rechtfertigung allein aus freier Gnade,
damit sowohl die strenge Gerechtigkeit
als auch die reiche Gnade Gottes
in der Rechtfertigung der Sรผnder verherrlicht werden.
Artikel 11.4. Erwรคhlung und Zueignung
Gott hat von aller Ewigkeit her beschlossen,
alle Erwรคhlten zu rechtfertigen,
und Christus ist in der Fรผlle der Zeit
wegen ihrer Sรผnde gestorben
und wegen ihrer Rechtfertigung auferstanden.
Trotzdem werden sie nicht gerechtfertigt,
bevor der Heilige Geist ihnen nicht zur rechten Zeit Christus wirklich zueignet.
Artikel 11.5. Sรผnde im Leben der Erwรคhlten
Gott fรคhrt fort,
denen, die gerechtfertigt sind,
die Sรผnden zu vergeben,
und obwohl sie niemals aus dem Stand der Rechtfertigung fallen kรถnnen,
kann es doch geschehen,
dass sie durch ihre Sรผnden unter Gottes vรคterliches Missfallen geraten
und dass ihnen das Licht seines Angesichtes nicht wieder aufgeht,
bis sie sich selbst demรผtigen,
ihre Sรผnden bekennen,
um Vergebung bitten
und ihren Glauben und ihre BuรŸe erneuern.
Artikel 11.6. Rechtfertigung im Alten Testament
Die Rechtfertigung der Glรคubigen im Alten Testament
war hinsichtlich aller dieser Dinge ein und dieselbe
wie die Rechtfertigung der Glรคubigen im Neuen Testament.
Kapitel XII: Von der Adoption
Artikel 12. Die Annahme als Kind (Adoption)
Alle die, die gerechtfertigt sind,
wรผrdigt Gott
in seinem einzigen Sohn Jesus Christus
und um seinetwillen,
der Gnade der Annahme als Kind teilhaftig zu werden,
wodurch sie in die Zahl der Kinder Gottes aufgenommen werden,
sich deren Freiheiten und Vorrechten erfreuen,
und wodurch sein Name auf sie gelegt wird,
sie den Geist der Kindschaft empfangen,
sie mit Zuversicht den Zugang zum Gnadenstuhl haben,
rufen kรถnnen: โ€žAbba, lieber Vaterโ€œ,
sie Erbarmen, Schutz, Fรผrsorge und Zรผchtigung von ihm wie von einem Vater erfahren,
sie jedoch niemals verstoรŸen werden,
sondern auf den Tag der Erlรถsung versiegelt werden
und die VerheiรŸungen als Erben des ewigen Heils ererben.
Kapitel XIII: Von der Heiligung
Artikel 13.1. Wahre Heiligung
Die, die wirksam berufen und wiedergeboren worden sind
und in denen ein neues Herz und einen neuer Geist erschaffen wurde,
werden durch die Kraft des Todes und der Auferstehung Christi
weiter wirklich und persรถnlich geheiligt
durch sein Wort
und durch seinen Geist, der in ihnen wohnt.
Die Herrschaft des ganzen sรผndhaften Leibes ist gebrochen
und seine vielfรคltigen Begierden werden mehr und mehr geschwรคcht und abgetรถtet,
und sie selbst werden mehr und mehr
in allen heilsamen Gnadengaben
lebendig gemacht und gestรคrkt,
um die wahre Heiligung auszuleben,
ohne die niemand den Herrn sehen wird.
Artikel 13.2. Die Heiligung bleibt im Diesseits unvollkommen
Diese Heiligung erstreckt sich auf den ganzen Menschen durch und durch,
bleibt jedoch in diesem Leben unvollkommen.
Es bleiben in allen Bereichen
noch mancherlei Reste der Verdorbenheit zurรผck,
woraus ein fortwรคhrender und unversรถhnlicher Kampf entsteht,
indem das Fleisch gegen den Geist
und der Geist gegen das Fleisch aufbegehrt.
Artikel 13.3. Das Wachstum in der Heiligung
Obwohl die zurรผckgebliebene Verdorbenheit
in diesem Kampf eine Zeitlang noch stark vorherrschen mag,
gewinnt doch der wiedergeborene Teil
durch die fortwรคhrende Gewรคhrung der Kraft aus dem heiligenden Geist Christi
die Oberhand,
und so wachsen die Heiligen in der Gnade
und vervollkommnen ihre Heiligung in der Furcht Gottes.
Kapitel XIV: Vom rettenden Glauben
Artikel 14.1. Die Gnade des Glaubens
Die Gnade des Glaubens,
durch die die Erwรคhlten in die Lage versetzt werden,
zum Heil ihrer Seelen zu glauben,
ist das Werk des Geistes Christi in ihren Herzen.
Sie wird gewรถhnlich durch das Amt des Wortes gewirkt, durch die sie ebenso
wie durch die Verwaltung der Sakramente und das Gebet
vermehrt und gestรคrkt wird.
Artikel 14.2. Der Glaube, das Wort Gottes und die Annahme Christi
Durch diesen Glauben hรคlt ein Christ alles fรผr wahr,
was auch immer im Wort offenbart wird,
und zwar um der Autoritรคt Gottes willen,
der selbst darin spricht.
Der Christ handelt auf ganz verschiedene Art und Weise aufgrund dessen,
was jede einzelne Schriftstelle enthรคlt,
indem er den Geboten Gehorsam leistet,
vor den Drohungen erschrickt
und die VerheiรŸungen Gottes fรผr dieses und das zukรผnftige Leben ergreift.
Aber die hauptsรคchlichsten Handlungen des errettenden Glaubens sind,
dass man Christus allein annimmt, empfรคngt
und sich auf ihn allein
zur Rechtfertigung, zur Heiligung und zum ewigen Leben verlรคsst
durch die Kraft des Gnadenbundes.
Artikel 14.3. Das Wachstum des Glaubens
Dieser Glaube weist verschiedene Grade auf.
Er ist schwach oder stark,
kann oft und auf ganz verschiedene Art und Weise angefochten und geschwรคcht werden,
behรคlt jedoch den Sieg
und wรคchst in vielen bis zur Erlangung einer vollen Gewissheit durch Christus,
der sowohl der Anfรคnger, als auch der Vollender unseres Glaubens ist.
Kapitel XV: Von der BuรŸe zum Leben
Artikel 15.1. Die BuรŸe zum Leben muss verkรผndigt werden
Die BuรŸe zum Leben ist eine evangelische Gnadengabe,
und die Lehre davon muss,
ebenso wie die vom Glauben an Christus,
von jedem Diener des Evangeliums gepredigt werden.
Artikel 15.2. Was ist BuรŸe?
Durch die BuรŸe wird ein Sรผnder dermaรŸen von Betrรผbnis und Hass gegen seine Sรผnden erfรผllt,
weil er nicht nur die Gefahr,
sondern auch die Widerwรคrtigkeit und Ekelhaftigkeit seiner Sรผnden,
erkennt und empfindet,
da sie dem heiligen Wesen Gottes
und dem gerechten Gesetz Gottes entgegenstehen,
und weil Gottes Barmherzigkeit in Christus von den BuรŸfertigen ergriffen wird,
dass er sich von allen seinen Sรผnden weg zu Gott bekehrt,
indem er sich vornimmt und sich bemรผht,
vor Gott auf allen Wegen seiner Gebote zu wandeln.
Artikel 15.3. Die Notwendigkeit der BuรŸe
Wenn man sich auch auf die BuรŸe nicht so verlassen darf,
als ob sie eine Genugtuung fรผr die Sรผnde
oder ein Grund fรผr deren Vergebung wรคre,
die vielmehr die Wirkung der freien Gnade Gottes in Christus sind,
so ist sie doch fรผr alle Sรผnder von einer solchen Notwendigkeit,
dass niemand ohne sie Vergebung erwarten kann.
Artikel 15.4. Keine Sรผnde ist zu groรŸ
So wie es keine Sรผnde gibt,
die so klein ist,
dass sie nicht die Verdammnis verdient,
so gibt es auch keine Sรผnde,
die so groรŸ ist,
dass sie die Verdammnis รผber diejenigen bringen kann,
die wahrhaft BuรŸe tun.
Artikel 15.5. Die stรคndige BuรŸe
Die Menschen dรผrfen sich nicht mit einer allgemeinen BuรŸe zufrieden geben.
Vielmehr ist es die Pflicht eines jeden,
sich zu bemรผhen,
fรผr seine besonderen Sรผnden besondere BuรŸe zu tun.
Artikel 15.6. Sรผnde muss bekannt werden
Wie jedermann verpflichtet ist,
seine Sรผnden fรผr sich selbst Gott zu bekennen,
indem er ihretwegen um Vergebung bittet,
aufgrund dessen er ebenso,
wie aufgrund seines Ablassens von ihnen,
Barmherzigkeit finden wird,
so soll andererseits auch jeder,
der seinem Bruder oder der Kirche Christi ร„rgernis bereitet hat,
bereit sein,
durch privates oder รถffentliches Bekennen und Bereuen seiner Sรผnde
den Betroffenen seine BuรŸe bekanntzumachen.
Diese sollen sich daraufhin mit ihm versรถhnen
und ihn in Liebe annehmen.
Kapitel XVI: Von den guten Werken
Artikel 16.1. Gott allein bestimmt, was gute Werke sind
Gute Werke sind nur solche Werke,
die Gott in seinem heiligen Wort befohlen hat,
und nicht solche Werke,
die ohne diese Vollmacht aus blindem Eifer
oder unter irgendeinem Vorwand einer guten Absicht
ersonnen worden sind.
Artikel 16.2. Die Bedeutung der guten Werke der Christen
Diese guten Werke,
die im Gehorsam gegen Gottes Gebote getan werden,
sind die Frรผchte und Beweise eines wahren und lebendigen Glaubens.
Durch sie zeigen die Glรคubigen ihre Dankbarkeit,
stรคrken ihre Gewissheit,
erbauen ihre Geschwister,
schmรผcken das Bekenntnis des Evangeliums,
stopfen den Mund der Gegner
und verherrlichen Gott,
dessen Werk sie sind,
wozu sie in Christus Jesus geschaffen wurden,
damit sie, indem sie ihre Frucht in Heiligkeit bringen,
am Ende schlieรŸlich das ewige Leben haben.
Artikel 16.3. Der Heilige Geist und die guten Werke
Ihre Fรคhigkeit, gute Werke zu tun,
kommt ganz und gar nicht aus ihnen selbst,
sondern vollstรคndig aus dem Geist Christi.
Damit sie dazu befรคhigt werden,
ist abgesehen von der Gnade,
die sie bereits empfangen haben,
ein stรคndiger direkter Einfluss desselben Heiligen Geistes erforderlich,
um in ihnen das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen zu wirken.
Sie dรผrfen jedoch aufgrund dieser Tatsache nicht in Nachlรคssigkeit verfallen,
als ob sie nicht verpflichtet wรคren, irgendeine Pflicht zu erfรผllen,
auรŸer, wenn sie eine besondere Anregung des Geistes erhielten,
sondern sie mรผssen fleiรŸig sein,
die Gnadengabe Gottes, die in ihnen ist,
anzufachen.
Artikel 16.4. Die Unvollkommenheit der guten Werke
Diejenigen, die in ihrem Gehorsam die hรถchste Stufe erreichen,
die in diesem Leben mรถglich ist,
sind doch soweit von der Fรคhigkeit entfernt,
etwas รผber die Pflicht Hinausgehendes zu leisten
und mehr zu tun,
als Gott fordert,
dass sie vielmehr in vielem hinter dem zurรผckbleiben,
was sie zu tun schuldig wรคren.
Artikel 16.5. Gute Werke sind kein Verdienst
Wir kรถnnen durch unsere besten Werke nicht
die Vergebung der Sรผnde
oder das ewige Leben
aus der Hand Gottes verdienen,
was an dem groรŸen Missverhรคltnis liegt,
das zwischen ihnen und der kรผnftigen Herrlichkeit besteht,
und an dem unendlichen Abstand zwischen uns und Gott,
dem wir durch die Werke
weder nรผtzen
noch fรผr die Schuld unserer frรผheren Sรผnden Genugtuung leisten kรถnnen.
Wenn wir alles getan haben, was wir kรถnnen,
so haben wir doch nur das getan,
was wir schuldig waren
und sind unnรผtze Knechte.
Soweit die Werke gut sind,
gehen sie aus seinem Geist hervor.
Soweit sie aus uns hervorgebracht wurden,
sind sie befleckt
und mit so viel Schwachheit und Unvollkommenheit vermischt,
dass sie vor der Strenge des Gerichtes Gottes nicht bestehen kรถnnen.
Artikel 16.6. Gott nimmt die Werke in Christus an
Weil die Person der Glรคubigen durch Christus angenommen wird,
werden trotz allem auch ihre Werke in ihm angenommen,
nicht, als ob sie in diesem Leben vรถllig untadelig und unstrรคflich vor Gottes Angesicht wรคren,
sondern weil es ihm gefรคllt,
in seinem Sohn auf sie herabzublicken
und das anzunehmen und zu belohnen,
was aufrichtig ist,
auch wenn es von vielen Schwachheiten und Unvollkommenheiten begleitet wird.
Artikel 16.7. Werke nichtwiedergeborener Menschen
Werke, die von nichtwiedergeborenen Menschen getan werden,
– auch wenn sie der Sache nach etwas sind,
was Gott befiehlt
und was sowohl fรผr sie selbst als auch fรผr andere gut und nรผtzlich ist -,
sind dennoch sรผndig,
weil sie nicht aus einem durch den Glauben gereinigten Herzen hervorgehen
und weder in rechter Art und Weise,
nรคmlich dem Wort gemรครŸ,
noch zu einem rechten Zweck,
nรคmlich zur Ehre Gottes,
getan werden.
Sie kรถnnen Gott nicht angenehm sein
und machen einen Menschen auch nicht fรคhig,
Gnade von Gott zu empfangen.
Und doch ist die Unterlassung solcher Werke noch sรผndiger und missfรคllt Gott noch mehr.
Kapitel XVII: Vom Beharren der Heiligen
Artikel 17.1. Man kann nicht aus dem Stand der Gnade fallen
Diejenigen, die Gott in seinem Geliebten angenommen,
wirksam berufen und
durch seinen Geist geheiligt hat,
kรถnnen weder ganz noch endgรผltig aus dem Stand der Gnade fallen,
sondern werden gewiss darin bis ans Ende beharren
und ewig selig werden.
Artikel 17.2. Die Ursachen des Beharrens
Dieses Beharren der Heiligen beruht nicht auf ihrem eigenen freien Willen,
sondern auf der Unabรคnderlichkeit des Ratschlusses der Erwรคhlung,
der aus der freien und unwandelbaren Liebe Gottes des Vaters entspringt,
auf der Wirksamkeit des Verdienstes und der Stellvertretung Jesu Christi,
auf dem Bleiben des Geistes und des Samens Gottes in ihnen
und auf der Natur des Gnadenbundes.
Aus diesen allen entsteht die Gewissheit und Unfehlbarkeit desselben.
Artikel 17.3. Christen kรถnnen in schwere Sรผnde fallen
Trotzdem kรถnnen sie durch die Versuchungen des Satans und der Welt,
durch das รœberwiegen der in ihnen zurรผckgebliebenen Verdorbenheit
und durch die Vernachlรคssigung der Mittel fรผr ihr Beharren
in schwere Sรผnde fallen
und eine Zeitlang darin fortfahren,
wodurch sie unter Gottes Missfallen geraten,
seinen Heiligen Geist betrรผben,
in einem gewissen MaรŸ ihrer Gnadengaben und ihres Trostes verlustig gehen,
verhรคrtete Herzen und verwundete Gewissen bekommen,
andern zum Schaden und ร„rgernis werden
und zeitlich begrenzte Gerichte รผber sich bringen.
Kapitel XVIII: Von der Gewissheit der Gnade und des Heils
Artikel 18.1. Heilsgewissheit ist mรถglich
Obwohl Heuchler und andere nicht wiedergeborene Menschen
sich selbst mit falschen Hoffnungen und fleischlicher Vermessenheit betrรผgen kรถnnen,
als ob sie unter Gottes Gnade und im Stand der Errettung lebten,
– eine Hoffnung, die zuschanden werden wird -,
kรถnnen doch diejenigen,
die wahrhaft an den Herrn Jesus glauben
und ihn aufrichtig lieben,
indem sie sich bemรผhen,
in allem guten Gewissen vor ihm zu leben,
in diesem Leben gewiss versichert sein,
dass sie im Stand der Gnade sind,
und kรถnnen sich in der Hoffnung der zukรผnftigen Herrlichkeit Gottes freuen,
eine Hoffnung, die sie niemals beschรคmen wird.
Artikel 18.2. Der Grund der Heilsgewissheit
Diese Gewissheit ist nicht eine รœberzeugung von nur mutmaรŸlichem und wahrscheinlichem Charakter,
die sich auf eine trรผgerische Hoffnung grรผndet,
sondern eine unfehlbare Gewissheit des Glaubens,
die sich grรผndet
auf die gรถttliche Wahrheit der VerheiรŸungen des Heils,
auf den inneren Erweis der Gnadengaben,
auf die sich jene VerheiรŸungen erstrecken,
auf das Zeugnis des Geistes der Adoption,
der unserem Geist Zeugnis gibt,
dass wir Kinder Gottes sind.
Dieser Geist ist das Unterpfand unseres Erbes,
durch den wir auf den Tag der Erlรถsung versiegelt werden.
Artikel 18.3. Heilsgewissheit ist nicht heilsnotwendig
Diese unfehlbare Gewissheit gehรถrt nicht so zum Wesen des Glaubens,
dass ein wahrhaft Glรคubiger nicht auch lange zu warten
und mit vielen Schwierigkeiten zu kรคmpfen haben kรถnnte,
bevor er Anteil an ihr gewinnt.
Er kann jedoch als einer,
der durch den Geist die Kraft erhalten hat,
die Dinge zu erkennen,
die ihm umsonst von Gott geschenkt wurden,
ohne eine auรŸergewรถhnliche Offenbarung
beim rechten Gebrauch der gewรถhnlichen Mittel
zur Heilsgewissheit gelangen.
Darum hat jeder die Pflicht,
allen FleiรŸ daranzusetzen,
seine Berufung und Erwรคhlung fest zu machen,
damit dadurch sein Herz erfรผllt wird
mit Frieden und Freude im Heiligen Geist,
mit Liebe und Dankbarkeit gegen Gott
und mit Kraft und Freudigkeit in der gehorsamen Pflichterfรผllung,
was alles wahre Frรผchte dieser Gewissheit sind.
So weit ist nรคmlich die Gewissheit davon entfernt,
den Menschen eine Neigung zur Zรผgellosigkeit zu verschaffen.
Artikel 18.4. Heilsgewissheit kann verschรผttet werden
Die Gewissheit des Heils kann in den wahrhaft Glรคubigen auf verschiedene Weise
erschรผttert, geschwรคcht oder unterbrochen werden,
nรคmlich dadurch, dass sie nachlรคssig sind, diese zu bewahren,
dadurch, dass sie in irgendeine besondere Sรผnde fallen,
die das Gewissen verwundet
und den Geist betrรผbt,
dadurch, dass sie plรถtzlich oder heftig versucht werden,
und dadurch, dass Gott das Licht seines Angesichts verbirgt
und zulรคsst,
dass sogar die, die ihn fรผrchten,
in Finsternis wandeln und kein Licht haben.
Sie verlieren jedoch niemals ganz
den Samen Gottes,
das Leben des Glaubens,
die Liebe zu Christus und den Geschwistern,
die Aufrichtigkeit des Herzens
und das Bewusstsein der Pflicht.
Durch alle diese Dinge kann die Gewissheit des Heils
durch die Wirksamkeit des Geistes
zur rechten Zeit wieder neu belebt werden,
und durch sie werden die Betreffenden zwischenzeitlich vor der vรถlligen Verzweiflung bewahrt.
Kapitel XIX: Vom Gesetz Gottes
Artikel 19.1. Das Gesetz als Bund der Werke
Gott gab Adam ein Gesetz als einen Bund der Werke,
wodurch er ihn und alle seine Nachkommen
an einen persรถnlichen, umfassenden, genauen und immerwรคhrenden Gehorsam band,
fรผr dessen Erfรผllung er Leben verhieรŸ,
fรผr die รœbertretung den Tod androhte
und ihn mit Kraft und Fรคhigkeit, es zu halten, ausstattete.
Artikel 19.2. Die Zehn Gebote
Dieses Gesetz blieb auch nach Adams Fall ein vollkommener MaรŸstab der Gerechtigkeit
und wurde als solcher von Gott auf dem Berg Sinai in Zehn Geboten รผbergeben
und auf zwei Tafeln niedergeschrieben,
wobei die ersten vier Gebote unsere Pflichten gegen Gott
und die anderen sechs Gebote unsere Pflichten gegen die Menschen beinhalten.
Artikel 19.3. Moralgesetz und Zeremonialgesetz
Abgesehen von diesem Gesetz,
das man gewรถhnlich Moralgesetz nennt,
hat es Gott gefallen,
dem Volke Israel als einer minderjรคhrigen Kirche
Zeremonialgesetze zu geben,
die verschiedene vorbildliche Anordnungen enthielten,
die teilweise gottesdienstlicher Art waren
und Christus und seine Gnadengaben, Handlungen, Leiden und Wohltaten vorbildeten,
und teilweise verschiedene Unterweisungen รผber moralische Pflichten verdeutlichten.
Alle diese Zeremonialgesetze sind jetzt unter dem Neuen Testament aufgehoben.
Artikel 19.4. Judizialgesetze
Gott gab Israel als einer politischen Kรถrperschaft auch verschiedene Judizialgesetze,
die zusammen mit dem Staat dieses Volkes ausliefen
und jetzt niemanden weitergehend verpflichten,
als es die allgemeine Entsprechung erfordert.
Artikel 19.5. Das Moralgesetz bleibt bindend
Das Moralgesetz bindet fรผr immer alle,
sowohl die Gerechtfertigten als auch alle anderen,
ihm Gehorsam zu leisten,
und dies nicht allein mit Rรผcksicht auf die Themen,
die darin enthalten sind,
sondern auch mit Rรผcksicht auf die Autoritรคt Gottes, des Schรถpfers,
der es gegeben hat.
Christus lรถste diese Verpflichtung im Evangelium auf keine Art und Weise auf,
sondern verstรคrkt sie vielmehr sehr.
Artikel 19.6. Das Moralgesetz ist von groรŸem Nutzen
Obwohl wahre Glรคubige nicht unter dem [Moral-]Gesetz als einem Bund der Werke leben,
so dass sie dadurch gerechtfertigt oder verdammt werden,
ist das Gesetz doch fรผr sie wie auch fรผr andere von groรŸem Nutzen,
weil es sie als Regel des Lebens
รผber den Willen Gottes und ihre Pflicht unterrichtet,
sie dadurch anleitet und verpflichtet,
dementsprechend zu wandeln,
die sรผndigen Verunreinigungen ihrer Natur, ihres Herzens und ihres Lebens aufdeckt,
so dass sie, wenn sie sich selbst daran รผberprรผfen,
zu weiterer รœberfรผhrung von der Sรผnde,
zur Demรผtigung ihretwegen
und zum Hass gegen sie gelangen,
zugleich auch zu klarerer Einsicht darรผber kommen,
wie nรถtig sie Christus haben
und wie vollkommen sein Gehorsam ist.
Das Moralgesetz ist gleichermaรŸen von Nutzen fรผr die Wiedergeborenen,
um ihre Verdorbenheiten zu zรผgeln,
da es Sรผnde verbietet
und seine Drohungen dazu dienen, zu zeigen,
was ihre Sรผnden eigentlich verdienen
und was fรผr Trรผbsale sie in diesem Leben dafรผr zu erwarten haben,
obwohl sie von dem Fluch befreit sind,
der im Gesetz dafรผr angedroht wird.
Die VerheiรŸungen des Gesetzes zeigen ihnen in gleicher Weise,
dass Gott Wohlgefallen am Gehorsam hat
und was fรผr Segnungen sie erwarten dรผrfen,
wenn sie dasselbe vollbringen,
obwohl ihnen diese Segnungen nicht durch das Gesetz als einem Bund der Werke geschuldet werden.
So ist auch die Tatsache,
dass ein Mensch Gutes tut und sich des Bรถsen enthรคlt,
weil das Gesetz ihn zu dem einen ermutigt
und ihn von dem anderen abschreckt,
kein Beweis dafรผr, dass er unter dem Gesetz und nicht unter der Gnade ist.
Artikel 19.7. Das Halten des Moralgesetzes widerspricht nicht der Gnade
Die genannten Anwendungen des Gesetzes
stehen auch nicht der Gnade des Evangeliums entgegen,
sondern stimmen harmonisch damit รผberein,
weil der Geist Christi den Willen des Menschen unterwirft und befรคhigt,
das freiwillig und freudig zu tun,
was der im Gesetz offenbarte Wille Gottes zu tun fordert.
Im Anhang dieses Buches findet sich die Ergรคnzung eines neuen Kapitels in der Savoy-Erklรคrung und dem Baptistischen Bekenntnis (dort Artikel 20.1.โ€“4. bzw. 30.1.โ€“4.).

Freiheit des Gewissens

Artikel 20.1. Die Freiheit der Christen

Die Freiheit, die Christus fรผr die Glรคubigen unter dem Evangelium erworben hat,
besteht in ihrer Freiheit
von der Schuld der Sรผnde,
von dem verdammenden Zorn Gottes,
von dem Fluch des Moralgesetzesa
und in ihrem Befreitsein
von dieser gegenwรคrtigen bรถsen Welt,
von der Knechtschaft Satans
und der Herrschaft der Sรผndeb,
von dem รœbel der Trรผbsale,
von dem Stachel des Todes,
von dem Sieg des Grabes
und von der ewigen Verdammnisc,
wie auch in ihrem freien Zugang zu Gottd
und ihrem Leisten des Gehorsams gegen ihn,
nicht aus knechtischer Furcht,
sondern aus kindlicher Liebe und willigem Geiste.
Das alles hatten auch die Glรคubigen unter dem Gesetzf,
aber unter dem Neuen Testament ist die Freiheit der Christen weiter ausgedehnt worden,
indem sie auch von dem Joch des Zeremonialgesetzes befreit sind,
dem die jรผdische Kirche unterworfen warg,
und indem sie mit grรถรŸerer Zuversicht Zugang zum Gnadenthron habenh
und eine grรถรŸere Mitteilung des freien Geistes Gottes empfangen,
als sie den Glรคubigen unter dem Gesetz normalerweise zuteil wurdei.

Artikel 20.2. Gott ist der alleinige Herr des Gewissens

Gott allein ist Herr des Gewissensk
und hat es von den menschlichen Lehren und Geboten frei gemacht,
die in Sachen des Glaubens und Gottesdienstes
in irgendetwas seinem Wort entgegenstehen
oder darรผber hinausgehenl.
Unter Berufung auf das Gewissen
solche Lehren zu glauben und solchen Geboten zu gehorchen,
ist ein Verrat an der wahren Freiheit des Gewissensm,
und die Forderung eines unbedingten Glaubens
und eines absoluten und blinden Gehorsams
bedeutet soviel,
wie die Zerstรถrung der Freiheit des Gewissens
und zugleich auch der Freiheit der Vernunftn.

Artikel 20.3. Die christliche Freiheit rechtfertigt keine Sรผnde

Diejenigen, die unter dem Vorwand christlicher Freiheit
irgendeine Sรผnde begehen
oder sich irgendeiner Lust hingeben,
zerstรถren dadurch den Sinn und Zweck der christlichen Freiheit,
der darin besteht,
dass wir als aus der Hand unserer Feinde Befreite
dem Herrn ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm dieneno.

Artikel 20.4. Unterordnung unter staatliche und kirchliche Obrigkeiten

Dieser Artikel wurde im Baptistischen Bekenntnis gestrichen, um statt der Pflicht des Staates zur Verteidigung des Christentums die Religionsfreiheit zu begrรผnden. Die Revision der amerikanischen Presbyterianer erreichte dasselbe Ziel durch Streichung der Worte โ€žund mit der Gewalt der bรผrgerlichen Obrigkeitโ€œ im letzten Satz (hier vorletzte Zeile). Die Savoy-Erklรคrung nahm die Streichung des Artikels aus politischen Grรผnden vor.

Weil die Gewalten, die Gott verordnet hat,
und die Freiheit, die Christus erworben hat,
sich nach Gottes Absicht nicht gegenseitig zerstรถren,
sondern sich gegenseitig erhalten und bewahren sollen,
widerstreben diejenigen der Ordnung Gottesp,
die sich unter dem Vorwand christlicher Freiheit irgendeiner rechtmรครŸigen Ausรผbung dieser Gewalt widersetzen,
sei es die staatliche oder die kirchliche.
Dafรผr, dass sie solche Meinungen รถffentlich vertreten
oder solche Handlungen aufrechterhalten,
die dem Licht der Natur,
den bekannten Grundsรคtzen des Christentums
(gleich ob bezรผglich des Glaubens, des Gottesdienstes oder des Wandels)
oder der Kraft der Gottseligkeit entgegenstehen,
oder auch fรผr solche irrigen Meinungen oder Handlungsweisen,
die entweder ihrer eigenen Natur nach
oder in der Art und Weise, wie sie รถffentlich vertreten oder aufrecht erhalten werden,
den รคuรŸeren Frieden und die Ordnung zerstรถren,
die Christus in der Kirche festgesetzt hat,
dรผrfen sie rechtmรครŸig zur Rechenschaft gezogen werden.
Man darf mit Kirchenzuchtq
und mit der Gewalt der bรผrgerlichen Obrigkeit
gegen diese Dinge vorgehenr.

 

 

 

 

Kapitel XXI: Von der Gottesverehrung und dem Sabbat

Artikel 21.1. Gott legt fest, wie er verehrt werden will

Das Licht der Natur zeigt,
dass es einen Gott gibt,
der Gewalt und Herrschaft รผber alles hat,
der gut ist und
allen Gutes tut,
der deshalb zu fรผrchten, zu lieben, zu preisen und anzurufen ist,
und dem man vertrauen und von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller Kraft dienen mussa.
Aber die wohlgefรคllige Art der Verehrung des wahren Gottes
ist von ihm selbst festgesetzt
und durch seinen eigenen geoffenbarten Willen so eingegrenzt worden,
dass er nicht nach den Einbildungen und Betrรผgereien der Menschen
oder nach den Eingebungen Satans
oder unter irgendeiner sichtbaren Darstellung
oder auf irgendeine andere Art und Weise verehrt werden darf,
die nicht in der Heiligen Schrift vorgeschrieben ist.b

Artikel 21.2. Nur Gott allein darf verehrt werden und Jesus ist der einzige Mittler

Religiรถse Verehrung darf Gott, dem Vater, Sohn und Heiligen Geist,
und nur ihm allein, entgegengebracht werdenc,
und nicht Engeln, Heiligen oder irgendwelchen anderen Geschรถpfend.
Sie darf seit dem Fall nicht ohne Mittler geschehen
und auch nicht durch Vermittlung irgendeines anderen
als durch Christus alleine.

Artikel 21.3. Gott will Gebet

Gott fordert von allen Menschenf
Gebet mit Danksagung,
das einen besonderen Teil der religiรถsen Verehrung darstelltg.
Damit es angenommen wird,
muss es im Namen des Sohnesh
durch die Hilfe seines Geistesi,
in รœbereinstimmung mit seinem Willenk,
mit Verstand, Ehrerbietung, Demut, Inbrunst, Glauben, Liebe und Beharrlichkeitl
und, wenn laut gesprochen, in einer bekannten Sprachem
geschehen.

Artikel 21.4. Fรผr wen darf man beten?

Beten soll man fรผr alle vom Gesetz erlaubten Dingen
und fรผr alle Arten von Menschen,
die jetzt leben und
die kรผnftig leben werdeno,
aber weder fรผr die Totenp,
noch fรผr die, von denen etwa bekannt ist,
dass sie die Sรผnde zum Tode begangen habenq.

Artikel 21.5. Bestandteile der Verehrung Gottes

Das Lesen der Schrift mit Gottesfurchtr,
die gesunde Predigts,
das gewissenhafte Hรถren des Wortes im Gehorsam gegen Gott mit Verstand, Glauben und Ehrerbietungt,
das Singen von Psalmen* mit Gnade im Herzenv,
und auรŸerdem die richtige Verwaltung
und der wรผrdige Empfang
der von Christus eingesetzten Sakramente,
sind alle Bestandteile der ordentlichen religiรถsen Verehrung Gottesw.
Daneben sind zu nennen:
religiรถse Eidex und Gelรผbdey,
feierliches Fastenz und Dankesfeiern bei verschiedenen Gelegenheitena,
die zu besonderen Anlรคssen und verschiedenen Zeiten
in heiliger und religiรถser Weise anzuwenden sindb.

Artikel 21.6. Ort und Zeit des Gebetes

Weder das Gebet
noch irgendein anderer Teil der Gottesverehrung
ist heute unter dem Evangelium an einen bestimmten Ort gebunden
noch wird es dadurch wohlgefรคlliger,
dass es an einem bestimmten Ort oder auf einen bestimmten Ort hin ausgerichtet vollbracht wirdc.
Stattdessen soll Gott รผberalld im Geist und in der Wahrheit angebetet werdene,
zu Hause in den Familienf tรคglichg
und insgeheim im Verborgenen von jedem einzelnen bei sich selbsth,
genauso wie noch feierlicher in รถffentlichen Versammlungen,
die man nicht durch Nachlรคssigkeit oder absichtlich
missachten oder verlassen darf,
wenn uns Gott durch sein Wort oder seine Vorsehung dazu rufti.

Artikel 21.7. Der christliche Sabbat

Wie es zum Gesetz der Natur gehรถrt,
dass im allgemeinen eine angemessene Zeit fรผr die Verehrung Gottes ausgesondert wird,
so hat Gott in seinem Wort durch ein positives, moralisches und bleibendes Gebot,
das alle Menschen in allen Zeitaltern bindet,
im einzelnen einen Tag unter sieben zu einem Sabbat* bestimmt,
der ihm heilig gehalten werden sollk.
Dies war von Anfang der Welt bis zur Auferstehung Christi
der letzte Tag der Woche,
und wurde seit der Auferstehung Christi
in den ersten Tag der Woche umgeรคndertl,
der in der Schrift der Tag des Herrnm genannt wird
und als der christliche Sabbat* bis zum Ende der Welt fortbestehen solln.

Artikel 21.8. Wie soll der Sabbat begangen werden?

Dieser Sabbat wird dann dem Herrn heilig gehalten,
wenn die Menschen ihre Herzen gebรผhrend vorbereitet
und vorher ihre alltรคglichen Angelegenheiten geordnet haben,
und sie nicht nur den ganzen Tag eine heilige Ruhe
von ihren eigenen Werken, Worten und Gedanken,
die sich auf ihre weltlichen Beschรคftigungen und Vergnรผgungen richteno,
einhalten,
sondern auch die ganze Zeit von der รถffentlichen und privaten Ausรผbung der Gottesverehrung
und von den Pflichten der Not und der Barmherzigkeit in Anspruch genommen werdenp.

 

 

 

 

Kapitel XXII: Von den rechtmรครŸigen Eiden und Gelรผbden

Artikel 22.1. Eide gehรถren zur Gottesverehrung

Ein dem Gesetz entsprechender Eid ist Teil der Gottesverehrunga.
Durch einen Eid ruft die schwรถrende Person in gerechter Sache feierlich Gott
zum Zeugen
fรผr das an, was er feststellt oder verspricht,
und zum Richter
gemรครŸ der Wahrheit oder Falschheit dessen,
was er schwรถrtb.

Artikel 22.2. Menschen dรผrfen nur beim Namen Gottes allein schwรถren

Menschen dรผrfen nur beim Namen Gottes allein schwรถren.
Er ist dabei mit aller heiligen Furcht und Ehrerbietung zu gebrauchenc.
Deswegen ist es sรผndig und verabscheuungswรผrdig,
unnรผtz und รผbereilt bei diesem herrlichen und schrecklichen Namen zu schwรถren
oder รผberhaupt bei irgendeinem anderen Ding zu schwรถrend.
Weil jedoch in Angelegenheiten von Gewicht und Bedeutung
ein Eid durch das Wort Gottes
unter dem Neuen Testament*
ebenso wie unter dem Alten Testament gutgeheiรŸen wirde,
muss man einen rechtmรครŸigen Eid,
der in solchen Sachen von einer rechtmรครŸigen Autoritรคt auferlegt wird,
auch leistenf.

Artikel 22.3. Wahrheit und RechtmรครŸigkeit des Eides

Jeder, der einen Eid abgelegt,
ist schuldig,
die Wichtigkeit einer so feierlichen Handlung gebรผhrend zu erwรคgen
und darin nichts zu versichern,
wovon er nicht vรถllig รผberzeugt ist,
dass es die Wahrheit istg.
Es darf sich auch niemand durch einen Eid zu etwas anderem verpflichten,
als zu dem, was gut und gerecht ist,
und wovon er glaubt, dass es so sei,
und zu dessen Ausfรผhrung er fรคhig und entschlossen isth.
Doch ist es eine Sรผnde, einen Eid zu verweigern,
der eine gute und gerechte Sache betrifft,
wenn er von einer rechtmรครŸigen Autoritรคt auferlegt wirdi.

Artikel 22.4. Ein Eid ist unbedingt verpflichtend

Ein Eid ist
im offensichtlichen und gewรถhnlichen Sinn der Worte,
ohne Zweideutigkeiten oder gedankliche Vorbehalte
abzulegenk.
Er kann nicht zur Sรผnde verpflichten.
Wenn er aber in einer nicht sรผndigen Sache abgelegt worden ist,
verpflichtet er zur Ausfรผhrung,
auch wenn ein Mensch dadurch Nachteile hatl.
Er darf selbst dann nicht gebrochen werden,
wenn er Hรคretikern und Unglรคubigen gegenรผber geleistet wurdem.

Artikel 22.5. Gelรผbde sind wie Eide

Ein Gelรผbde hat den gleichen Charakter wie ein beeidetes Versprechen
und muss mit der gleichen religiรถsen Sorgfalt abgelegt
und mit der gleichen Zuverlรคssigkeit ausgefรผhrt werdenn.

Artikel 22.6. Vom Sinn der Gelรผbde

Ein Gelรผbde darf nicht bei irgendeinem Geschรถpf,
sondern nur bei Gott allein abgelegt werdeno.
Wenn es wohlgefรคllig sein soll,
muss es freiwillig geleistet werden,
auรŸerdem aus Glauben und Gewissensverpflichtung
und als Form des Dankes fรผr empfangene Barmherzigkeit
oder zur Erlangung dessen, was wir wรผnschen.
Dadurch binden wir uns fester an notwendige Pflichten
oder an andere Dinge,
sofern und solange sie dazu in angemessener Weise fรถrderlich sindp.

Artikel 22.7. Man darf nur rechtmรครŸige Dinge geloben

Niemand darf geloben, etwas zu tun,
was im Wort Gottes verboten ist
oder was ihn hindern wรผrde, einer darin gebotenen Pflicht nachzukommen
oder was nicht in seiner eigenen Macht liegt
und fรผr dessen Ausfรผhrung er keine VerheiรŸung oder Befรคhigung von Gott empfangen hatq.
In diesem Sinne sind die pรคpstlichen Mรถnchsgelรผbde
lebenslanger Ehelosigkeit,
erklรคrter Armut
und zum Ordensgehorsam
so weit davon entfernt, Grade hรถherer Vollkommenheit zu sein,
dass sie vielmehr aberglรคubische und sรผndhafte Schlingen sind,
in die sich kein Christ verstricken darfr.

 

 

 

 

Kapitel XXIII: Von der weltlichen Obrigkeit

Artikel 23.1. Wozu Gott die Obrigkeit gegeben hat

Gott, der hรถchste Herr und Kรถnig der ganzen Welt,
hat die weltlichen Obrigkeiten eingesetzt,
damit sie zu seiner eigenen Ehre
und zum Besten der ร–ffentlichkeit
unter ihm
[aber] รผber dem Volk stehen sollen.
Zu diesem Zweck hat er sie mit der Gewalt des Schwertes ausgerรผstet,
um die Guten zu verteidigen und zu ermutigen
und die, die Bรถses tun, zu bestrafen.a

Artikel 23.2. Christen dรผrfen ein Amt der Obrigkeit รผbernehmen

Das Gesetz lรคsst zu,
dass Christen ein obrigkeitliches Amt annehmen und ausรผben,
wenn sie dazu berufen werdenb.
Wenn sie es ausรผben
und dabei vor allem verpflichtet sind,
Frรถmmigkeit, Gerechtigkeit und Frieden
gemรครŸ den heilsamen Gesetzen eines jeden Gemeinwesens aufrechtzuerhaltenc,
sind sie zu diesem Zweck auch jetzt unter dem Neuen Testament berechtigt,
aus gerechten und notwendigen Anlรคssen heraus rechtmรครŸig Kriege zu fรผhrend.

Artikel 23.3. Kirche und Staat

Im Anhang dieses Buches finden sich die Neufassungen dieses Kapitels in der Savoy-Erklรคrung, im Baptistischen Bekenntnis und in der Revision der amerikanischen Presbyterianer (dort Artikel 23.3. bzw. 24.3.), die vor allem statt der Pflicht des Staates zur Verteidigung des Christentums die Religionsfreiheit begrรผnden.

Die weltliche Obrigkeit darf sich die Verwaltung des Wortes und der Sakramente
oder die Gewalt der Schlรผssel des Himmelreichs nicht aneignene.
Sie hat jedoch die Autoritรคt
und es ist ihre Pflicht, darauf zu achten,
dass in der Kirche Einigkeit und Friede bewahrt werden,
dass die Wahrheit Gottes rein und ganz erhalten bleibt,
dass alle Gotteslรคsterungen und Hรคresien unterdrรผckt
und aller Missbrauch in Gottesdienst und Kirchenzucht verhindert oder reformiert
und alle gรถttlichen Ordnungen recht geregelt, verwaltet und beobachtet werdenf.
Und um dies besser ausrichten zu kรถnnen,
hat sie die Macht,
Synoden einzuberufen,
bei ihnen anwesend zu sein
und dafรผr zu sorgen, dass alles, was auf ihnen verhandelt wird, nach Gottes Sinn geschiehtg.

Artikel 23.4. Die Pflicht des Volkes โ€“ auch bei Verschiedenheit der Religion

Es ist die Pflicht des Volkes,
fรผr die Obrigkeiten zu betenh,
ihre Personen zu ehreni,
ihr Steuern und andere Abgaben zu zahlenk,
ihren mit dem Gesetz in Einklang stehenden Befehlen zu gehorchen und
sich ihrer Autoritรคt um des Gewissens willen unterzuordnenl.
Unglaube und Verschiedenheit der Religion
machen die gerechte und gesetzliche Autoritรคt der Obrigkeiten nicht ungรผltig,
noch befreien sie das Volk von seinem schuldigen Gehorsam gegen siem,
wovon auch kirchliche Personen nicht ausgenommen sindn.
Noch viel weniger hat der Papst irgendwelche Gewalt oder Jurisdiktion
รผber die Obrigkeiten in ihren jeweiligen Herrschaftsgebieten
oder รผber irgend jemanden aus ihrem Volk,
und am allerwenigsten, sie ihrer Herrschaftsgebiete zu berauben,
wenn er sie fรผr Hรคretiker erklรคrt
oder unter welchem Vorwand auch immer es geschehen mago.

 

 

 

 

Kapitel XXIV: Von der Ehe und der Ehescheidung

Artikel 24.1. Ein Mann und eine Frau

Eine Ehe besteht zwischen einem Mann und einer Frau.
Das Gesetz gestattet weder einem Mann,
mehr als eine Frau,
noch einer Frau,
mehr als einen Ehegatten zur gleichen Zeit zu haben.a

Artikel 24.2. Der Sinn der Ehe

Die Ehe wurde zur gegenseitigen Hilfe von Ehemann und Ehefraub,
zur Vermehrung
der Menschheit durch rechtmรครŸige Nachkommenschaft
und der Kirche durch eine heilige Nachkommenschaftc
und zur Verhรผtung der Unreinheit gestiftetd.

Artikel 24.3. Jeder darf heiraten, aber Christen nur im Herrn

Das Heiraten ist Menschen aller Art vom Gesetz erlaubt,
die imstande sind, mit eigenem Urteil ihre Einwilligung zu gebene.
Es ist jedoch die Pflicht der Christen,
die Ehe allein im Herrn zu schlieรŸenf.
Deshalb sollten diejenigen,
die die wahre reformierte Religion bekennen,
nicht mit Unglรคubigen, Pรคpstlichen oder anderen Gรถtzendienern eine Ehe eingehen.
Ebenso sollten Gottesfรผrchtige nicht an einem ungleichen Joch ziehen,
indem sie die Ehe mit solchen schlieรŸen,
die in ihrem Leben notorisch gottlos sind
oder an verdammenswerten Hรคresien festhalteng.

Artikel 24.4. Ehe ist bei zu naher Blutsverwandtschaft verboten

Eine Ehe darf nicht
innerhalb der Grade der Blutsverwandtschaft
oder Verschwรคgerung,
die im Wort verboten sindh,
bestehen.
Solche blutschรคnderischen Ehen kรถnnen auch niemals
durch irgendein menschliches Gesetz
oder durch das beiderseitige Einverstรคndnis der Parteien rechtmรครŸig werden,
so dass diese Personen wie Mann und Frau zusammenleben kรถnnteni.
Der Mann darf keine Verwandten seiner Frau heiraten,
die ihr nรคher blutsverwandt ist,
als er es in seiner eigenen Verwandtschaft darf,
und auch die Frau darf keinen Verwandten ihres Ehemannes heiraten,
der ihm nรคher blutsverwandt ist,
als sie es in ihrer eigenen Verwandtschaft darfk.

Artikel 24.5. Scheidung bei Ehebruch und Unzucht

Ehebruch oder Unzucht,
die nach der Verlobung begangen werden,
geben, wenn sie vor der EheschlieรŸung entdeckt werden,
dem unschuldigen Teil berechtigte Veranlassung,
die Verlobung zu lรถsenl.
Im Fall des Ehebruchs nach der EheschlieรŸung ist der unschuldige Teil berechtigt,
die Ehescheidung gerichtlich zu erwirkenm
und nach der Ehescheidung einen anderen zu heiraten,
als wenn der schuldige Teil gestorben wรคren.

Artikel 24.6. Nรคheres zur Scheidung

Obwohl die menschliche Verdorbenheit derartig groรŸ ist,
dass sie imstande ist, Grรผnde ausfindig zu machen,
um die unrechtmรครŸig zu trennen,
die Gott in der Ehe zusammengefรผgt hat,
so ist doch nur Ehebruch
oder solch mutwilliges Verlassen,
das in keiner Weise durch die Kirche
oder die weltliche Obrigkeit wieder in Ordnung gebracht werden kann,
ein zureichender Grund, um das Band der Ehe zu lรถseno.
Fรผr die Auflรถsung der Ehe ist ein รถffentliches und ordentliches Verfahrens einzuhalten
und die betroffenen Personen dรผrfen nicht ihrer eigenen Willensentscheidung in eigener Sache รผberlassen bleibenp.

 

 

 

 

Kapitel XXV: Von der Kirche

Im Anhang finden sich Neufassungen von Kap. XXV in der Savoy-Erklรคrung und im Baptistischen Bekenntnis (dort Art. 26.1.โ€“14.).

Artikel 25.1. Die unsichtbare Kirche

Die katholische* oder universale Kirche,
die unsichtbar ist,
besteht aus der gesamten Zahl der Erwรคhlten,
die in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft
unter Christus, ihrem Haupt, in eins vereinigt wurden und werden.
Sie ist die Braut,
der Leib,
die Fรผlle dessen, der alles in allem erfรผllt.a

Artikel 25.2. Die sichtbare Kirche

Die sichtbare Kirche,
die unter dem Evangelium ebenfalls katholisch** und universal ist
und nicht wie zuvor unter dem Gesetz auf ein Volk beschrรคnkt ist,
besteht aus allen denen in der ganzen Welt,
die die wahre Religion bekennenb,
zusammen mit ihren Kindernc.
Sie ist das Reich des Herrn Jesus Christusd,
das Haus und die Familie Gottese.
AuรŸerhalb von ihr gibt es keine ordentliche Mรถglichkeit der Errettungf.

Artikel 25.3. Das Amt der Kirche

Dieser katholischen*, sichtbaren Kirche
hat Christus das geistliche Amt, die Aussprรผche und die Ordnungen** Gottes gegeben,
um die Heiligen in diesem Leben bis zum Ende der Welt
zu sammeln und zu vervollkommnen,
und er sorgt durch seine eigene Gegenwart und seinen Geist gemรครŸ seiner VerheiรŸung dafรผr,
dass sie dies รผberhaupt bewirken kann.g

Artikel 25.4. Kirchen sind mehr oder weniger rein

Diese katholische Kirche* ist
zeitweise mehr, zeitweise weniger sichtbar gewesenh.
Und die Teilkirchen,
die ihre Glieder sind,
sind mehr oder weniger rein,
je nachdem, wie klar oder weniger klar in ihnen
die Lehre des Evangeliums gelehrt und aufgenommen wird,
die Ordnungen* verwaltet werden
und der รถffentliche Gottesdienst gehalten wirdi.

Artikel 25.5. Es gibt keine vollkommenen Kirchen

Auch die reinsten Kirchen unter dem Himmel sind
sowohl der Vermischung
als auch dem Irrtum unterworfenk,
und einige sind so entartet,
dass sie aufgehรถrt haben,
Kirchen Christi zu sein,
sondern sind vielmehr Synagogen Satansl geworden.
Trotzdem wird es immer eine Kirche auf der Erde geben,
die Gott entsprechend seinem Willen anbetetm.

Artikel 25.6. Christus ist das Haupt der Kirche, nicht der Papst

Es gibt kein anderes Haupt der Kirche auรŸer dem Herrn Jesus Christusn.
Auch der Papst von Rom kann nicht in irgendeinem Sinn ihr Haupt sein,
sondern er ist der Antichrist,
der Mensch der Sรผnde und Sohn des Verderbens,
der sich selbst in der Kirche
gegen Christus und alles, was Gott genannt wird,
erhebto.

Im Anhang dieses Buches findet sich der an dieser Stelle in der Savoy-Erklรคrung eingefรผgte Artikel รผber โ€žDie Zukunft der Kirche und der Judenโ€œ (dort Artikel 26.5.).

 

 

 

 

Kapitel XXVI: Von der Gemeinschaft der Heiligen

Artikel 26.1. Gemeinschaft mit Christus und untereinander

Alle Heiligen,
die mit Jesus Christus, ihrem Haupt,
durch seinen Geist
und durch den Glauben vereinigt sind,
haben Gemeinschaft mit ihm
in seinen Gnadengaben, seinem Leiden, seinem Tod, seiner Auferstehung
und seiner Herrlichkeita.
Indem sie miteinander in Liebe vereinigt sind,
haben sie untereinander Gemeinschaft an den Gaben und Gnaden der anderenb
und sind zur Erfรผllung solcher รถffentlichen und privaten Pflichten verpflichtet,
die ihnen am รคuรŸeren wie am inneren Menschen gegenseitig zum Guten dienenc.

Artikel 26.2. Die Verpflichtung zur Gemeinschaft

Heilige, die sich als solche bekennen,
sind verpflichtet,
eine heilige Gemeinschaft aufrecht zu erhalten,
und zwar in der Anbetung Gottes,
in der Ausรผbung anderer Dienste,
die auf ihre gegenwรคrtige Erbauung ausgerichtet sindd,
und auch darin, dass sie sich gegenseitig
je nach ihren verschiedenen Fรคhigkeiten und Bedรผrfnissen
in รคuรŸeren Dingen unterstรผtzen.
Diese Gemeinschaft ist,
so wie Gott die Gelegenheiten dazu schafft,
auf alle diejenigen auszudehnen,
die an allen Orten den Namen des Herrn Jesus anrufene.

Artikel 26.3. Wie Gemeinschaft missverstanden werden kann

Diese Gemeinschaft,
die die Heiligen mit Christus haben,
macht sie in keiner Weise des Wesens seiner Gottheit teilhaftig
noch in irgendeiner Hinsicht Christus ebenbรผrtig,
was beides zu behaupten gottlos und gotteslรคsterlich istf.
Die Gemeinschaft,
die die Heiligen untereinander haben,
hebt den Rechtsanspruch und das Eigentum,
die jeder an seinen Gรผtern und Besitztรผmern hat,
weder auf noch schrรคnkt es diese eing.

 

 

 

 

Kapitel XXVII: Von den Sakramenten

Im Anhang dieses Buches findet sich die Neufassung dieses Kapitels im Baptistischen Bekenntnis (dort Artikel 28.1.โ€“2.).

Artikel 27.1. Was sind Sakramente?

Sakramente sind heilige Zeichen und Siegel des Gnadenbundesa,
die unmittelbar von Gott eingesetzt wurdenb,
um Christus und seine Wohltaten darzustellen
und unser Anrecht auf ihn zu bestรคtigenc,
und um zwischen denen,
die zur Kirche gehรถren,
und der รผbrigen Welt
einen sichtbaren Unterschied aufzurichtend
und die Christen zum Dienst Gottes in Christus
gemรครŸ seines Wortes feierlich zu verpflichtene.

Artikel 27.2. Das Zeichen und die bezeichnete Sache

In jedem Sakrament gibt es eine geistliche Beziehung oder sakramentale Einheit
zwischen dem Zeichen und der bezeichneten Sache.
Daher kommt es,
dass die Namen und Wirkungen des einen
dem anderen zugeschrieben werden.f

Artikel 27.3. Falsche und richtige Sicht der Wirkung der Sakramente

Die Gnade,
die in den Sakramenten
oder durch sie dargereicht wird,
wird, wenn sie recht gebraucht werden,
nicht durch irgendeine Kraft in ihnen รผbertragen;
auch hรคngt die Wirksamkeit eines Sakramentes nicht
von der Frรถmmigkeit oder Absicht dessen ab,
der es verwaltetg,
sondern vom Werk des Geistesh
und den Einsetzungworten,
die zusammen mit einem Gebot,
das zu seinem Gebrauch die Ermรคchtigung gibt,
die VerheiรŸung einer Wohltat fรผr wรผrdige Empfรคnger enthalteni.

Artikel 27.4. Es gibt nur zwei neutestamentliche Sakramente

Nur zwei Sakramente sind von unserem Herrn Christus im Evangelium gestiftet worden,
nรคmlich die Taufe und das Abendmahl des Herrn,
die beide von niemandem anderen als von einem rechtmรครŸig eingesetzten Diener des Wortes gespendet werden dรผrfen.k

Artikel 27.5. Die alttestamentlichen Sakramente

Die Sakramente des Alten Testaments waren
in Hinsicht auf die durch sie bezeichneten und dargereichten geistlichen
Dinge
dem Wesen nach dieselben wie die des Neuen.l

 

 

 

 

Kapitel XXVIII: Von der Taufe

Im Anhang dieses Buches findet sich die Neufassung dieses Kapitels im Baptistischen Bekenntnis (dort Artikel 29.1.โ€“4.).

Artikel 28.1. Wofรผr steht die Taufe?

Die Taufe ist ein von Jesus Christus gestiftetes Sakrament des Neuen Testamentesa,
nicht allein fรผr die feierliche Aufnahme des Getauften in die sichtbare Kircheb,
sondern auch, um fรผr ihn ein Zeichen und Siegel zu sein
des Bundes der Gnadec,
seiner Einpflanzung in Christusd,
der Wiedergeburte,
der Vergebung der Sรผndenf
und seiner Hingabe an Gott durch Christus,
um in einem neuen Leben zu wandelng.
Dieses Sakrament ist nach Christi eigener Bestimmung
bis zum Ende der Welt in seiner Kirche fortzusetzenh.

Artikel 28.2. Das รคuรŸere Element der Taufe

Das รคuรŸere Element,
das fรผr dieses Sakrament gebraucht werden soll,
ist Wasser,
womit der Betreffende
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
durch einen rechtmรครŸig berufenen Diener des Evangeliums zu taufen ist.i

Artikel 28.3. Die Taufhandlung

Das Untertauchen der Person im Wasser ist nicht notwendig,
sondern die Taufe wird auch durch BegieรŸen oder Besprengen der Person mit Wasser recht gespendet.k

Artikel 28.4. Die Taufe von Kindern glรคubiger Eltern

Nicht nur die, die wirklich den Glauben an Christus und den Gehorsam gegen ihn bekennenl,
sondern auch die Kleinkinder,
von denen ein Elternteil oder beide Eltern glรคubig sind,
sollen getauft werdenm.

Artikel 28.5. Die Taufe ist nicht heilsnotwendig

Obwohl es eine groรŸe Sรผnde ist,
diese Ordnung zu verachten oder zu vernachlรคssigenn,
sind doch trotzdem die Gnade und das Heil nicht so untrennbar mit ihr verbunden,
dass niemand ohne sie wiedergeboren oder gerettet werden kรถnnteo,
oder dass alle, die getauft worden sind,
unzweifelhaft wiedergeboren wรคrenp.

Artikel 28.6. Die Taufe ist nicht an einen Zeitpunkt gebunden

Die Wirksamkeit der Taufe ist nicht an den Zeitpunkt gebunden,
zu dem sie gespendet wirdq.
Dessen ungeachtet wird jedoch durch den richtigen Gebrauch dieser Ordnung
die verheiรŸene Gnade nicht allein angeboten,
sondern solchen,
denen diese Gnade nach dem Rat des eigenen Willens Gottes zukommt,
sie seien Erwachsene oder unmรผndige Kinder,
vom Heiligen Geist zu der von ihm bestimmten Zeit
wirklich dargereicht und รผbertragen.r

Artikel 28.7. Keine Wiedertaufe

Das Sakrament der Taufe ist jeder Person nur einmal zu spendens.

 

 

 

 

Kapitel XXIX: Vom heiligen Abendmahl

Artikel 29.1. Die Bedeutung des Abendmahls

Unser Herr Jesus setzte in der Nacht,
in der er verraten wurde,
das Sakrament seines Leibes und Blutes ein,
das das Abendmahl des Herrn genannt wird,
damit es in seiner Kirche
bis an das Ende der Welt gehalten wรผrde,
zur bleibenden Erinnerung* an sein eigenes Opfers in seinem Tod,
zur Besiegelung aller daraus entstammender Wohltaten fรผr die wahrhaft Glรคubigen,
zu ihrer geistlichen Nahrung
zu ihrem Wachstum in ihm,
zu ihrem weiteren Einsatz fรผr alle Pflichten,
die sie ihm schuldig sind,
und damit es ein Bund und Unterpfand ihrer Gemeinsamkeit mit ihm
und untereinander
als Glieder seines verborgenen Leibes sei.a

Artikel 29.2. Das Abendmahl ist kein wirkliches Opfer

In diesem Sakrament wird Christus nicht seinem Vater geopfert,
noch wird รผberhaupt irgendein wirkliches Opfer zur Vergebung der Sรผnden fรผr Lebende oder Tote dargebrachtb.
Es ist vielmehr nur eine Erinnerung an das eine Opfer seiner selbst,
das er durch sich selbst ein fรผr alle Mal am Kreuz dargebracht hat,
sowie eine geistliche Opfergabe in Form jedes nur mรถglichen Lobpreises an Gott fรผr dasselbec.
Deswegen ist das pรคpstliche โ€šMessopferโ€˜*, wie sie es nennen,
eine abscheuliche Beleidigung des einen und einzigen Opfers Christi,
das die alleinige Versรถhnung fรผr alle Sรผnden der Erwรคhlten istd.

Artikel 29.3. Die Durchfรผhrung des Abendmahls

Der Herr Jesus hat in dieser Ordnung seine Diener angewiesen,
dem Volk seine Einsetzungsworte zu verkรผnden,
zu beten,
die Elemente, Brot und Wein, zu segnen
und sie dadurch vom gewรถhnlichen zum heiligen Gebrauch abzusondern,
das Brot zu nehmen und zu brechen,
den Kelch zu nehmen
und beides (indem sie es auch selbst zu sich nehmen)
den Kommunikanten zu gebene,
dabei aber niemandem, der dabei in der Gemeinde gar nicht anwesend ist.f

Artikel 29.4. Falsche Formen des Abendmahls

Privatmessen
oder der Empfang dieses Sakramentes als Einzelperson durch den Priester oder irgendeinen andereng
oder gleichermaรŸen dem Volk den Kelch vorzuenthaltenh,
die Elemente anzubeten,
sie zur Anbetung in die Hรถhe zu heben
oder herumzutragen
und sie fรผr irgendeinen angeblich religiรถsen Gebrauch aufzubewahren
stehen alle der Natur dieses Sakraments und der Einsetzung durch Christus entgegen.i

Artikel 29.5. Das Verhรคltnis der Elemente zu Christus

Die รคuรŸerlichen Elemente in diesem Sakrament haben,
wenn sie rechtmรครŸig zu dem von Christus verordneten Gebrauch abgesondert worden sind,
eine solche Beziehung zu ihm, dem Gekreuzigten,
dass sie manchmal wahrhaftig,
jedoch nur sakramental,
mit dem Namen der Dinge,
die sie reprรคsentieren,
das heiรŸt als Leib und Blut Christi,
bezeichnet werdenk,
obwohl sie ihrem Wesen und ihrer Natur nach wahrhaftig und ausschlieรŸlich Brot und Wein bleiben,
wie sie es vorher auch waren.l

Artikel 29.6. Brot und Wein verwandeln sich nicht in Jesus

Jene Lehre, die eine Verwandlung der Substanz von Brot und Wein in die
Substanz des Leibes und Blutes Christi
durch die Konsekration eines Priesters
oder auf irgendeine andere Weise behauptet,
die man gewรถhnlich Transsubstantiationslehre nennt*,
liegt nicht nur im Widerstreit mit der Schrift,
sondern auch mit dem allgemeinen Empfinden
und mit der Vernunft.
Sie stellt die Natur des Sakraments auf den Kopf
und war und ist die Ursache fรผr vielfachen Aberglauben,
ja fรผr groben Gรถtzendienst.m

Artikel 29.7. Der geistliche Empfang des Abendmahls

Wรผrdige Empfรคnger,
die der sichtbaren Elemente dieses Sakraments teilhaftig werdenn,
empfangen dann auch innerlich durch den Glauben
wirklich und tatsรคchlich,
jedoch nicht fleischlich oder materiell,
sondern geistlich,
den gekreuzigten Christus
und alle Wohltaten seines Todes
und nรคhren sich davon.
Der Leib und das Blut Christi ist demnach
nicht materiell oder fleischlich
in, mit oder unter dem Brot und dem Wein,
aber wirklich,
nur eben geistlich,
fรผr den Glauben der Glรคubigen in dieser Ordnung* gegenwรคrtig,
wie es die Elemente selbst fรผr ihre รคuรŸerlichen Sinne sind.o

Artikel 29.8. Der unberechtigte Empfang durch Gottlose und Unwรผrdige

Obwohl unwissende und gottlose Menschen die รคuรŸerlichen Elemente
dieses Sakramentes empfangen,
empfangen sie doch nicht die Sache,
die dadurch bezeichnet wird,
sondern sind dadurch,
dass sie unwรผrdig hinzugekommen sind,
an dem Leib und dem Blut des Herrn schuldig,
ihnen selbst zur Verdammnis.
Darum sind alle unwissenden und gottlosen Personen,
weil sie unfรคhig sind,
die Gemeinschaft mit ihm zu genieรŸen,
auch des Tisches des Herrn unwรผrdig
und kรถnnen, solange sie solche bleiben,
nicht ohne eine groรŸe Sรผnde gegen Christus zu begehen
an diesen heiligen Geheimnissen teilnehmenp
oder zu ihnen zugelassen werdenq.

 

 

 

 

Kapitel XXX: Von der Kirchenzucht

Artikel 30.1. Jesus hat Amtstrรคger in der Kirche eingesetzt

Jesus, der Herr, hat als Kรถnig und Haupt seiner Kirche
in dieser eine Regierung in der Hand von Amtstrรคgern der Kirchen eingesetzt,
die sich von der bรผrgerlichen Obrigkeit unterscheidet.a

Artikel 30.2. Die Vollmacht der Amtstrรคger

Diesen Amtstrรคgern sind die Schlรผssel des Himmelreichs รผbergeben worden,
kraft derer sie die Vollmacht haben,
Sรผnden je nachdem zu behalten oder zu vergeben,
dieses Reich vor den UnbuรŸfertigen
sowohl durch das Wort
als auch durch die Kirchenzucht
zu verschlieรŸen
und es den buรŸfertigen Sรผndern
durch das Amt des Evangeliums
und durch die Lossprechung von der Kirchenzucht
aufzuschlieรŸenb,
wie die Situation es erfordert.

Artikel 30.3. Die Notwendigkeit der Kirchenzucht

Kirchenzucht ist notwendig,
um Geschwister, die einen Fehltritt begangen haben,
zurechtzubringen und wiederzugewinnen,
um andere vor den gleichen Fehltritten abzuschrecken,
um den Sauerteig auszukehren,
der den ganzen Teig verderben kรถnnte,
um die Ehre Christi und das heilige Bekenntnis zum Evangelium zu verteidigen
und um den Zorn Gottes abzuwenden,
der gerechterweise auf die Kirche fallen kรถnnte,
falls sie dulden sollte,
dass sein Bund und dessen Siegel
durch offenkundige und hartnรคckige รœbertreter entheiligt werden.c

Artikel 30.4. Formen der Kirchenzucht

Um diese Ziele besser zu erreichen
haben die Amtstrรคger der Kirche
mit Ermahnung,
mit zeitweiligem AusschlieรŸen vom Sakrament des Abendmahls des Herrn
und mit Ausschluss aus der Kirche vorzugehen,
je nach dem Charakter des Verbrechens
und der Verschuldung der entsprechenden Person.d

 

 

 

 

Kapitel XXXI: Von den Synoden und Konzilien

Artikel 31.1. Versammlungen der Kirche

Im Anhang dieses Buches findet sich die Neufassung dieses Artikels in der Revision der amerikanischen Presbyterianer (dort ebenfalls Artikel 31.1.).

Zur besseren Regierung und zur weiteren Auferbauung der Kirche
sollen solche Versammlungen abgehalten werden,
die man gewรถhnlich Synoden oder Konzilien nennt.a

Artikel 31.2. Die Obrigkeit und die Synoden

So wie die Obrigkeit rechtmรครŸig eine Synode von Geistlichen und anderen geeigneten Personen berufen kann,
um sich in Religionsangelegenheiten Rat und Gutachten einzuholenb,
so kรถnnen die Diener Christi,
wenn die Obrigkeiten offene Feinde der Kirche sind,
von sich aus Kraft ihres Amtes
oder sie selbst mit anderen geeigneten Personen als Abgeordnete ihrer Kirchen
in solchen Versammlungen zusammenkommenc.

Artikel 31.3. Synoden entscheiden Glaubensstreitigkeiten und Amtsverfehlungen

Es ist Aufgabe von Synoden und Konzilien,
Glaubensstreitigkeiten und Gewissensfรคlle geistlich zu entscheiden,
Regeln und Anweisungen
fรผr die bessere Ordnung des รถffentlichen Gottesdienstes
und fรผr die Leitung der Kirche Gottes festzulegen,
Klagen in Fรคllen von Amtsverfehlungen entgegenzunehmen
und aus amtlicher Vollmacht รผber sie zu entscheiden.
Diese Anordnungen und Entscheidungen sollen,
sofern sie mit dem Wort Gottes รผbereinstimmen,
mit Ehrerbietung und Unterordnung angenommen werden,
jedoch nicht allein, weil sie mit dem Wort รผbereinstimmen,
sondern auch aufgrund der Vollmacht,
aufgrund derer sie gefรคllt werden,
weil es sich um eine Ordnung Gottes handelt,
die zu diesem Zweck in seinem Wort eingesetzt wurde.d

Artikel 31.4. Alle Synoden kรถnnen irren

Alle Synoden oder Konzilien seit der Zeit der Apostel,
die allgemeinen wie die regionalen,
kรถnnen irren,
und viele haben geirrt.
Darum dรผrfen sie nicht zur Regel des Glaubens und Lebens gemacht werden,
sondern sollen nur als Hilfe fรผr beides verwendet werden.e

Artikel 31.5. Synoden beschlieรŸen nur รผber kirchliche Dinge

Synoden und Konzilien haben nichts anderes zu verhandeln oder zu beschlieรŸen
als das, was kirchliche Dinge betrifft.
Sie haben sich nicht in bรผrgerliche Angelegenheiten einzumischen,
die das Gemeinwesen betreffen,
es sei denn auf dem Weg einer demรผtigen Bitte in auรŸergewรถhnlichen Fรคllen
oder auf dem Weg des Ratschlags zur Beruhigung des Gewissens,
wenn sie dazu von der bรผrgerlichen Regierung aufgefordert werden.f

 

 

 

 

Kapitel XXXII: Vom Zustand des Menschen nach dem Tod und von der Auferstehung der Toten

Artikel 32.1. Der Aufenthaltsort der Seelen zwischen Tod und Jรผngstem Gericht

Die Kรถrper der Menschen werden nach dem Tod wieder zu Staub
und sehen die Verwesunga,
aber ihre Seelen,
die weder sterben noch schlafen,
kehren,
weil sie ein unsterbliches Wesen haben,
sofort zu Gott zurรผck,
der sie geschaffen hatb.
Die Seelen der Gerechten,
die dann in Heiligkeit vollkommen gemacht wurden,
werden in den hรถchsten Himmel aufgenommen,
wo sie das Angesicht Gottes in Licht und Herrlichkeit schauen
und auf die volle Erlรถsung ihrer Kรถrper wartenc.
Die Seelen der Bรถsen werden in die Hรถlle geworfen,
wo sie in Qualen und รคuรŸerster Finsternis bleiben
und zum Gericht des groรŸen Tages aufbewahrt werdend.
Neben diesen beiden Aufenthaltsorten fรผr die von ihren Kรถrpern getrennten Seelen kennt die Schrift keine weiteren.

Artikel 32.2. Das Jรผngste Gericht

Am Jรผngsten Tag* werden die,
die als Lebende vorgefunden werden,
nicht sterben,
sondern verwandelt werdene,
wรคhrend alle Toten
mit genau denselben und keinen anderen Kรถrpern,
wenn auch mit verรคnderten Eigenschaften,
auferweckt werden,
wobei diese fรผr immer mit ihren Seelen vereinigt werden.f

Artikel 32.3. Die Auferweckung der Kรถrper

Die Kรถrper der Ungerechten werden durch die Kraft Christi zur Unehre auferweckt werden.
Die Kรถrper der Gerechten werden durch seinen Geist zur Ehre auferweckt
und seinem verklรคrten Kรถrper gleichgestaltet werden.g

 

 

 

 

Kapitel XXXIII: Vom jรผngsten Gericht

Artikel 33.1. Alle mรผssen am Jรผngsten Tag Rechenschaft ablegen

Gott hat einen Tag festgesetzt,
an dem er die Welt mit Gerechtigkeit richten wird
durch Jesus Christusa,
dem alle Gewalt und alles Gericht vom Vater gegeben istb.
An diesem Tage werden nicht nur die gefallenen Engel gerichtet werdenc,
sondern gleichermaรŸen werden alle, die auf Erden gelebt haben,
vor dem Richterstuhl Christi erscheinen,
um Rechenschaft รผber ihre Gedanken, Worte und Taten abzulegen
und je nachdem, was sie bei Leibes Leben getan haben,
es sei gut oder bรถse,
zu empfangend.

Artikel 33.2. Das Schicksal der Glaubenden und der Gottlosen

Diesen Tag hat Gott mit dem Ziel eingesetzt,
die Herrlichkeit seines Erbarmens in der ewigen Seligkeit der Erwรคhlten
und seine Gerechtigkeit in der Verdammnis der Verworfenen,
die gottlos und ungehorsam sind,
kundzutun*.
Denn dann werden die Gerechten in das ewige Leben eingehen
und die Fรผlle der Freude und Erquickung empfangen,
die von der Gegenwart des Herrn ausgehen wird.
Aber die Gottlosen,
die Gott nicht kennen
und dem Evangelium Jesu Christi nicht gehorchen,
werden in ewige Qualen geworfen
und mit ewigem Verderben von dem Angesicht des Herrn und seiner herrlichen Macht bestraft werdene.

Artikel 33.3. Der Tag des Gerichts dient der Abschreckung und dem Trost

So wie Christus wollte,
dass wir fest davon รผberzeugt sind,
dass es einen Tag des Gerichts geben wird,
sowohl um alle Menschen von der Sรผnde abzuschrecken,
als auch zum grรถรŸeren Trost der Gottseligen in ihren Widerwรคrtigkeiten,f
so will er auch,
dass dieser Tag den Menschen unbekannt ist,
damit sie alle fleischliche Sicherheit abschรผtteln
und allezeit wachsam sind,
weil sie nicht wissen,
zu welcher Stunde der Herr kommen wird,
und damit sie immer bereit sind zu sprechen:
Komm, Herr Jesus, komm bald. Amen.g

 

 

 

 

Anhang 1: Liste der nennenswerten ร„nderungen der drei wichtigsten Revisionen des Westminster Bekenntnisses

Liste der nennenswerten ร„nderungen der kongregationalistischen Savoy-Erklรคrung von 165827

A. Ergรคnzung eines neuen Kapitels XX (Artikel 20.1.โ€“4. der Savoy-Erklรคrung) โ€žรœber das Evangelium und den Umfang seiner Gnadeโ€œ nach Artikel 19.7. des Westminster Bekenntnisses (Text siehe unten).

B. Kleine ร„nderung von Artikel 20.2. des Westminster Bekenntnisses (Artikel 21.2. der Savoy-Erklรคrung) im ersten Satz:
Gott allein ist Herr des Gewissens
und hat es von den menschlichen Lehren und Geboten frei gemacht,
die in irgendetwas seinem Wort entgegenstehen
oder nicht in ihm enthalten sind.
Unter Berufung auf das Gewissen โ€ฆ

C. Kleine ร„nderungen von Artikel 20.3. des Westminster Bekenntnisses (Artikel 21.3. der Savoy-Erklรคrung) im ersten Satz:
Diejenigen, die unter dem Vorwand christlicher Freiheit
irgendeine Sรผnde begehen
oder sich irgendeiner Lust hingeben,
pervertieren den Hauptsinn der Gnade des Evangeliums
zu ihrem eigenen Schaden,
und sie zerstรถren dadurch den Sinn und Zweck der christlichen Freiheit โ€ฆ

D. Ersatzlose Streichung von Artikel 20.4. des Westminster Bekenntnisses zu Kirche und Staat.

E. Ersatzlose Streichung des letzten Satzes in Artikel 24.4. und die ganzen Artikel 24.5. und 24.6. zur Ehe.

F. Neufassung von Artikel 25.2. des Westminster Bekenntnisses (Artikel 26.2. der Savoy-Erklรคrung) (Text siehe unten)

G. Ersatzlose Streichung von Artikel 25.3.โ€“4. des Westminster Bekenntnisses zur Kirche.

H. ร„nderung des letzten Satzes Artikel 25.5. des Westminster Bekenntnisses (Artikel 26.3. der Savoy-Erklรคrung):
Trotzdem hat Christus immer
ein sichtbares Kรถnigreich in dieser Welt gehabt
und wird es immer bis zum Ende der Welt haben,
das aus denen besteht,
die an ihn glauben und seinen Namen bekennen.

I. Ergรคnzung zum letzten Satz von Artikel 25.6. des Westminster Bekenntnisses (Artikel 26.4. der Savoy-Erklรคrung) รผber den Antichrist:
โ€ฆ den der Herr mit der Herrlichkeit seines Kommens zerstรถren wird.

J. Ergรคnzung eines neuen Artikels zur Eschatologie nach Artikel 25.6. des Westminster Bekenntnisses (Artikel 26.5. der Savoy-Erklรคrung) (Text siehe unten)

Liste der nennenswerten ร„nderungen der Revision des Westminster Bekenntnisses durch die amerikanischen Presbyterianer 178828

A. Streichung der Worte โ€žund mit der Gewalt der bรผrgerlichen Obrigkeitโ€œ in Artikel 20.4. des Westminster Bekenntnisses, so dass der Staat nicht mehr das Recht hat, in Religionsfragen einzugreifen oder zu strafen.

B. Neufassung des Artikels 23.3. zum Staat (Texte siehe unten).

C. Ergรคnzung zu Artikel 31.1. zu den Synoden (Text siehe unten).

D. Ersatzlose Streichung von Artikel 31.3. zu den Synoden.

Liste der nennenswerten ร„nderungen des Baptistischen Bekenntnisses29 von 1688

A. Ersatzlose Streichung von Artikel 20.4 des Westminster Bekenntnisses รผber Kirche und Staat.

B. Neufassung der Artikel 23.3. und 23.4. des Westminster Bekenntnisses, die durch einen neuen, kurzen Artikel (24.3. des Baptistischen Bekenntnisses) ersetzt wurden (Text siehe unten).

C. Neufassung der Kapitels XXV zur Kirche (Artikel 25.1.โ€“6.) (Kapitel XXVI, Artikel 26.1.โ€“15. des Baptistischen Bekenntnisses) (Text siehe unten).

Artikel 25.1. des Westminster Bekenntnisses wurde mit einer geringen Ergรคnzung zur Frage, inwiefern die Kirche unsichtbar ist, รผbernommen (Artikel 26.1. des Baptistischen Bekenntnisses).

Artikel 25.2. des Westminster Bekenntnisses wurde durch die Neufassung (Artikel 26.2.) der Savoy-Erklรคrung ersetzt, die am Anfang und am Ende leicht geรคndert wurde (Artikel 26.2. des Baptistischen Bekenntnisses).

Artikel 25.5. des Westminster Bekenntnisses wurde in der geรคnderten Fassung (Artikel 26.3.) der Savoy-Erklรคrung รผbernommen (Artikel 26.3. des Baptistischen Bekenntnisses).

Artikel 25.6. des Westminster Bekenntnisses wurde weitgehend in der geรคnderten Fassung (Artikel 26.4.) der Savoy-Erklรคrung รผbernommen (Artikel 26.4. des Baptistischen Bekenntnisses).

Die Artikel 26.5.โ€“15. des Baptistischen Bekenntnisses wurden neu hinzugefรผgt. Dabei treten Artikel 26.7.โ€“8. des Baptistischen Bekenntnisses teilweise an die Stelle der gestrichenen Artikel 30.1.โ€“4. des Westminster Bekenntnisses รผber die Kirchenzucht, Artikel 26.13.โ€“15. des Baptistischen Bekenntnisses teilweise an die Stelle der gestrichenen Artikel 31.1.โ€“5. des Westminster Bekenntnisses รผber die Synoden.

D. Neufassung des Kapitels XXVII (Artikel 27.1.โ€“5.) des Westminster Bekenntnisses zu den Sakramenten (Artikel 28.1.โ€“2. des Baptistischen Bekenntnisses) (Text siehe unten).

E. Neufassung des Kapitels XXVIII (Artikel 28.1.โ€“7.) des Westminster Bekenntnisses zur Taufe (Artikel 29.1.โ€“4. des Baptistischen Bekenntnisses) (Text siehe unten).

Artikel 28.2. des Westminster Bekenntnisses wurde nur um die letzten Worte zur Frage, wer taufen darf, gekรผrzt und auรŸerdem erfolgt die Taufe nicht โ€žmitโ€œ Wasser, sondern โ€žinโ€œ Wasser (Artikel 29.3. des Baptistischen Bekenntnisses).

F. Streichung der Kapitel XXX zur Kirchenzucht (Artikel 30.1.โ€“4.) und XXXI zu den Synoden (Artikel 31.1โ€“5.) โ€“ inhaltlich entsprechen den Artikeln teilweise die neuen Artikel 26.7.โ€“8. (Kirchenzucht) und 26.13.โ€“15. (Synoden) (Text siehe unten).

H. Hinzufรผgung des neuen Kapitels XX (Artikel 20.1.โ€“4.) der Savoy-Erklรคrung als Kapitel XXX (Artikel 30.1.โ€“4.) des Baptistischen Bekenntnisses (Text siehe unten).

 

 

 

 

Anhang 2: Text der geรคnderten oder hinzugefรผgten Artikel der drei wichtigsten Revisionen des Westminster Bekenntnisses

Geรคnderte oder hinzugefรผgte Artikel der kongregationalistischen Savoy-Erklรคrung, der amerikanisch-presbyterianischen Revision des Westminster Bekenntnisses und des Baptistischen Bekenntnisses30.

 

Kapitel XX der Savoy-Erklรคrung = Kapitel XXX des Baptistischen Bekenntnisses31: โ€žรœber das Evangelium und den Umfang seiner Gnadeโ€œ

Artikel 20.1./30.1. Die VerheiรŸung Christi

Da der Bund der Werke
durch die Sรผnde gebrochen
und unbrauchbar fรผr das Leben gemacht wurde,
hat es Gott gefallen,
den Auserwรคhlten
die VerheiรŸung Christi, dem Samen der Frau,
als Mittel zu geben,
sie zu berufen
und in ihnen den Glauben und die BuรŸe zu schaffen.

Artikel 20.2./30.2. Die VerheiรŸung wird nur im Wort Gottes offenbart

Die VerheiรŸung des Christus
und das Heil in ihm
wird nur in dem und durch das Wort Gottes offenbart.
Auch die Werke der Schรถpfung oder Vorsehung32
zusammen mit dem Licht der Natur
kรถnnen Christus oder die durch ihn gegebene Gnade nicht entdecken,
es sei denn in einer ganz allgemeinen und verdunkelten Weise,
viel zu wenig als dass Menschen,
die die Offenbarung des Christus oder der VerheiรŸung des Evangeliums nicht haben,
dadurch in die Lage versetzt wรผrden,
rettenden Glauben und BuรŸe zu erlangen.

Artikel 20.3./30.3. Gottes Offenbarung ist Gnade, nicht Folge

Die Offenbarung des Evangeliums an Sรผnder,
wie sie zu verschiedenen Zeiten und durch verschiedene Beteiligte
jeweils an Nationen und Personen geschah,
denen sie geschenkt wurde,
zu der VerheiรŸungen und Vorbilder fรผr den Gehorsam hinzugefรผgt wurden, der darin gefordert wird,
geht ausschlieรŸlich auf den souverรคnen Willen Gottes und das Wohlgefallen Gottes zurรผck
und ist nicht die Folge irgendeiner Verbesserung der natรผrlichen Fรคhigkeiten des Menschen
oder die Folge des allgemeinen Lichts, das man auch ohne das Evangelium erhรคlt,
was beides nie jemand geschafft hat oder schaffen kann.
Deswegen ist in allen Zeitaltern die Predigt des Evangeliums Menschen und Vรถlkern
in ihrer Ausweitung oder Beschrรคnkung in groรŸer Vielfalt
nach dem Rat des Willens Gottes geschenkt worden.

Artikel 20.4./30.4. Die wirksame, unwiderstehliche Berufung durch den Geist

Auch wenn das Evangelium das einzige รคuรŸere Mittel
zur Offenbarung von Christus und des rettenden Glaubens ist,
und dafรผr auch รผberaus ausreichend ist,
ist doch,
damit Menschen, die in ihren รœbertretungen tot sind,
wiedergeboren oder lebendig gemacht werden,
auรŸerdem ein wirksames, unwiderstehliches Wirken des Heiligen Geistes
an der ganzen Seele notwendig,
um in ihnen neues, geistliches Leben zu schaffen,
ohne das kein anderes Mittel fรผr die Bekehrung zu Gott ausreicht.

Artikel 24.3. der Savoy-Erklรคrung33: Kirche und Staat34

Auch wenn die Regierung verpflichtet ist,
die Bekenner und das Bekenntnis des Evangeliums zu fรถrdern, auszubreiten und zu beschรผtzen,
und die zivilen Angelegenheiten in einer Weise zu verwalten und zu ordnen,
die den Interessen Christi in dieser Welt verpflichtet ist und dient,
und um dieses Zieles willen sicherzustellen,
dass Menschen mit verdorbenem Denken oder Lebenswandel
ihre Gotteslรคsterungen und Irrtรผmer nicht ausschweifend verรถffentlichen und preisgeben,
die ihrem Wesen nach den Glauben unterwandern
und unausweichlich die Seelen derer zerstรถrt, die sie annehmen,
so hat die Regierung unter dem Evangelium doch keine Berechtigung,
Menschen in ihrer Freiheit zu beschneiden,
die unterschiedliche Auffassungen
รผber die Lehren des Evangeliums
oder der Anbetung Gottes haben,
was auch unter solchen geschehen kann,
die ein gutes Gewissen haben,
dies mit ihrem Lebenswandel zeigen,
die Grundlagen festhalten
und andere nicht in ihren Wegen oder ihrem Gottesdienst stรถren.

Artikel 23.3. der Revision durch die amerikanischen Presbyterianer35: Kirche und Staat36

Die weltliche Obrigkeit darf sich die Verwaltung des Wortes und der Sakramente
oder die Gewalt der Schlรผssel des Himmelreichs nicht aneignen
oder sich รผberhaupt irgendwie in Fragen des Glaubens einmischen.
Doch als fรผrsorglicher Vater ist es die Pflicht der weltlichen Obrigkeit,
die Kirche unseres gemeinsamen Herrn zu beschรผtzen,
ohne irgendeiner christlichen Denomination vor den anderen den Vorzug zu geben,
also so, dass sich alle kirchlichen Personen
der vรถlligen, unabhรคngigen und nicht hinterfragbaren Freiheit erfreuen,
jeden beliebigen Teil ihrer heiligen Aufgaben zu verweigern,
ohne Gewalt oder Gefahr fรผrchten zu mรผssen.
Und da Jesus eine regulรคre Leitung und Kirchenzucht in seiner Kirche eingesetzt hat,
darf sich kein Gesetz irgendeiner staatlichen Kรถrperschaft,
wenn sich freiwillige Mitglieder einer christlichen Denomination nach ihrem eigenen Bekenntnis und Glauben verhalten,
darin einmischen oder diese gar behindern.
Es ist die Pflicht der weltlichen Obrigkeit,
die Person und den guten Namen aller Angehรถrigen seines Volkes in so wirksamer Weise zu beschรผtzen,
dass keine Person geduldet wird,
die mit dem Schein von Religion oder Unglauben
andere Personen โ€“ gleich welche auch immer –
unwรผrdig behandelt, Gewalt antut, missbraucht oder Ungerechtigkeit zufรผgt.
Es ist die Pflicht der weltlichen Obrigkeit sicherzustellen,
dass alle religiรถsen und kirchlichen Versammlungen ohne Belรคstigungen und Stรถrungen abgehalten werden kรถnnen.

Artikel 24.3. des Baptistischen Bekenntnisses37: Kirche und Staat38

Wir sollten der weltlichen Obrigkeit,
die von Gott fรผr die genannten Ziele eingesetzt wurde,
im Herrn Unterordnung
in allen von ihr befohlenen rechtmรครŸigen Dingen entgegenbringen,
nicht nur wegen der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen,
und wir sollten Fรผrbitte und Gebete fรผr Kรถnige und alle, die Autoritรคt haben, leisten,
damit wir unter ihnen ein ruhiges und friedliches Leben in aller Gottesfurcht und Ehrlichkeit fรผhren kรถnnen.

Artikel 26.2. der Savoy-Erklรคrung39: Die universale Kirche โ€“ sichtbar, aber ohne Amt

Der ganze Leib aller Menschen in der ganzen Welt,
die den Glauben des Evangeliums
und den ihm entsprechenden Gehorsam Gott gegenรผber durch Christus bekennen
und ihr Bekenntnis nicht durch irgendwelche Irrtรผmer,
die das Fundament verdrehen,
oder durch Unheiligkeit des Wandels
zerstรถren,
wird und darf die sichtbare, katholische40 Kirche Christi genannt werden,
auch wenn ihr als solcher [weltweiter Leib] weder die Verwaltung von Sakramenten
noch irgendwelche ร„mter
oder die Herrschaft oder Verwaltung innerhalb oder รผber den ganzen Leib
anvertraut worden ist41.

Artikel 26.5. der Savoy-Erklรคrung42: Die Zukunft der Kirche und der Juden (Eschatologie)43

Wie der Herr in seiner Fรผrsorge und Liebe fรผr seine Kirche
in seiner unendlich weisen Vorsehung
in allen Zeitaltern eine groรŸe Vielfalt an den Tag gelegt hat,
um das Gute fรผr die, die ihn lieben,
und seine eigene Ehre zu fรถrdern,
so erwarten wir entsprechend seiner VerheiรŸung,
dass in den letzten Tagen der Antichrist vernichtet wird,
die Juden berufen werden,
die Feinde des Kรถnigreiches seines lieben Sohnes zerbrechen werden,
und die Kirchen Christi,
die vergrรถรŸert und durch die freie und groรŸzรผgige Mitteilung von Licht und Gnade auferbaut wurden,
sich in dieser Welt eines ruhigeren, friedlicheren und herrlicheren Zustandes erfreuen,
als es bisher der Fall war.

 

Kapitel XXVI des Baptistischen Bekenntnisses44: Von der Kirche

Artikel 26.1. Die unsichtbare Kirche

Die katholische oder universale Kirche, die
(mit Hinblick auf das innere Wirken des Geistes und der Wahrheit des Glaubens)
unsichtbar genannt werden kann,
besteht aus der gesamten Zahl der Erwรคhlten,
die in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft
unter Christus, ihrem Haupt, in eins vereinigt wurden und werden.
Sie ist die Braut,
der Leib,
die Fรผlle dessen, der alles in allem erfรผllt.

Artikel 26.2. Die sichtbaren Heiligen

Alle Menschen in der ganzen Welt,
die den Glauben des Evangeliums
und den ihm entsprechenden Gehorsam Gott gegenรผber
durch Christus bekennen,
und ihr Bekenntnis nicht durch irgendwelche Irrtรผmer,
die das Fundament verdrehen,
oder durch Unheiligkeit des Wandels
zerstรถren,
werden und dรผrfen die sichtbaren Heiligen genannt werden,
und alle รถrtlichen Gemeinden sollen aus solchen bestehen.

Artikel 26.3. Es gibt keine vollkommenen Kirchen

Auch die reinsten Kirchen unter dem Himmel sind
sowohl der Vermischung
als auch dem Irrtum unterworfen,
und einige sind so entartet,
dass sie aufgehรถrt haben,
Kirchen Christi zu sein,
sondern sind vielmehr Synagogen Satans geworden.
Trotzdem hat Christus immer
ein sichtbares Kรถnigreich in dieser Welt gehabt
und wird es immer bis zum Ende der Welt haben,
das aus denen besteht,
die an ihn glauben und seinen Namen bekennen.

Artikel 26.4. Christus ist das Haupt der Kirche, nicht der Papst

Der Herr Jesus Christus ist das Haupt der Kirche.
Auf ihm ruht aufgrund der Einsetzung durch den Vater
alle Macht zur Berufung, Einsetzung, Ordnung und Regierung der Kirche
in hรถchster und souverรคner Weise.
Deswegen kann der Papst von Rom nicht in irgendeinem Sinn ihr Haupt sein,
sondern er ist kein anderer als
der Antichrist,
der Mensch der Sรผnde und Sohn des Verderbens,
der sich selbst in der Kirche
gegen Christus und alles, was Gott genannt wird, erhebt,
den der Herr mit der Herrlichkeit seines Kommens zerstรถren wird.

Artikel 26.5. Gott ruft die Gemeinde zusammen

In der Ausรผbung dieser Macht, die ihm anvertraut wurde,
ruft der Herr Jesus
durch den Dienst des Wortes, durch seinen Geist,
die, die ihm vom Vater gegeben wurden,
aus der Welt zu sich,
damit sie vor ihm in allen Wegen des Gehorsams wandeln,
die er in seinem Wort vorgeschrieben hat.
Denen, die er so gerufen hat,
gebietet er, in besonderen Gruppen oder Kirchen
zur gegenseitigen Auferbauung
und zur rechten Durchfรผhrung des รถffentlichen Gottesdienstes,
den er von ihnen in der Welt erwartet,
zusammen zu wandeln.

Artikel 26.6. Die Mitglieder

Die Mitglieder dieser Kirchen sind Heilige durch Berufung,
die ihren Gehorsam gegenรผber dem Ruf Christi
in und durch ihr Bekenntnis und ihren Wandel
sichtbar zeigen und beweisen.
Sie stimmen freiwillig darin รผberein,
nach dem Willen Christi gemeinsam zu wandeln,
und unterstellen sich dem Herrn und einander
durch den Willen Gottes
in der bekennenden Unterordnung unter die Ordnungen des Evangeliums.

Artikel 26.7. Jede Gemeinde hat Vollmacht

Jeder dieser Gemeinden, die sich so versammeln,
hat der Herr Jesus gemรครŸ seiner Vorstellung,
wie sie in seinem Wort erklรคrt wird,
alle Vollmacht und Autoritรคt gegeben,
die in irgendeiner Weise notwendig ist,
um die Ordnung in Gottesdienst und Gemeindezucht auszuรผben,
die er zur Einhaltung eingesetzt hat,
wozu Gebote und Regeln fรผr die rechte Anwendung und Ausfรผhrung dieser Vollmacht gehรถren.

Artikel 26.8. Bischรถfe, ร„lteste und Diakone

Eine einzelne Kirche,
die sich versammelt und vollstรคndig organisiert ist,
besteht nach der Vorstellung Christi aus Amtstrรคgern und Mitgliedern.
Die von Christus eingesetzten Amtstrรคger,
die von der (sich so nennenden und versammelten) Kirche erwรคhlt und ausgesondert worden sind,
um die besondere Verwaltung der Ordnungen45 wahrzunehmen
und Vollmacht und Pflicht auszuรผben,
die Christus ihnen anvertraut und zu denen er sie beruft,
und die bis zum Ende der Welt existieren sollen,
sind Bischรถfe46, ร„lteste und Diakone.

Artikel 26.9. Die Berufung der Amtstrรคger

Der Weg, den Christus fรผr die Berufung irgendeiner Person,
die in der Lage dazu ist und vom Heiligen Geist dazu begabt wurde,
zum Amt des Bischofs47 oder ร„ltesten in der Gemeinde
ist der, dass derjenige von der Gemeinde selbst mit allgemeinen Stimmrecht gewรคhlt
und wรผrdevoll durch Fasten und Gebet ausgesondert wird,
wobei ihm die ร„ltesten der Gemeinde die Hรคnde auflegen,
wenn vorher bereits einige in dies Amt eingesetzt wurden.
Der Diakon wird durch dasselbe allgemeine Stimmrecht gewรคhlt
und durch Gebet und dieselbe Handauflegung ausgesondert.

Artikel 26.10. Die Pastoren

Es ist die Arbeit der Pastoren,
die den Dienst Christi in seinen Gemeinden andauernd ausรผben,
den Dienst des Wortes und Gebetes zu tun
und dabei รผber die Seelen der Gemeindemitglieder zu wachen,
weil sie Rechenschaft fรผr sie ablegen mรผssen.
Es ist die Pflicht der Gemeinden, denen sie dienen,
ihnen nicht nur allen Respekt entgegenzubringen,
sondern ihnen auch je nachdem, wie sie dazu in der Lage sind,
von allen ihren Gรผtern mitzuteilen,
so dass sie ein bequemes Auskommen haben,
ohne sich in weltliche Dinge verstricken zu mรผssen,
und auch in der Lage sind, Gastfreundschaft anderen gegenรผber zu praktizieren.
Dies wird vom Gesetz der Natur
und von der ausdrรผcklichen Ordnung unseres Herrn Jesus gefordert,
der festgelegt hat,
dass diejenigen, die das Evangelium predigen,
auch vom Evangelium leben sollen.

Artikel 26.11. Wer darf predigen?

Auch wenn es kraft ihres Amtes die Pflicht der Bischรถfe48 oder Pastoren ist,
anhaltend das Wort zu predigen,
ist doch die Predigt des Wortes nicht so speziell auf sie beschrรคnkt,
dass nicht auch andere predigen dรผrften und sollten,
die vom Heiligen Geist dazu begabt und in die Lage versetzt
und von der Gemeinde anerkannt und berufen worden sind.

Artikel 26.12. Alle Glรคubigen sollen einer Gemeinde unterstehen

So, wie alle Glรคubigen verpflichtet sind, sich einer รถrtlichen Gemeinde anzuschlieรŸen,
wann und wo sie Gelegenheit dazu haben,
so unterstehen alle, die zu den Vorrechten der Kirche zugelassen wurden,
der Gemeindezucht und Regierung der Gemeinde gemรครŸ der Herrschaft Christi.

Artikel 26.13. Sรผnde anderer ist kein Grund, der Gemeinde fernzubleiben

Kein Gemeindemitglied,
dem von einem anderen Schaden zugefรผgt worden ist
und das seiner von ihm erwarteten Pflicht gegenรผber der Person, die ihm
geschadet hat, Genรผge getan hat,
sollte aufgrund dieses Schadens durch irgendein Mitglied
die Ordnung irgendeiner Gemeinde stรถren
oder sich von den Versammlungen
oder der Durchfรผhrung irgendeiner der Ordnungen49 fernhalten,
sondern in dem weiteren Vorgehen der Gemeinde auf Christus warten50.

Artikel 26.14. Die Gemeinschaft der Gemeinden untereinander

Jede Gemeinde und alle ihre Mitglieder sind verpflichtet,
fortwรคhrend fรผr das Wohl und das Gedeihen
aller Kirchen Christi an allen Orten zu beten
und sie bei jeder Gelegenheit zu fรถrdern
(alle innerhalb der Grenzen ihres Ortes und ihrer Berufung
in der Ausรผbung ihrer Gaben und Gnaden).
Die Gemeinden
(wenn sie durch Gottes Vorsehung gepflanzt wurden
und je nachdem, wie sie sich der Gelegenheiten und Vorteile erfreuen)
sollten Gemeinschaft untereinander halten,
um Frieden zu haben,
die Liebe wachsen zu lassen
und sich gegenseitig aufzuerbauen.

Artikel 26.15. รœberรถrtliche Versammlungen sind gut, aber ohne wirkliche Autoritรคt

In Fรคllen von Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten, gleich ob
in Fragen der Lehre oder der Amtsausรผbung,
die entweder die Kirchen allgemein
oder irgendeine einzelne Gemeinde
in ihrem Frieden, ihrer Einheit oder ihrer Auferbauung betreffen,
oder wenn irgendein Mitglied oder Mitglieder irgendeiner Kirche
durch irgendein Vorgehen der Gemeindezucht,
das nicht der Wahrheit und der Ordnung entspricht,
verletzt werden,
entspricht es der Auffassung Christi,
dass viele Kirchen, die Gemeinschaft untereinander praktizieren,
sich durch ihre Vertreter treffen,
um diese Frage der Meinungsverschiedenheit zu bedenken
und ihren Rat zu erteilen,
worรผber allen betroffenen Gemeinden berichtet werden soll,
auch wenn diese versammelten Vertreter nicht mit irgendeiner rechtmรครŸig so zu nennenden kirchlichen Vollmacht
oder irgendeiner Gerichtsbarkeit รผber die Kirchen selbst
ausgestattet sind,
so dass sie Gemeindezucht an irgendeiner Gemeinde oder Person รผben
oder ihre Entscheidung den Gemeinden und Amtstrรคgern aufzwingen kรถnnten.

 

Kapitel XXVIII des Baptistischen Bekenntnisses51: Von den Ordnungen

Artikel 28.1. Taufe und Abendmahl

Taufe und das Abendmahl des Herrn sind
Ordnungen aufgrund tatsรคchlicher und souverรคner Einsetzung,
die vom Herrn Jesus,
dem einzigen Gesetzgeber,
festgesetzt worden sind,
damit die Kirche sie bis zum Ende der Welt beibehรคlt.

Artikel 28.2. Wer darf die Ordnungen austeilen?

Diese heiligen Einrichtungen dรผrfen nur von solchen gespendet werden,
die dafรผr qualifiziert
und dafรผr nach dem Befehl Christi berufen worden sind.

 

Kapitel XXIX des Baptistischen Bekenntnisses52: Von der Taufe

Artikel 29.1. Die Taufe als Zeichen

Die Taufe ist eine Ordnung des Neuen Testamentes,
die von Jesus Christus eingesetzt wurde,
um fรผr den Getauften
ein Zeichen zu sein
fรผr die Gemeinschaft mit ihm in seinem Tod und seiner Auferstehung,
fรผr das Eingepfropftsein in ihn,
fรผr die Vergebung der Sรผnden
und fรผr sein Aufgeben53 gegenรผber Gott durch Jesus Christus,
um stattdessen in der Neuheit des Lebens zu leben und zu wandeln.

Artikel 29.2. Glaube ist Voraussetzung fรผr die Taufe

Diejenigen,
die tatsรคchlich die Umkehr zu Gott
und den Glauben an und den Gehorsam gegenรผber dem Herrn Jesus
bekennen,
sind die einzig richtigen Subjekte dieser Ordnung.

Artikel 29.3. Das รคuรŸere Element der Taufe

Das รคuรŸere Element,
das fรผr dieses Sakrament gebraucht werden soll,
ist Wasser,
in dem der Betreffende
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
zu taufen ist.

Artikel 29.4. Untertauchen ist notwendig

Untertauchen oder Eintauchen der Person in Wasser
ist fรผr die rechtmรครŸige Durchfรผhrung dieser Ordnung notwendig.

Artikel 31.1. der Revision der amerikanischen Presbyterianer: Zu den Synoden

Zur besseren Regierung und zur weiteren Auferbauung der Kirche
sollen solche Versammlungen abgehalten werden,
die man gewรถhnlich Synoden oder Konzilien nennt.
Und es ist kraft ihres Amtes und der Autoritรคt,
die Christus ihnen zur Auferbauung, nicht zur Zerstรถrung gegeben hat,
Aufgabe der Aufseher und anderer Amtstrรคger der รถrtlichen Kirchen,
solche Versammlungen einzuberufen
und in ihnen zusammen zu verhandeln,
sooft es nach ihrem Urteil fรผr das Wohl der Kirche erforderlich ist.

 

 

 

 

Register

Zusammengestellt von Christiane Frey

Die Nummern geben die Artikel, nicht die Seiten an.
f = das Thema wird auch im darauf folgenden Artikel behandelt
ff = das Thema wird auch im darauf folgenden Artikel behandelt
s. = siehe
s. a. = siehe auch

Abendmahl, 6.6., 7.6., 27.4., 29.1.ff
Aberglaube, 29.6.
Abhรคngigkeit des Glรคubigen von Christus/Gott, 5.5., 19.6.
Abschreckung durch das Gericht, 33.3.
Adoption (s. a. Gotteskindschaft), 12., 18.2.
Altes Testament, 7.5., 8.8., 11.6., 22.2., 23.1., 27.4
Amt
des Evangeliums, 30.2.
der Obrigkeit, 23.1., 23.2., 25.3.
des Wortes, 10.4., 14.1.
Amtsverfehlung, 31.3.
Anbetung, 2.2., 3.8., 25.2., 26.2.
Anfechtung (s. a. Versuchung), 14.3.
Angesicht Gottes, 18.4., 32.1., 33.2.
Anleitung zum Leben, 19.6.
Annahme, 12., 14.2., 16.6., 17.1.
Anteil an Heilsgewissheit, 18.3.
Antichrist, 25.6.
Apokryphen, 1.3.
Aufdeckung der Sรผnde, 19.6.
Auferstehung
Christi, 8.4., 21.7.
der Toten, 32.1.
Auferweckung, 32.2., 32.3.
Ausschluss
von den Sakramenten, 30.4.
aus der Kirche, 30.4.
Autoritรคt, 22.2., 22.3.
Gottes, 14.2., 19.5.
der Obrigkeit, 23.3, 23.4.
Befreiung
von der Knechtschaft der Sรผnde, 9.4.
des Willens, 9.4.
Beharrung, 3.5.f, 12., 17.1.f
Beharrlichkeit, 21.3.
Bekehrung, 9.4., 15.2.
nicht aus eigener Kraft, 9.3.
Bekenntnis
der Sรผnden, 11.5., 15.6.
zum Evangelium, 30.3.
Berufung, 18.3.
wirksame Berufung, 10.2., 11.1., 13.1., 17.1.
Bestimmung s. Vorherbestimmung
Beziehung zu Gott, 7.1.
Bleiben des Geistes, 17.2.
Blut Christi, 29.5.ff
Blutsverwandtschaft, 24.4.
Bosheit des Menschen (s. Verdorbenheit), 6.4.
Bund, 7.1., 30.3.
der Werke, 7.2., 19.1., 19.6.
der Gnade, 7.1.ff, 28.1.
Bundesschluss, 7.1.
BuรŸe, 11.1, 15.1.ff, 30.2.
BuรŸfertige, 15.2., 30.2.
Christen s. Glรคubige
Christus
als Anfรคnger und Vollender des Glaubens, 14.3.
als Haupt der Kirche, 25.1., 25.6., 26.1
als Heiland, 7.3., 10.1., 14.2.
als Messias, 8.3.
als Mittler, 8.3., 21.2.
als Richter, 33.1.
als Sohn (s. a. Dreieinigkeit), 21.2.
als Stellvertreter, 17.2.
als das Wesen des Bundes, 7.6.
seine Auferstehung, 8.4., 11.4., 13.1.
seine Befรคhigung, 8.3.
seine Doppelnatur, 8.3.ff, 8.7.
seine Erlรถsungstat, 8.6.
seine Fรผlle, 8.3.
seine Gerechtigkeit, 11.1., 11.2., 21.1.
sein Gehorsam, 8.5.
seine Heiligkeit, 8.3.
seine Herrlichkeit, 26.1.
sein Leiden, 8.4., 19.3., 26.1.
seine Menschwerdung, 8.3., 8.6.
seine Macht, 8.8, 33.1.
sein Opfer, 8.5., 8.6.
sein Tod, 7.4., 8.4., 11.3.f, 13.1., 26.1., 29.6.
sein Verdienst, 17.2.
seine Verherrlichung, 8.4.
seine Weisheit, 8.3., 8.6., 8.8
Dankbarkeit, 16.2., 18.3.
Danksagung, 21.3., 21.5.
Dekalog s. Zehn Gebote, Gebote, Gesetz, Moralgesetz
Demut, 3.8., 21.3.
Demรผtigung, 5.5., 11.5., 19.6.
Diener des Wortes, 15.1., 27.4.
Christi, 20.3., 21.1., 26.1., 26.2., 31.2.
Dienst, 27.1.
Dreieinigkeit, 2.1.f
Ehe (s. a. Heirat, Wiederheirat u. a.), 24.1.ff
Ehe bei Blutsverwandtschaft, 24.4.
Ehebruch, 24.5.
Ehelosigkeit, 22.7.
Ehrerbietung, 21.3., 21.5., 22.2.
Eid s. Gelรผbde
Einpflanzung in Christus, 28.1.
Engel, 2.2., 21.2., 33.1.
Erbauung, 3.8., 16.2., 26.2., 31.1.
Erbe, 7.4., 12.
Erbsรผnde, 6.3.
Erkenntnis, 4.2.
Erleuchtung des Verstandes, 10.1.
Erlรถsung, 3.6., 8.8., 32.1.
Ermahnung, 30.4.
Erneuerung
der BuรŸe, 11.5.
des Geistes, 13.1.
des Glaubens, 11.5.
des Herzens, 10.1., 13.1.
des Willens, 10.1.
Erwรคhlte, 7.5., 8.5.f, 11.4.f, 14.1., 25.1., 33.2.
Erwรคhlung, 3.1.ff, 10.1., 10.3., 11.4., 17.2., 18.3.
Evangelium, 7.5.f, 15.1., 19.5., 19.7., 20.1., 25.2., 33.2.
Ewiges Leben, 3.5., 7.2., 10.1., 14.2., 15.1., 16.5. 19.1., 33.2.
Ewigkeit, 11.4., 17.1.
Fรคhigkeit, das Gesetz zu halten, 16.3., 19.1.
Familie Gottes, 25.2.
Fasten, 21.5.
Finsternis, 18.4., 32.1.
Fluch des Gesetzes, 6.6., 19.6., 20.1.
Fleisch, 13.1.ff
Freiheit, 9.1., 12., 20.1., 20.2., 20.3., 20.4.
Freude, 18.3., 33.2.
Friede, 18.3., 20.4., 23.2.
Frรผchte
der Gewissheit, 18.3.
des Glaubens, 16.1.f
Fรผrsorge, 1.1., 1.8., 3.2.
Gaben, 26.1.f
Gebet, 14.1., 21.2.ff, 23.4.
Gebote, 14.2., 22.7., 27.3.
Gegenleistung, 11.3.
Gegenwart Gottes, 25.3., 33.2.
Gehorsam, 1.4., 2.2., 3.8., 7.1.f, 11.1., 14.2., 16.4., 18.3., 19.1., 19.5.f, 20.1.f, 21.5., 23.4.
Christi, 8.4., 11.3., 19.6.
Geist, 13.1.ff
Geist Gottes s. Heiliger Geist
Gelรผbde, 21.5., 22.1.ff
Gemeinde s. Kirche
Gemeinschaft, 26.2.
der Heiligen, 26.1., 26.3.
mit Gott, 4.2., 6.2.
Genugtuung, 8.5., 11.1., 11.3., 15.3., 16.5.
Gerechtigkeit, 4.2., 5.6., 6.2., 6.6., 11.1., 20.3., 23.2.
Gerechte (s. a. Glรคubige), 32.1., 33.2.
Gericht, 8.4., 32.1., 33.1.
zeitlich begrenzte Gerichte, 17.3.
Geschรถpfe, 5.7., 21.2.
Gesetz (s. a. Fluch des Gesetzes, Moralgesetz u. a.), 7.5., 15.2., 19.1., 19.7., 20.1.
Gesetz Gottes im Herzen, 4.2.
Gewissen, 20.1.f, 22.6., 23.4., 31.5.
verwundetes Gewissen, 17.3., 18.4.
Gewissheit des Gnadenbundes, 17.2.
Glaube, 1.2., 1.4., 1.6., 3.5.f, 11.1.f, 11.5., 14.1.ff, 15.1., 16.1., 16.7., 18.1., 20.2., 21.3., 21.5.
Glaubensgewissheit, 14.3., 16.2., 18.2.ff
Glaubensstreitigkeiten, 31.3.
Glรคubige, 6.5., 8.8., 11.2, 14.2., 16.2.f, 16.6., 17.1., 17.3., 23.2., 33.2.
Glieder eines Leibes, 29.1.
Gnade, 3.5., 7.1., 9.4., 10.1., 11.3., 13.3., 14.1., 15.3., 16.7., 17.1., 19.7., 28.5.f
Gnadenbund, 7.3.f, 14.2., 15.1., 17.2., 27.1.
Gnadengaben, 11.2., 13.1., 16.3., 18.2., 19.1., 26.1.
Gnadenthron, 20.1.
Gott(es)
Gott als Richter, 5.6., 16.5.f
als reiner Geist, 2.1.
als Schรถpfer, 32.1.
als Vater, 2.3., 8.4., 12., 21.2.
Allgenรผgsamkeit, 2.2.
Allmacht, 2.2., 10.1., 21.1.
Barmherzigkeit, 2.1., 3.7., 5.1., 15.2., 15.6.
Erbarmen, 12., 33.2.
Ehre, 3.7., 4.1., 16.7.
Freiheit, 2.2., 3.1.
Fรผrsorge (s. a. Vorsehung), 1.8., 3.2., 12.
Gebote, 2.2.
Gerechtigkeit, 5.1., 5.5.f
Gnade, 5.5.f, 12., 13.3., 15.3., 16.7.
Gรผte, 1.1., 2.1., 4.1.
Heiligkeit, 2.1.
Herablassung, 7.1.
Herrlichkeit, 3.7., 5.1.
Kinder, 3.6.
Liebe, 2.1., 3.5.
Macht, 1.1., 2.2., 3.6.f, 4.1.
Mittel, 5.6.
Offenbarung, 1.1.
Ratschluss, 1.6., 2.2., 3.1.ff, 5.1.f, 6.1.
Souverรคnitรคt, 2.2., 5.1.
Umgang mit Sรผndern
Unendlichkeit, 2.1.
Unsichtbarkeit, 2.1.
Volk, 1.1.
Vollkommenheit, 2.1.
Wissen, 2.2., 3.2., 5.1.f
Wort s. Schrift
Weisheit, 1.1, 4.1.
Werke, 2.2.
Wesen und Eigenschaften, 2.1.ff
Wille, 1.1., 3.1., 3.5.ff, 5.1.
Wohlgefallen am Gehorsam, 19.6.
Zorn, 2.1., 3.7.
Gottes Wesen und Eigenschaften, 2.1.ff
Gottesdienst, รถffentlicher, 25.4., 31.3.
Gottesebenbildlichkeit, 4.2.
Gottesebenbรผrtigkeit, 26.3.
Gotteserkenntnis, 1.1.
Gottesfurcht, 13.3., 14.2., 21.1., 21.5., 22.2.
Gottesfรผrchtige, 18.4., 18.4.
Gotteskindschaft, 3.6., 12.
Gotteslรคsterung, 26.3.
Gottesschau, 13.1.
Gottesverehrung, 21.1.ff
Gottvertrauen, 14.2., 21.1.
Gottlose, 5.6., 29.8., 33.2.
Gottselige, 33.3.
Gottseligkeit, 20.4.
Gรถtzendienst, 29.6.
Hass gegen Sรผnde, 15.2., 19.6.
Haus Gottes, 25.2.
Heil, 1.1., 1.6., 3.6., 7.3., 7.5., 10.1., 14.1., 28.5.
Heiliger Geist, 2.3., 4.2., 7.3., 7.5., 10.2., 10.4., 13.1., 14.1.f, 16.3., 16.5., 17.1.ff, 18.3.f, 21.2.f, 21.6., 25.3., 26.1., 28.6.
Heiligkeit, 4.2., 15.2., 16.2., 20.3., 32.1.
Heiligung, 13.1.ff, 14.2.
Heilsgewissheit, 3.8., 14.3., 16.2., 18.1.ff
Heilsnotwendigkeit, 18.3., 28.5.
Heirat, 24.3.
Herrschaft รผber die Geschรถpfe, 4.2.
Herz, 13.1., 16.7., 21.5., 21.8.
Aufrichtigkeit des Herzens, 16.6., 18.4.
verhรคrtetes Herz, 17.3.
Heuchler, 18.1.
Himmelreich, 30.2.
Hingabe an Gott, 28.1.
Hingeneigtheit zum Bรถsen, 6.4.
Hoffnung, 1.8., 18.1.f
falsche Hoffnung, 18.1.
Hรถlle, 32.1.
Inspiration der heiligen Schrift, 1.2.f
Israel, 19.3.
Jesus s. Christus
Judizialgesetze, 19.3.
Jรผngstes Gericht, 32.1.f, 33.1.
Jurisdiktion, 23.4.
Kanon, 1.3.
Kindestaufe, 20.4., 28.4., 28.7.
Kirche, 1.1., 5.7., 20.4., 23.3., 25.1., 25.5.f, 30.3., 31.1.
Kirchenleitung, 31.3.
Kirchenzucht, 30.1.ff
Konzilien s. Synoden
Kraft
das Gesetz zu halten, 18.3., 19.1.
Leben, 1.2., 7.2., 7.3., 10.1., 16.2., 19.1., 28.1.
Leib Christi, 29.5., 29.8.
Leitung der Kirche, 31.3.
Licht der Natur, 21.1.
Liebe, 11.2., 18.3., 21.3.
Gottes, 2.1., 3.5., 17.2.
zu Gott/Christus, 18.1., 18.4., 21.1.
zu Geschwistern, 15.6., 18.4., 21.6.
Lobpreis, 21.1., 19.2
Mensch, 4.2., 6.3., 9.3., 10.1.
der natรผrliche Mensch, 9.1., 13.2.
seine Eigenschaften, 32.2.
sein Wesen, 32.1.
sein Zustand nach dem Tod, 32.1.
Menschwerdung, 8.1.
Missfallen Gottes, 16.7., 17.3.
Mรถnchsgelรผbde, 22.7.
Monogamie, 24.1.
Moralgesetz, 19.1., 19.5., 19.7.
Nachkommenschaft, 24.2.
Nachlรคssigkeit des Glรคubigen, 18.3.f
Natur des Menschen, 6.3.
Naturzustand des Menschen, 9.3., 10.1.
Neues Testament, 11.6., 20.1., 22.2., 23.2.
Obrigkeit
kirchliche Obrigkeit, 20.4., 23.3.
staatliche Obrigkeit, 20.4., 23.1.ff, 30.1., 31.2., 31.5.
Offenbarung, 1.1., 8.6., 8.8., 14.2., 19.7., 21.1.
auรŸergewรถhnliche Offenbarung, 18.3.
Opfer, 8.5.f, 29.2.
Christi, 8.5.
Opfergabe, 29.2.
Ordnung Gottes, 31.3.
Papst, 23.4., 25.6.
Passivitรคt des Menschen, 10.2.
Pflicht(en), 15.5.f, 16.3.f, 18.3.f, 19.3., 19.5.f, 22.3., 22.5., 22.7., 23.2.ff, 26.1.f, 29.1.
Predigt des Wortes, 7.6., 15.1., 21.5.
Psalmen, 21.5.
Rechenschaft ablegen, 33.1.
Rechtfertigung, 3.6., 11.1.ff, 12., 14.2., 19.6, 20.3.
Regel des Lebens, 19.6.
Regierung s. Obrigkeit
Reich Christi, 25.2.
Reinheit der Kirche, 25.4.
Religionen, 23.4.
Rettung, 3.6.
Sabbat, 21.7.
Sakramente, 7.6., 14.1., 27.1.ff, 28.1., 29.1.ff
Satan, 1.1., 6.1., 5.6., 21.1., 25.5.
Schaden fรผr andere, 17.3.
Scheidung, 24.5.f
Schรถpfung, 1.1., 4.1.
Schrift, die heilige, 1.4., 1.6., 1.8., 21.6., 29.6., 31.3.
ihre Auslegung, 1.9., 16.7.
ihre Authentizitรคt, 1.8., 14.2.
ihre Autoritรคt, 1.3.f, 14.2.
ihre Inspiration, 1.2.f, 14.2.
ihre Klarheit, 1.7.
ihre รœbersetzung, 1.8.
ihre Wirkung, 8.8., 13.1., 14.2., 16.7.
ihr Zweck, 1.8., 13.1., 16.7.
Lesen und Hรถren der Schrift, 21.5.
รœberprรผfung durch die Schrift, 1.9.
Schuld (s. a. Sรผnde), 1.1., 3.1., 6.3., 6.6., 20.1., 30.1.
Schwur, 22.2.
Seele, 4.2., 32.1.
Segen, 19.6.
Seligkeit (ewige), 4.2., 17.1., 33.2.
Siegel, 27.1., 33.2.
Singen, 21.5.
Sohn s. Dreieinigkeit, Christus
Staat (s. a. Obrigkeit), 19.3., 23.2., 23.4.
Stand der Gnade, 9.4., 17.1., 18.1.
der Errettung, 18.1.
der Herrlichkeit, 9.5.
der Sรผnde, 10.1.
des Todes, 10.1.
Stellvertretung, 17.2.
Steuern, 23.4.
Strafe, 16.6, 33.2.
Sรผnde, 1.1., 3.1., 3.7., 6.1.ff, 6.5.f, 9.3.f, 13.1., 15.1.ff, 16.7., 18.4., 22.2.ff; 25.6., 28.1., 28.5., 29.8.
Sรผnden, 5.6., 6.1., 6.4., 7.5., 15.2., 15.6., 16.5., 17.3., 20.1., 28.1., 30.2.
Sรผndenfall, 3.6., 6.1., 9.2.
Sรผndlosigkeit, 6.5.
Synoden, 31.1.ff
Taufe, 27.4., 28.1., 28.6.
Tilgung der Schuld (s. a. Vergebung), 6.5., 11.3.
Tod, 6.2.f, 6.6., 8.4., 9.3., 13.1., 19.1., 20.1., 32.1.
Tote, 32.2.
Tradition, 1.6.
Transsubstantiationslehre, 29.5.
Trinitรคt s. Dreieinigkeit
Trost, 3.8., 17.3., 33.3.
รœberfรผhrung von der Sรผnde, 19.6.
รœbertretungen (s. a. Sรผnden), 6.4., 30.3.
UnbuรŸfertige, 30.2.
Unehre, 32.2.
Unfehlbarkeit, 17.2.
Ungehorsam, 33.2.
Unglaube, 23.4.
Ungerechte, 32.3.
Unglรคubige, 16.7., 18.1., 19.5., 33.2.
Unterordnung, 20.4., 31.1.
Unterpfand, 18.2., 29.1.
Unzucht, 24.5.
Ursรผnde, 6.1.
Ursprung der Sรผnde, 8.1.
Verรคnderbarkeit des Menschen, 32.2.
Verdammnis, 15.4., 19.6., 20.1., 33.2.
Verdienst fรผr Sรผnde, 19.6.
Verdorbenheit
des Menschen, 5.6., 6.2.ff, 13.3., 19.6., 24.6.
verbliebene Verdorbenheit, 9.4., 13.2., 17.3.
Vereinigung der Glรคubigen, 26.1.
Vergebung, 6.5., 7.5., 11.1., 15.3., 15.6., 16.5., 28.1., 30.2.
VerheiรŸung, 8.6., 12., 14.2., 22.7., 25.3., 27.3.
des Gesetzes, 19.6.
des Heils, 18.2.
Verklรคrung, 32.3.
Verlobung, 24.5.
Verlust der Gnadengaben, 17.3., 18.4.
Vermessenheit, 18.1.
Vernunft (s. a. Verstand), 4.2.
Versammlungen s. Synoden
Verschรผttung der Heilsgewissheit, 18.4.
Versetzung in Stand der Gnade, 9.4.
Versiegelung, 18.2.
Versรถhnung, 15.6.
Verstand, 21.3., 21.5.
Verstockung, 5.6., 6.6.
Versuchung, 5.6., 6.1., 18.4.
des Satans, 17.3.
Vertrauen, 21.1.
Vervollkommnung, 25.3., 32.1.
Verwandlung der Lebenden, 32.2.
der Substanzen, 29.5.
Verwerfung, 3.3., 12.
Verworfene, 33.2.
Verzweiflung, 18.4.
Vรถlker, 25.2.
Volk Gottes, 1.1.
Vollmacht, 16.1., 30.2., 31.3.
Vorherbestimmung, 3.1.ff, 3.8., 10.1.
der Engel, 3.3., 3.4.
zum Guten, 10.1.
zum Heil, 3.3., 3.5., 10.1.
zur Herrlichkeit, 3.6.
zum Leben, 3.5., 10.1.
zum (ewigen) Tod, 3.3., 3.7.
zum Zorn, 3.7.
Vorherwissen, 3.2.
Vorsehung (s. a. Erwรคhlung), 3.1.ff; 5.1., 5.4., 5.7., 21.6.
Wachsamkeit gegen Sรผnde, 5.5.
Wachstum im Glauben, 13.3., 14.3., 29.1.
Wahrheit, 1.1., 1.4., 18.2., 21.6., 22.3.
Werk der Erlรถsung, 8.5.
Werke
des Glaubens, 11.1., 16.6.f
gute Werke, 3.5., 10.4., 16.1.ff
Wiedergeburt, 6.5., 13.1., 28.1., 28.5.
Wiederheirat, 24.5.
Wiederkunft Jesu, 8.4., 33.3.
Wiedertaufe, 28.7.
Wille Gottes, 9.4., 19.6.f, 28.6.
des Menschen, 3.1., 3.6., 9.1.ff; 10.1., 19.7.
Willensfreiheit, 4.2., 9.1.ff, 10.1., 17.2., 19.7.
Wirksamkeit der Erlรถsungstat, 8.6., 8.8., 17.2.
Wohltaten Christi, 27.1., 29.6.
Wort Gottes (s. a. Schrift), 1.4., 1.6., 1.8., 8.8., 10.1., 10.4., 13.1., 14.1.f, 16.1., 16.7.
Zehn Gebote (s. a. Gesetz, Moralgesetz und die einzelnen Themen), 19.2.
Zeichen, 27.1.f, 28.1.
Zeit des Evangeliums, 7.5.
Zeremonialgesetz, 19.1., 20.1.
Zeugnis
Gottes, 1.4.
des Geistes, 1.5., 18.2.
der Kirche, 1.5.
Zorn Gottes, 6.6.
Zueignung, 11.4.
Christi durch Heiligen Geist, 11.4.
der Erlรถsung, 8.8.
Zรผchtigung, 12.
Zufall, 2.2.
Zugang zum Gnadenthron, 20.1.
Zรผgellosigkeit, 18.3.

a a Tit 2,14: โ€žDer [= Jesus] hat sich selbst fรผr uns dahingegeben, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit freikaufte und damit er sich selbst ein Volk seines Eigentums reinigte, das eifrig gute Werke tut.โ€œ
1Thess 1,10: โ€žโ€ฆ und seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat: Jesus, der uns von dem kommenden Zorn errettet.โ€œ
Gal 3,13: โ€žChristus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er fรผr uns zum Fluch wurde. Denn es steht geschrieben: โ€šVerflucht ist jeder, der am Holz hรคngt!โ€˜ย โ€œ

b b Gal 1,4: โ€žโ€ฆ der sich selbst fรผr unsere Sรผnden gegeben hat, damit er uns herausreiรŸe aus der gegenwรคrtigen bรถsen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters.โ€œ
Kol 1,13: โ€žโ€ฆ und hat uns aus der Macht der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt.โ€œ
Apg 26,18: โ€žโ€ฆ ihre Augen aufzutun, so dass sie sich von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott bekehren, damit sie die Vergebung der Sรผnden und ein Erbteil unter denen empfangen, die durch den Glauben an mich geheiligt worden sind.โ€œ
Rรถm 6,14: โ€žDenn die Sรผnde wird nicht รผber euch herrschen, denn ihr seid nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.โ€œ

c c Rรถm 8,28: โ€žWir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.โ€œ
Ps 119,71: โ€žEs war gut fรผr mich, dass ich gedemรผtigt wurde, um deine Ordnungen zu erlernen.โ€œ
1Kor 15,54โ€“57: โ€ž(54) Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfรผllt werden, das geschrieben steht: โ€šVerschlungen ist der Tod in Sieg. (55) Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel?โ€˜ (56) Der Stachel des Todes aber ist die Sรผnde, die Kraft der Sรผnde aber das Gesetz. (57) Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!โ€œ (REรœ)
Rรถm 8,1: โ€žAlso gibt es jetzt keine Verdammnis mehr fรผr die, die in Christus Jesus sind.โ€œ

d d Rรถm 5,1โ€“2: โ€ž(1) Da wir nun gerechtgesprochen worden sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, (2) durch den wir auch durch den Glauben den Zugang zu dieser Gnade erhalten haben, in der wir stehen, und rรผhmen uns wegen der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.โ€œ

e e Rรถm 8,14โ€“15: โ€ž(14) Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Sรถhne Gottes. (15) Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern ihr habt einen Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!โ€œ
1Joh 4,18: โ€žFurcht ist nicht in der Liebe, sondern die vรถllige Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht leidet Pein. Wer sich aber fรผrchtet, ist nicht in der Liebe vollendet.โ€œ

f f Gal 3,9+14: โ€ž(9) Daher werden die, die aus Glauben sind, zusammen mit dem glรคubigen Abraham gesegnet. (14) โ€ฆ damit der Segen Abrahams in Christus Jesus den Nationen zuteil wird, damit wir die VerheiรŸung des Geistes durch den Glauben empfangen.โ€œ

g g Gal 4,1โ€“3+6+7: โ€ž(1) Ich sage aber: solange der Erbe unmรผndig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr รผber alles ist, (2) sondern er untersteht Vormรผndern und Verwaltern bis zu dem vom Vater festgesetzten Termin. (3) So waren auch wir als Unmรผndige unter die Elemente der Welt versklavt. (6) Da ihr aber Sรถhne seid, hat Gott den Geist seines lieben Sohnes in unsere Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater. (7) Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn. Wenn [du] aber Sohn [bist], so [bist du] auch Erbe durch Gott.โ€œ
Gal 5,1: โ€žFรผr die Freiheit hat Christus uns befreit. Bleibt also stehen und lasst euch nicht wieder mit dem Joch der Sklaverei belasten!โ€œ
Apg 15,10โ€“11: โ€ž(10) Also nun denn, was versucht ihr Gott, indem ihr auf den Hals der Jรผnger ein Joch legt, das weder unsere Vรคter noch wir tragen konnten? (11) Wir glauben vielmehr, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise errettet werden wie diese auch.โ€œ

h h Hebr 4,14+16: โ€ž(14) Da wir also einen groรŸen Hohenpriester haben, der durch den Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten! (16) Lasst uns nun in Freimรผtigkeit zum Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade zur rechtzeitigen Hilfe finden.โ€œ
Hebr 10,19โ€“22: โ€ž(19) Da wir nun, Geschwister, durch das Blut Jesu Freimรผtigkeit zum Eintritt in das Heiligtum haben, (20) den er uns als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang โ€“ das heiรŸt durch sein Fleisch -, geweiht hat (21) und da wir einen groรŸen Priester รผber das Haus Gottes haben, (22) so lasst uns herzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Glaubensgewissheit, die Herzen durch Besprengung vom bรถsen Gewissen gereinigt und den Kรถrper mit reinem Wasser gewaschenโ€œ

i i Joh 7,38โ€“39: โ€ž(38) Wer an mich glaubt, wie die Schrift es gesagt, aus dessen Kรถrper werden Strรถme von lebendigem Wassers flieรŸen. (39) Das sagte er aber รผber den Geist, den diejenigen empfangen sollten, die an ihn glaubten. Denn der Geist war noch nicht da, weil Jesus ja noch nicht verherrlicht worden war.โ€œ
2Kor 3,13+17โ€“18: โ€ž(13) โ€ฆ und handeln nicht wie Mose, der eine Decke รผber sein Angesicht legte, damit die Kinder Israels nicht auf das Ende des vergรคnglichen [Glanzes] blicken sollten. (17) Der Herr aber ist der Geist. Wo jedoch der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. (18) Wir schauen nun alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden dabei in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit verwandelt, wie es vom Herrn, dem Geist, her kommt.โ€œ

k k Jak 4,12: โ€ž[Nur] einer ist der Gesetzgeber und Richter, der erretten und verdammen kann [nรคmlich Gott]. Wer bist du aber, dass du den Nรคchsten richtest?โ€œ
Rรถm 14,4: โ€žWer bist du, der du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fรคllt dem eigenen Herrn. Er wird aber stehen bleiben, denn der Herr kann ihn aufrecht halten.โ€œ
[Vgl. zum Gewissen E 1,335โ€“346; R 1,134โ€“145]

l l Apg 4,19: โ€žPetrus und Johannes antworteten aber und sagten zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, auf euch mehr zu hรถren als auf Gott!โ€œ
Apg 5,29: โ€žPetrus und die Apostel aber antworteten und sagten: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.โ€œ
1Kor 7,23: โ€žIhr seid fรผr einen Preis erkauft. Werdet nicht Sklaven von Menschen!โ€œ
Mt 23,8โ€“10: โ€ž(8) Ihr aber, lasst ihr euch nicht โ€šLehrerโ€˜ nennen, denn nur einer ist euer Lehrer, ihr seid dagegen alle Geschwister. (9) Ihr sollt auch niemanden auf Erden euren Vater nennen, weil nur einer euer โ€šVaterโ€˜ ist, der im Himmel. (10) Lasst euch auch nicht โ€šMeisterโ€˜ nennen, weil nur einer euer Meister ist, nรคmlich Christus.โ€œ
2Kor 1,24: [Paulus:] โ€žNicht etwa, dass wir รผber euren Glauben herrschen wollen, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude. Denn ihr steht ja bereits durch den Glauben.โ€œ
Mt 15,9: โ€žSie verehren mich aber vergeblich, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.โ€œ [Vgl. E 1,524โ€“541]

m m Kol 2,20+22โ€“23: โ€ž(20) Wenn ihr zusammen mit Christus den Elementen dieser Welt gestorben seid, wieso unterwerft ihr euch dann Satzungen, so als lebtet ihr noch in der Welt? (22) Es sind Dinge, die alle zur Zerstรถrung durch Gebrauch bestimmt sind โ€“ gemรครŸ den Geboten und Lehren von Menschen, (23) die zwar einen Schein von Weisheit in ihrem eigenwilligen Gottesdienst und in Demut und im Nichtverschonen des Kรถrpers haben, nicht in einer gewissen Wertschรคtzung, sondern zur Befriedigung des Fleisches.โ€œ
Gal 1,10: โ€žDenn versuche ich jetzt Menschen geneigt zu machen oder Gott? Oder versuche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, so wรคre ich nicht [mehr] Christi Knecht.โ€œ
Gal 2,4โ€“5: โ€ž(4) Aber wegen der eingeschlichenen falschen Geschwister, die heimlich eingedrungen waren, um unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, auszuspionieren, um uns in Sklaverei zu bringen โ€ฆ (5) Diesen haben wir auch nicht eine Stunde lang durch Unterordnung nachgegeben, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch verbleibt.โ€œ
Gal 5,1: โ€žFรผr die Freiheit hat Christus uns befreit. Bleibt also stehen und lasst euch nicht wieder mit dem Joch der Sklaverei belasten!โ€œ

n n Rรถm 10,17: โ€žAlso ist der Glaube aus dem Gehรถrten, das Gehรถrte aber durch das Wort Christi.โ€œ
Rรถm 14,23: โ€žWer aber zweifelt, wenn er isst, der ist verurteilt, weil er nicht aus Glauben handelt. Aber alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sรผnde.โ€œ
Jes 8,20: โ€žHin zum Gesetz und hin zum Zeugnis [oder: zur Offenbarung]! Wenn sie nicht nach diesem Wort sprechen, wird es keine Morgenrรถte fรผr sie geben.โ€œ
Apg 17,11: โ€žDiese [= die Berรถer] waren dagegen edler als die in Thessaloniki. Sie nahmen das Wort in aller Bereitwilligkeit auf und untersuchten tรคglich die Schriften, ob es sich so [wie Paulus es sagte] verhielte.โ€œ
Joh 4,22: [Jesus:] โ€žIhr [= die Samaritaner] betet an, was ihr nicht kennt. Wir beten an, was wir [= die Juden] kennen, denn das Heil kommt von den Juden.โ€œ
Hos 5,11: โ€žEphraim ist unterdrรผckt, zerbrochen ist das Recht, denn eilfertig lief es den Nichtsen [= den Gรถtzen] nach.โ€œ
Offb 13,12+16โ€“17: โ€ž(12) Und es รผbt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen das erste Tier anbeten, dessen tรถdliche Wunde heil geworden war. (16) Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und GroรŸen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, (17) und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nรคmlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.โ€œ (Luther) [Das Malzeichen an Hand und Stirn dรผrfte bedeuten, dass der Antichrist den Menschen sein eigenes Zeichen und Gesetz auferlegt, wรคhrend nach 2Mose 13,9 und 5Mose 6,8 das Gesetz Gottes auf die Hand und zwischen die Augen geschrieben werden sollte; vgl. E 2,67.]
Jer 8,9: โ€žDie Weisen werden beschรคmt, sie sind von Schrecken erfรผllt und werden gefangen. Siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen. Und was fรผr eine Weisheit haben sie [jetzt]?โ€œ

o o Gal 5,13: โ€žDenn ihr seid zur Freiheit berufen, Geschwister, nur [schiebt] nicht die Freiheit als Anlass fรผr das Fleisch [vor], sondern dient einander durch die Liebe.โ€œ
1Petr 2,16: โ€žโ€ฆ als Freie und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit benutzen, sondern als Knechte Gottes.โ€œ
2Petr 2,19: โ€žโ€ฆ sie versprechen ihnen Freiheit, wรคhrend sie selbst Sklaven des Verderbens sind. Denn jemand ist dem als Sklave unterworfen, von dem er รผberwรคltigt worden ist.โ€œ
Joh 8,34: โ€žJesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sรผnde tut, ist ein Sklave der Sรผnde.โ€œ
Lk 1,74โ€“75: โ€ž(74) dass wir ihm nach der Rettung aus der Hand unserer Feinde ohne Furcht (75) in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage dienen sollen.โ€œ

p p Mt 12,25: โ€žDa er aber ihre Gedanken kannte, sagte er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwรผstet, und jede Stadt oder jedes Haus, die mit sich selbst entzweit sind, werden nicht fortbestehen.โ€œ
1Petr 2,13โ€“14+16: โ€ž(13) Ordnet euch jeder menschlichen Institution um des Herrn willen unter, gleich ob dem Kรถnig als obersten Herrn (14) oder den Statthaltern als denen, die von ihm zur Bestrafung der รœbeltรคter, aber zum Lob derer, die Gutes tun, gesandt werden. (16) โ€ฆ als Freie und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit benutzen, sondern als Knechte Gottes.โ€œ
Rรถm 13,1โ€“8: โ€ž(1) Jede Seele ordne sich den รผbergeordneten Staatsgewalten unter. Denn es ist keine Staatsgewalt vorhanden, wenn sie nicht von Gott kommt, und die existierenden sind von Gott eingesetzt. (2) Wer sich daher der Staatsgewalt widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil fรผr sich empfangen. (3) Denn die Regierenden sind nicht ein Schrecken fรผr das gute Werk, sondern fรผr das bรถse. Willst du dich aber vor der Staatsgewalt nicht fรผrchten (mรผssen)? Tue das Gute, und du wirst Lob von ihr erhalten, (4) denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Bรถse tust, dann fรผrchte dich, denn sie trรคgt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rรคcherin zur Strafe fรผr den, der das Bรถse tut. (5) Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht nur wegen der Strafe, sondern auch wegen des Gewissens. (6) Denn deshalb zahlt ihr auch Steuern, denn sie sind Gottes Diener, die eben hierauf stรคndig bedacht sind. (7) Gebt allen, wozu ihr verpflichtet seid: die Steuer, dem die Steuer, den Zoll, dem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebรผhrt. (8) Seid niemand irgendetwas schuldig, auรŸer einander zu lieben, denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfรผllt.โ€œ
Hebr 13,17: โ€žGehorcht und fรผgt euch euren Leitern, denn sie wachen รผber eure Seelen als diejenigen, die dafรผr Rechenschaft ablegen werden mรผssen, damit sie das mit Freude und nicht mit Stรถhnen tun, weil das fรผr euch nicht nรผtzlich wรคre.โ€œ

q q Vgl. Rรถm 1,32 mit 1Kor 5,1+5+11+13: Rรถm 1,32: โ€žObwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die solches tun, des Todes wรผrdig sind, รผben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.โ€œ 1Kor 5,1+5+11+13: โ€ž(1) รœberhaupt hรถrt man davon, dass es Unzucht unter euch gibt, und dazu eine Art von Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht bekannt ist, dass einer die Frau seines Vaters [= seine Stiefmutter] hat. (5) โ€ฆ so jemanden im Namen unseres Herrn Jesus dem Satan zum Verderben des Fleisches zu รผbergeben, damit der Geist am Tag des Herrn errettet wird. (11) Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzรผchtiger ist oder ein Habsรผchtiger oder ein Gรถtzendiener oder ein Lรคsterer oder ein Trunkenbold oder ein Rรคuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen. (13) Die aber drauรŸen sind, richtet Gott. Tut den Bรถsen von euch selbst hinaus!โ€œ
Vgl. 2Joh 10โ€“11 mit 2Thess 3,14 und 1Tim 6,3โ€“5 und Tit 1,10โ€“11+13: 2Joh 10โ€“11: โ€ž(10) Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht mitbringt, sollt ihr ihn nicht ins Haus aufnehmen und ihn nicht grรผรŸen! (11) Denn wer ihn grรผรŸt, nimmt schon an seinen bรถsen Werken Anteil.โ€œ 2Thess 3,14: โ€žWenn aber jemand unserem Wort in dem Brief nicht gehorcht, den kennzeichnet und habt keinen weiteren Umgang mit ihm, damit er beschรคmt wird.โ€œ 1Tim 6,3โ€“5: โ€ž(3) Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zu den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und zur Lehre, die der Gottseligkeit entspricht, hinwendet, (4) so ist er aufgeblasen und weiรŸ gar nichts, sondern er ist an Streitfragen und Wortgezรคnken krank. Daraus entstehen Neid, Hader, Lรคsterungen, bรถse Verdรคchtigungen, (5) andauernde Zรคnkereien von Menschen, deren Gesinnung verdreht ist und die der Wahrheit beraubt sind und dabei meinen, die Gottseligkeit sei zum Gewinnmachen geschaffen.โ€œ Tit 1,10โ€“11+13: โ€ž(10) Denn es gibt viele Rebellen, hohle Schwรคtzer und Betrรผger, besonders diejenigen von der Beschneidung, (11) denen man den Mund stopfen muss, die ganze Hรคuser auf den Kopf stellen, indem sie fรผr schรคndlichen Gewinn lehren, was sich nicht gehรถrt. (13) Dieses Zeugnis ist wahr. Aufgrund dieser Ursache weise sie streng zurecht, damit sie im Glauben gesund sind.โ€œ
Vgl. Tit 3,10 mit Mt 18,15โ€“17: Tit 3,10: โ€žEinen sektiererischen Menschen weise nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung ab.โ€œ Mt 18,15โ€“17: โ€ž(15) Sรผndigt aber dein Bruder an dir, so geh [zu ihm] hin und weise ihn zwischen dir und ihm allein zurecht. Hรถrt er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. (16) Hรถrt er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestรคtigt wird. (17) Hรถrt er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hรถrt er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er fรผr dich wie ein Heide und Zรถllner.โ€œ
1Tim 1,19โ€“20: โ€ž(19) โ€ฆ indem du den Glauben und ein reines Gewissen bewahrst, das einige von sich gestoรŸen haben und im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten. (20) Unter ihnen sind Hymenรคus und Alexander, die ich dem Satan รผbergeben habe, damit sie zurechtgewiesen werden, nicht zu lรคstern.โ€œ
Offb 2,2+14+15+20: [Aus drei Sendschreiben Jesu an Gemeinden:] โ€ž(2) Ich kenne deine Werke und deine Mรผhe und dein Ausharren, und dass du Bรถse nicht ertragen kannst; und du hast die geprรผft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lรผgner erkannt. (14) Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du solche dort hast, welche die Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, eine Falle vor die Kinder Israels hinzustellen, so dass sie Gรถtzenopfer aรŸen und Unzucht trieben. (15) So hast auch du solche, die in gleicher Weise die Lehre der Nikolaiten festhalten. (20) Aber ich habe gegen dich, dass du das Weib Isebel gewรคhren lรคsst, die sich eine Prophetin nennt und meine Knechte lehrt und verfรผhrt, Unzucht zu treiben und Gรถtzenopfer zu essen.โ€œ (REรœ)
Offb 3,9: โ€žSiehe, ich รผbergebe dir diejenigen aus der Synagoge des Satans, die zu denen gehรถren, die sich Juden nennen und es doch nicht sind, sondern darin lรผgen. Siehe, ich werde sie dazu bringen, dass sie herkommen und sich vor deinen FรผรŸen niederwerfen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.โ€œ
[Vgl. zur Gemeindezucht E 2,567โ€“598]

r r 5Mose 13,6โ€“12 [bitte nachlesen]
Rรถm 13,3โ€“4 [siehe unter Anm. p oben]
2Joh 10+11: โ€ž(10) Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht mitbringt, sollt ihr ihn nicht ins Haus aufnehmen und ihn nicht grรผรŸen! (11) Denn wer ihn grรผรŸt, nimmt schon an seinen bรถsen Werken Anteil.โ€œ
Esra 7,23+25โ€“28 [Erlass des Artaxerxes an Esra; bitte nachlesen]
Offb 17,12+16โ€“17 [bitte nachlesen]
Neh 13,15+17+21+22+25+30 [Der Statthalter Nehemia setzt die Heiligung des Sabbats durch; bitte nachlesen.]
2Kรถn 23,5โ€“6+9+20โ€“21 [Josias Reformation; bitte nachlesen]
2Chr 34,33: โ€žUnd Josia entfernte alle Grรคuel aus allen Gebieten, die den Kindern Israel gehรถrten. Und er veranlasste alle, die in Israel waren, dem HERRN, ihrem Gott, zu dienen. Alle seine Tage wichen sie nicht von der Nachfolge des HERRN, des Gottes ihrer Vรคter, ab.โ€œ
2Chr 15,12โ€“13+16: โ€ž(12) Und sie traten in den Bund, [der beinhaltete], den HERRN, den Gott ihrer Vรคter, mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele zu suchen โ€“ (13) aber [auch dass] jeder, der den HERRN, den Gott Israels, nicht suchen wรผrde, getรถtet werden sollte, der Kleinste wie der GrรถรŸte, der Mann wie die Frau. (16) AuรŸerdem entfernte er Maacha, die Mutter des Kรถnigs Asa, als Gebieterin, weil sie ein Schandbild die Aschera anfertigen lieรŸ. Asa vernichtete ihr Schandbild, zermalmte es und verbrannte es im Tal Kidron.โ€œ
Dan 3,29: [Nebukadnezars Anordnung] โ€žSo ergeht nun von mir der Befehl an jedes Volk, jede Nation und jede Sprache: Wer รผber den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos etwas Verรคchtliches sagt, soll in Stรผcke gehauen werden, und sein Haus soll zu einem Dreckhaufen gemacht werden. Denn es gibt keinen anderen Gott, der so erretten kann.โ€œ
1Tim 2,2: โ€žโ€ฆ fรผr Kรถnige und alle, die Autoritรคt haben, damit wir ein friedliches und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit fรผhren kรถnnen.โ€œ
Jes 49,23: โ€žKรถnige werden deine Wรคrter sein und ihre Kรถniginnen deine Ammen. Sie werden sich mit dem Gesicht zur Erde vor dir niederwerfen und den Staub von deinen FรผรŸen lecken. Dann wirst du erkennen, dass ich der HERR bin. Denn die auf mich hoffen, werden nicht zuschanden werden.โ€œ
Sach 13,2โ€“3 [bitte nachlesen]

a a Rรถm 1,20: โ€žDenn sein Unsichtbares [Wesen], ebenso seine ewige Kraft und seine Gรถttlichkeit, wird seit der Erschaffung der Welt in dem Gemachten denkend wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung sind.โ€œ
Apg 17,24: [Paulus an die Athener:] โ€žDer Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Hรคnden geschaffen wurden.โ€œ
Ps 119,68: โ€žDu bist gut und tust Gutes. Lehre mich deine Ordnungen.โ€œ
Jer 10,7: โ€žWer sollte dich nicht fรผrchten, o Kรถnig der Nationen? Denn es gebรผhrt dir! Denn unter allen Weisen der Nationen und in all ihren Kรถnigreichen ist dir niemand gleich.โ€œ
Ps 31,24: โ€žLiebt den HERRN, alle seine Heiligen! Die Treuen beschรผtzt der HERR, doch er vergilt dem reichlich, der anmaรŸend handelt.โ€œ
Ps 18,4: โ€žโ€šGepriesen! [seist du]โ€˜ rufe ich zum HERRN, und so werde ich vor meinen Feinden errettet.โ€œ
Rรถm 10,12: โ€žDenn es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen, denn er ist Herr รผber alle, und er ist reich fรผr alle, die ihn anrufen.โ€œ
Ps 62,9: โ€žVertraut auf ihn allezeit, Leute! Schรผttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht.โ€œ
Jos 24,14: โ€žSo fรผrchtet nun den HERRN und dient ihm in Aufrichtigkeit und Zuverlรคssigkeit! Und tut die Gรถtter hinweg, denen eure Vรคter jenseits des Stroms und in ร„gypten gedient haben, und dient dem HERRN!โ€œ
Mk 12,33: โ€žโ€ฆ und ihn zu lieben von ganzem Herzen und von ganzem Verstand und von ganzer Seele und von ganzer Kraft und den Nรคchsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.โ€œ

b b 5Mose 13,1: โ€žDas ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst zu ihm nichts hinzufรผgen und nichts von ihm wegnehmen.โ€œ
Mt 15,9: โ€žSie verehren mich aber vergeblich, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.โ€œ
Apg 17,25: โ€žโ€ฆ noch wird er von Menschenhรคnden bedient, so, als ob er noch etwas nรถtig hรคtte, weil er ja selbst allen Leben und Odem und [รผberhaupt] alles gibt.โ€œ
Mt 4,9โ€“10: โ€ž(9) Und er [= Satan] spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. (10) Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: โ€šDu sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienenโ€˜.โ€œ
5Mose 16โ€“20 [Die drei jรผdischen Hauptfeste; bitte nachlesen]
2Mose 20,4โ€“6: โ€ž(4) Du sollst dir kein Gรถtterbild machen, auch keinerlei Abbild von dem, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. (5) Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersรผchtiger Gott, der die Schuld der Vรคter heimsucht an den Kindern, bis in die dritte und vierte [Generation] an denen, die mich hassen, (6) der aber Gnade erweist an Tausenden [von Generationen] an denen, die mich lieben und meine Gebote halten.โ€œ
Kol 2,23: โ€žโ€ฆ die zwar einen Schein von Weisheit in ihrem eigenwilligen Gottesdienst und in Demut und im Nichtverschonen des Kรถrpers haben, nicht in einer gewissen Wertschรคtzung, sondern zur Befriedigung des Fleisches.โ€œ

c c Vgl. Mt 4,10 mit Joh 5,23 und 1Kor 12,24: Mt 4,10: โ€žDa spricht Jesus zu ihm: Hebe dich hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: โ€šDu sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienenโ€˜.โ€œ Joh 5,23: โ€žโ€ฆ damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.โ€œ 2Kor 13,13: โ€žDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!โ€œ

d d Kol 2,18: โ€žLasst euch von niemandem um den Preis bringen, der seinen eigenen Willen in Demut und Anbetung der Engel vollbringt, der sich auf Dinge stรผtzt, die er visionรคr gesehen hat, der grundlos von dem Sinn seines Fleisches aufgeblasen ist.โ€œ
Offb 19,10: [Johannes begegnet einem Engel:] โ€žUnd ich fiel zu seinen FรผรŸen nieder, um ihn anzubeten. Und er sagt zu mir: Passe auf, tu das nicht! Ich bin [nur] dein Mitknecht und der deiner Geschwister, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an!โ€œ
Rรถm 1,25: โ€žโ€ฆ sie, die die Wahrheit Gottes mit der Lรผge vertauschten und dem Geschรถpf Verehrung und Dienst darbrachten statt dem Schรถpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.โ€œ

e e Joh 14,6: โ€žJesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater auรŸer durch mich.โ€œ
1Tim 2,5: โ€žDenn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.โ€œ
Eph 2,18: โ€žDenn durch ihn [= Jesus] haben wir beide [= Juden- und Heidenchristen] durch einen Geist den Zugang zum Vater.โ€œ
Kol 3,17: โ€žAlles, was ihr tut, mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus, und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.โ€œ

f f Ps 65,2: โ€žDir gebรผhrt Stille und Lobgesang, o Gott, in Zion, und dir soll man die Gelรผbde erfรผllen.โ€œ

g g Phil 4,6: โ€žSorgt euch um nichts, sondern lasst in allem eure Anliegen durch Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.โ€œ

h h Joh 14,13โ€“14: [Jesus:] โ€ž(13) Und was ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. (14) Wenn ihr etwas in meinem Namen bittet, so werde ich es tun.โ€œ
1Petr 2,5: โ€žLasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, die Gott durch Jesus Christus angenehm sind.โ€œ

i i Rรถm 8,26: โ€žEbenso aber steht auch der Geist unserer Schwachheit bei. Denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebรผhrt, aber der Geist selbst verwendet sich mit unaussprechlichen Seufzern.โ€œ

k k 1Joh 5,14: โ€žUnd das ist die Zuversicht, die wir zu ihm [= Jesus] haben, dass er uns hรถrt, wenn wir etwas nach seinem Willen erbitten.โ€œ

l l Ps 47,8: โ€žDenn Gott ist Kรถnig รผber die ganze Erde; lobsinget ihm mit Verstand [oder: mit Erkenntnis]!โ€œ
Pred 5,1โ€“2: โ€ž(1) Sei nicht vorschnell mit deinem Mundwerk, und dein Herz beeile sich nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde. Darum sollten deine Worte besser wenige sein. (2) Denn bei viel Betrieb kommt das Trรคumen und bei vielen Worten entsteht dumme Rede.โ€œ
Hebr 12,28: โ€žLasst uns darum, weil wir ein unerschรผtterliches Reich empfangen, dankbar sein, womit wir Gott wohlgefรคllig in Scheu und Furcht dienen.โ€œ
1Mose 18,27: โ€žUnd Abraham antwortete und sagte: Siehe doch, ich habe mir angemaรŸt, zum Herrn zu reden, obwohl ich doch Staub und Asche bin.โ€œ
Jak 5,16: โ€žBekennt nun einander die Sรผnden und betet fรผreinander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Gerechten vermag viel in seinen Auswirkungen.โ€œ
Jak 1,6โ€“7: โ€ž(6) Er bitte aber im Glauben, ohne zu zweifeln. Denn der Zweifler gleicht einer Welle des Meeres, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. (7) Denn ein solcher Mensch muss nicht denken, dass er etwas vom Herrn empfangen wird.โ€œ
Mk 11,24: โ€žDarum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, von dem sollt ihr glauben, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch zukommen.โ€œ
Mt 6,12+14โ€“15: โ€ž(12) โ€ฆ und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. (14) Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehen vergebt, wird euer Vater im Himmel auch euch vergeben. (15) Wenn ihr aber den Menschen ihre Vergehen nicht vergebt, wird euer Vater auch eure Vergehen nicht vergeben.โ€œ
Kol 4,2: โ€žHaltet fest am Gebet, und wacht mit Danken darin.โ€œ
Eph 6,18: โ€žBetet mit allem Gebet und Flehen zu jeder Zeit im Geist, und wacht dabei in aller Ausdauer und Flehen fรผr alle Heiligen.โ€œ

m m 1Kor 14,14: โ€žDenn wenn ich in einer [Zungen-]Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht.โ€œ [รคhnlich รถfter im selben Kapitel]

n n 1Joh 5,14: โ€žUnd das ist die Zuversicht, die wir zu ihm [= Jesus] haben, dass er uns hรถrt, wenn wir etwas nach seinem Willen erbitten.โ€œ

o o 1Tim 2,1โ€“2: โ€ž(1) Ich ermahne nun vor allem, dass Flehen, Gebete, Fรผrbitten und Danksagungen fรผr alle Menschen gesprochen werden, (2) fรผr Kรถnige und alle, die Autoritรคt haben, damit wir ein friedliches und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit fรผhren kรถnnen.โ€œ
Joh 17,20: [Jesus:] โ€žIch bitte nicht nur fรผr diese [= die Jรผnger], sondern auch fรผr die, die [zukรผnftig] durch ihr Wort an mich glauben werden.โ€œ
2Sam 7,29: โ€žSo lass es dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, damit es ewig vor dir steht! Denn du, Herr, HERR, du hast geredet, und mit deinem Segen wird das Haus deines Knechtes auf ewig gesegnet sein!โ€œ [Dies gilt auch fรผr Nachkommen, die noch gar nicht leben.]
Rut 4,12: โ€žUnd dein Haus werde wie das Haus des Perez, den Tamar dem Juda gebar, durch die Nachkommen, die dir der HERR geben wird von dieser jungen Frau.โ€œ (Luther)

p p Vgl. 2Sam 12,21โ€“23 mit Lk 16,25โ€“26: 2Sam 12,21โ€“23: โ€ž(21) Da sagten seine Knechte zu ihm: Was ist das fรผr eine Sache, die du tust? Als das Kind lebte, hast du um seinetwillen gefastet und geweint, sobald aber das Kind gestorben war, bist du aufgestanden und hast gegessen! (22) Da sagte er: Als das Kind noch lebte, habe ich gefastet und geweint, weil ich [mir] sagte: Wer weiรŸ, [vielleicht] wird der HERR mir gnรคdig sein, und das Kind bleibt am Leben. (23) Jetzt aber, da es tot ist, wozu sollte ich denn fasten? Kann ich es [etwa] noch zurรผckbringen? Ich gehe [einmal] zu ihm, aber es wird nicht zu mir zurรผckkehren.โ€œ (REรœ) Lk 16,25โ€“26: [Der reiche Mann und Lazarus] โ€ž(25) Abraham aber sagte [zum reichen Mann im Hades]: Sohn, erinnere dich daran, dass du dein Gutes in deinem Leben und Lazarus ebenso das Bรถse vollstรคndig empfangen hast. Jetzt wird er dagegen hier getrรถstet, du aber leidest Pein. (26) Und zusรคtzlich zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine groรŸe Kluft vorhanden, damit die, die von hier zu euch hinรผbergehen wollen, es nicht kรถnnen, auch nicht die, die von dort zu uns herรผberkommen wollen.โ€œ
Offb 14,13: โ€žUnd ich hรถrte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glรผckselig sind die Toten, die von jetzt an im Herrn sterben! Ja, spricht der Geist, damit sie von ihren Mรผhen ausruhen, denn ihre Werke folgen ihnen nach.โ€œ

q q 1Joh 5,16: โ€žWenn jemand seinen Bruder sรผndigen sieht, eine Sรผnde, die nicht zum Tod fรผhrt, soll er [fรผr ihn] bitten, und er wird ihm das Leben schenken, denen, die nicht zum Tod sรผndigen. Es gibt eine Sรผnde zum Tod โ€“ ich sage nicht in Bezug auf sie, dass er bitten soll.โ€œ

r r Apg 15,21: โ€žDenn von alten Zeiten her hat Mose in jeder Stadt solche, die ihn verkรผndigen, da er an jedem Sabbat in den Synagogen vorgelesen wird.โ€œ
Offb 1,3: โ€žSelig, der liest und die hรถren die Worte der Weissagung und die bewahren, was in ihr geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe.โ€œ

s s 2Tim 4,2: โ€žPredige das Wort, stehe zu gelegener und ungelegener Zeit bereit, รผberfรผhre, bestrafe und ermahne mit aller Langmut und Lehre.โ€œ

t t Jak 1,22: โ€žSeid aber Tรคter des Wortes und nicht nur Hรถrer, die sich [damit] selbst betrรผgen.โ€œ
Apg 10,33: [Kornelius:] โ€žIch schickte also sofort [jemanden], und du hast gut daran getan, zu kommen. Jetzt sind wir nun alle vor Gott anwesend, um alles zu hรถren, was dir vom Herrn aufgetragen worden ist.โ€œ
Mt 13,19: โ€žSooft jemand das Wort vom Reich [Gottes] hรถrt und versteht es nicht, kommt der Bรถse und reiรŸt aus, was in sein Herz gesรคt wurde. Das ist der, bei dem an den Wegesrand gesรคt wurde.โ€œ
Hebr 4,2: โ€žDenn auch uns ist eine gute Botschaft verkรผndigt worden, wie auch jenen, aber das gehรถrte Wort nรผtzte ihnen nichts, weil es sich bei denen, die es hรถrten, nicht mit dem Glauben verband.โ€œ
Jes 66,2: โ€žHat doch meine Hand das alles geschaffen, und dadurch ist dies alles entstanden, spricht der HERR. Aber auf diese will ich schauen, nรคmlich auf den Elenden und den, der einen zerschlagenen Geist hat und den, der vor meinem Wort zittert.โ€œ

* * [Es gibt reformierte Kirchen, die nur alttestamentliche Psalmen im Gottesdienst zulassen. Psalmen kรถnnen in der Bibel aber auch jeden Lobgesang bezeichnen, also auch Kirchenlieder, und so sollte der Begriff โ€šPsalmenโ€˜ wohl auch hier verstanden werden.]

v v Kol 3,16: โ€žLasst das Wort Christi reichlich unter euch [oder: in euch] wohnen. In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig, mit Psalmen, Lobgesรคngen und geistlichen Liedern singt Gott in Gnade in euren Herzen.โ€œ
Eph 5,19: โ€žโ€ฆ indem ihr zueinander in Psalmen und Lobgesรคngen und geistlichen Liedern sprecht und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt.โ€œ
Jak 5,13: โ€žLeidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen.โ€œ

w w Mt 28,19: โ€žGeht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft.โ€œ
1Kor 11,23โ€“29 [Einsetzung des Abendmahls; bitte nachlesen, in Teilen abgedruckt zu Kapitel XXVII]
Apg 2,42: โ€žSie blieben aber bestรคndig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Beten.โ€œ

x x Vgl. 5Mose 6,13 mit Neh 10,30: 5Mose 6,13: โ€žDu sollst den HERRN, deinen Gott, fรผrchten und ihm dienen, und du sollst bei seinem Namen schwรถren.โ€œ Neh 10,30: โ€žโ€ฆ schlieรŸen sich ihren Brรผdern, den Mรคchtigen unter ihnen, an und treten in Eid und Schwur, im Gesetz Gottes zu leben, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben worden ist, und alle Gebote des HERRN, unseres Herrn, und seine Rechtsbestimmungen und seine Ordnungen zu bewahren und zu tun.โ€œ

y y Vgl. Jes 19,21 mit Pred 5,4โ€“5: Jes 19,21: โ€žUnd der HERR wird sich den ร„gyptern zu erkennen geben, und die ร„gypter werden an jenem Tag den HERRN erkennen. Dann werden sie mit Schlachtopfern und Speisopfern dienen und werden dem HERRN Gelรผbde leisten und sie einlรถsen.โ€œ Pred 5,4โ€“5: โ€ž(4) Es ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hรคltst, was du gelobst. (5) Lass nicht zu, dass dein Mund dich in Schuld bringe, und sprich vor dem Boten Gottes nicht: Es war ein Versehen. Gott kรถnnte zรผrnen รผber deine Worte und verderben das Werk deiner Hรคnde.โ€œ (Luther)

z z Joel 2,12: โ€žDoch auch jetzt noch, spricht der HERR, kehrt euch doch zu mir von eurem ganzen Herzen und mit Fasten, Weinen und Wehklagen um!โ€œ
Est 4,16: โ€žGeh hin und versammle alle Juden, die in Susa leben. Und fastet um meinetwillen und esst und trinkt nichts drei Tage lang, Nacht und Tag! Auch ich selbst werde genauso mit meinen Dienerinnen fasten. Und dann will ich zum Kรถnig hineingehen, obwohl es nicht dem Gesetz entspricht. Wenn ich umkomme, so komme ich eben um!โ€œ
Mt 9,15: โ€žUnd Jesus sagte zu ihnen: Kรถnnen Hochzeitsgรคste vielleicht trauern, solange der Brรคutigam unter ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, in denen der Brรคutigam von ihnen fortgenommen sein wird, und dann werden sie fasten.โ€œ
1Kor 7,5: [Paulus an Ehepaare:] โ€žEntzieht euch einander nicht, auรŸer nach gemeinsamer รœbereinkunft fรผr eine Zeitlang, damit ihr euch dem Gebet widmen kรถnnt und dann wieder zusammen kommt, damit der Satan euch nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten kรถnnt.โ€œ

a a Ps 107 [Dankesfeier der Erlรถsten; bitte nachlesen]
Est 9,22: โ€žโ€ฆ feiern sollten als die Tage, an denen die Juden vor ihren Feinden zur Ruhe gekommen waren, und [als] den Monat, der sich ihnen von Kummer zur Freude und von Trauer zum Festtag verwandelt hatte -, dass sie diese feiern sollten als Tage des Festmahls und der Freude, an denen man sich gegenseitig Anteile zusendet und Geschenke an die Armen [gibt].โ€œ (REรœ)

b b Hebr 12,28: โ€žLasst uns darum, weil wir ein unerschรผtterliches Reich empfangen, dankbar sein, womit wir Gott wohlgefรคllig in Scheu und Furcht dienen.โ€œ

c c Joh 4,21+23: โ€ž(21) Jesus sagt zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr [= die Samaritaner] weder auf diesem Berg, noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. (23) Aber es kommt die Zeit und sie ist jetzt schon da, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden.โ€œ

d d Mal 1,11: โ€žDenn vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang ist mein Name herrlich unter den Heiden, und an allen Orten wird meinem Namen geopfert und ein reines Opfer dargebracht; denn mein Name ist herrlich unter den Heiden, spricht der HERR Zebaoth.โ€œ (Luther)
1Tim 2,8: โ€žIch will nun, dass die Mรคnner an jedem Ort beten, indem sie heilige Hรคnde aufheben ohne Zorn und Zweifel.โ€œ

e e Joh 4,23โ€“24: โ€ž(23) Aber es kommt die Stunde und sie ist jetzt [schon da], da werden die wahren Anbeter den Vater im Geist und in Wahrheit anbeten, denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. (24) Gott ist Geist, und die ihn anbeten, mรผssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.โ€œ

f f Jer 10,25: โ€žGieรŸe deinen Zorn รผber die Nationen aus, die dich nicht kennen, und รผber die Generationen [oder: Familien], die deinen Namen nicht anrufen! Denn sie haben Jakob aufgefressen, ja, sie haben ihn aufgefressen und ihn vernichtet und seine Weiden รถde gemacht.โ€œ
5Mose 6,6โ€“7: โ€ž(6) Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du in deinem Herzen haben. (7) Und du sollst sie deinen Kindern einschรคrfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.โ€œ
Hiob 1,5: โ€žUnd es passierte jeweils, dass, wenn die Tage eines Gastmahls vorbei gegangen waren, schickte Hiob hin und heiligte sie. Er stand frรผh am Morgen auf und opferte Brandopfer nach ihrer gesamten Zahl. Denn Hiob sagte zu sich: Vielleicht haben meine Sรถhne gesรผndigt und in ihrem Herzen Gott geflucht. So machte es Hiob an allen Tagen [mit Gastmรคhlern].โ€œ
2Sam 6,18+20 โ€žUnd als David die Brandopfer und Dankopfer beendet hatte, segnete er das Volk im Namen des HERRN Zebaoth โ€ฆ (20) Als aber David heimkam, um seinem Haus den SegensgruรŸ zu bringen โ€ฆโ€œ
1Petr 3,7: โ€žIhr Mรคnner ebenso, wohnt bei ihnen [= den Ehefrauen] mit Einsicht als bei einem schwรคcheren GefรครŸ, als dem weiblichen, und gebt ihnen die Ehre als solchen, die Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden.โ€œ [Der Zustand von Ehe und Familie bestimmt รผber den Wert unseres Gebetes.]
Apg 10,2: โ€žโ€ฆ fromm und gottesfรผrchtig zusammen mit seinem ganzen Haus, der dem Volk hรคufig Almosen schenkte und immer zu Gott betete.โ€œ

g g Mt 6,11: โ€žUnser tรคgliches Brot gib uns heute.โ€œ

h h Mt 6,6: โ€žWenn du betest, so geh in dein Zimmer, und nachdem du deine Tรผr geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.โ€œ
Eph 6,18: โ€žBetet mit allem Gebet und Flehen zu jeder Zeit im Geist, und wacht hierbei in aller Ausdauer und Flehen fรผr alle Heiligen.โ€œ

i i Jes 56,6โ€“7: โ€ž(6) Und die Sรถhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und [alle,] die an meinem Bund festhalten: (7) die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen [mir] ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus fรผr alle Vรถlker genannt werden.โ€œ
Hebr 10,25: โ€žโ€ฆ indem wir unsere Versammlungen nicht versรคumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern.โ€œ
Spr 1,20โ€“21+24: โ€ž(20) Die Weisheit schreit drauรŸen, sie lรคsst ihre Stimme auf den [รถffentlichen] Plรคtzen erschallen. (21) Wo man am lautesten Krach macht, da ruft sie. An den Eingรคngen der Stadttore und in der Stadt verkรผndigt sie ihre Worte. (24) Da ich gerufen habe und ihr euch geweigert habt, da ich meine Hand ausgestreckt habe und niemand gehรถrt hat.โ€œ
Spr 8,34: [Von der Weisheit:] โ€žGlรผckselig ist der Mensch, der auf mich hรถrt, indem er an meinen Tรผren Tag fรผr Tag wacht und die Pfosten meiner Tore hรผtet!โ€œ
Apg 13,42: โ€žAls sie aber hinausgehen wollten, baten sie, dass am nรคchsten Sabbat diese Worte [noch einmal] zu ihnen geredet werden sollten.โ€œ
Lk 4,16: โ€žUnd er [= Jesus] kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war. Und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.โ€œ
Apg 2,42: โ€žSie blieben aber bestรคndig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Beten.โ€œ

* * Oder: Ruhetag

k k 2Mose 20,8โ€“11: โ€ž(8) Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. (9) Sechs Tage sollst [oder: wirst] du arbeiten und alle deine Arbeit tun, (10) aber der siebte Tag ist ein Sabbat fรผr den HERRN, deinen Gott. Du sollst [dann] keine Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore [lebt]. (11) Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde geschaffen, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag. Deswegen segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.โ€œ
Jes 56,2+4+6โ€“7: โ€ž(2) Glรผcklich der Mensch, der dies tut, und das Menschenkind, das daran festhรคlt: der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Bรถses zu tun! (4) Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwรคhlen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund โ€ฆ (6) Und die Sรถhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und [alle,] die an meinem Bund festhalten: (7) die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen [mir] ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden fรผr alle Vรถlker.โ€œ (REรœ)

l l 1Mose 2,2โ€“3: โ€ž(2) Und Gott vollendete sein Werk am siebten Tag, das er geschaffen hatte. Und er ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken, die er geschaffen hatte. (3) Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm ruhte er von allen seinen Werken, die Gott geschaffen hatte, indem er sie machte.โ€œ
1Kor 16,1โ€“2: โ€ž(1) Was nun die Sammlung fรผr die Heiligen betrifft, so macht es genauso, wie ich es fรผr die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. (2) An jedem ersten Wochentag soll ein jeder von euch bei sich zurรผcklegen und ansammeln, was seinem Ergehen entspricht, damit nicht erst dann, wenn ich komme, die Sammlung vorgenommen wird.โ€œ
Apg 20,7: โ€žAber am ersten Tag der Woche, als wir [wie รผblich] versammelt waren, um Brot zu brechen, beredete sich Paulus mit ihnen, weil er am nรคchsten Tag abreisen wollte. Und er รผberzog das Wort bis Mitternacht.โ€œ

m m Offb 1,10: โ€žIch war am Tag des Herrn im Geist, und ich hรถrte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune.โ€œ

* * Oder: Ruhetag

n n Vgl. 2Mose 20,8+10 [das Sabbatgebot der Zehn Gebote; siehe Anm. k in diesem Artikel] mit Mt 5,17โ€“18: โ€ž(17) Meint nicht, ich wรคre gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulรถsen: Ich bin nicht gekommen, um [sie] aufzulรถsen, sondern [sie] zu erfรผllen. (18) Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht der kleinste Buchstabe noch ein Tรผpfelchen vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.โ€œ [Vgl. zum Sabbat und zum Sonntag E 2,146โ€“183]

o o 2Mose 20,8: โ€žDenke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.โ€œ
2Mose 16,23+25โ€“26+29โ€“30: [Aus den Anweisungen zum Empfang des Manna] โ€žUnd er sprach zu ihnen: Das istโ€™s, was der HERR gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat fรผr den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber รผbrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nรคchsten Morgen. (25) Da sprach Mose: Esst dies heute, denn heute ist der Sabbat des HERRN; ihr werdet heute nichts finden auf dem Felde. (26) Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebte Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts [zum Einsammeln] da sein. (29) Seht, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; Darum gibt er euch am sechsten Tage fรผr zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage. (30) Also ruhte das Volk am siebten Tage.โ€œ (Luther)
2Mose 31,15โ€“17: โ€žSechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist Sabbat, vรถllige Ruhe, heilig dem HERRN. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, soll des Todes sterben. (16) Darum sollen die Israeliten den Sabbat halten, dass sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten als ewigen Bund. (17) Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Israeliten. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.โ€œ (Luther)
Jes 58,13โ€“14: โ€ž(13) Wenn du deinen FuรŸ vom Sabbat zurรผckhรคltst, deine Geschรคfte an meinem heiligen Tag zu betreiben, und den Sabbat โ€šLustโ€˜ nennst und den heiligen [Tag] des HERRN โ€šgeehrtโ€˜, und [wenn du] ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gรคnge machst, nicht deinem Geschรคft nachgehst und kein leeres Gerede redest, (14) dann wirst du deine Lust am HERRN haben und ich werde dich auf den Hรถhen der Erde einherfahren lassen und werde dich mit dem Erbe Jakobs, deines Vaters, speisen, denn der Mund des HERRN hat es gesagt.โ€œ
Neh 13,15โ€“19+21โ€“22 [Nehemia setzt die Sabbatheiligung durch; bitte nachlesen]

p p Jes 58,13โ€“14 [siehe den voranstehenden Bibeltext in Anm. o]
Mt 12,1โ€“13 [Jesus und der Sabbat; bitte nachlesen; vgl. E 2,154โ€“157]

a a 5Mose 10,20: โ€žDen HERRN, deinen Gott, sollst du fรผrchten, ihm sollst du dienen und ihm anhรคngen, und du sollst bei seinem Namen schwรถren.โ€œ

b b 2Mose 20,7: โ€žDu sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht unnรผtz aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen unnรผtz ausspricht.โ€œ
3Mose 19,12: โ€žIhr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwรถren, so dass du den Namen deines Gottes entweihen wรผrdest. Ich bin der HERR.โ€œ
2Kor 1,23: [Schwur des Paulus gegenรผber Christen:] โ€žIch rufe aber Gott zum Zeugen gegen meine Seele an, dass ich noch nicht nach Korinth gekommen bin, um euch zu schonen.โ€œ [Vgl. E 2,126โ€“129]
2Chr 6,22โ€“23: โ€ž(22) Wenn jemand gegen seinen Nรคchsten sรผndigt und dieser einen Fluch auf ihn legt, um ihn unter diesen Fluch zu stellen, und er kommt und spricht den Fluch vor deinem Altar in diesem Haus aus, (23) dann erhรถre du ihn vom Himmel her, und tu etwas und richte deine Knechte, indem du dem Schuldigen vergiltst und ihm seinen Weg auf seinen Kopf zurรผckbringst, und indem du den Gerechten gerecht sprichst und ihm nach seiner Gerechtigkeit gibst.โ€œ

c c 5Mose 6,13: โ€žDu sollst den HERRN, deinen Gott, fรผrchten und ihm dienen, und du sollst bei seinem Namen schwรถren.โ€œ

d d 2Mose 20,7: โ€žDu sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht unnรผtz aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen unnรผtz ausspricht.โ€œ
Jer 5,7: โ€žWeshalb sollte ich dir denn vergeben? Deine Sรถhne haben mich verlassen und schwรถren bei Nichtgรถttern. Obwohl ich sie [bei mir] schwรถren lieรŸ, haben sie Ehebruch getrieben und laufen nun scharenweise ins Hurenhaus.โ€œ
Mt 5,34+37: โ€ž(34) Ich aber sage euch: Schwรถrt รผberhaupt nicht beim Himmel, denn er ist Gottes Thron โ€ฆ (37) Es sei aber euer Reden: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darรผber hinaus geht, ist vom Bรถsen.โ€œ [Die Reformation hat diesen Text nicht als Verbot des Schwรถrens, sondern als Verbot des Schwรถrens beim Himmel und anderer Dinge auรŸer Gott verstanden; vgl. E 2,107+115โ€“123; dasselbe gilt fรผr den folgenden Text:]
Jak 5,12: โ€žVor allem aber, meine Geschwister, schwรถrt nicht beim Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid. Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter das Gericht fallt.โ€œ

* * [Vgl. zur Begrรผndung E 2,115โ€“145]

e e Hebr 6,16: โ€žDenn Menschen schwรถren bei einem GrรถรŸeren, und der Eid ist fรผr sie eine Bestรคtigung als Ende alles Widerspruchs.โ€œ
2Kor 1,23: [Schwur des Paulus:] โ€žIch rufe aber Gott zum Zeugen gegen meine Seele an, dass ich noch nicht nach Korinth gekommen bin, um euch zu schonen.โ€œ [Vgl. E 2,126โ€“129]
Jes 65,16: โ€žDaher, wer sich im Land segnet, wird sich bei dem Gott der Treue segnen, und wer im Land schwรถrt, wird bei dem Gott der Treue schwรถren. Denn die frรผheren Nรถte werden vergessen und vor meinen Augen verborgen sein.โ€œ (REรœ)

f f 1Kรถn 8,31: โ€žWenn jemand gegen seinen Nรคchsten sรผndigt und dieser legt einen Fluch auf ihn, um ihn unter einen Fluch zu stellen, und er kommt und spricht den Fluch vor deinem Altar in diesem Haus aus โ€ฆโ€œ
Neh 13,25: โ€žDa ging ich mit ihnen ins Gericht und verfluchte sie und schlug einige Mรคnner von ihnen und raufte ihnen [die Haare] aus. Und ich beschwor sie bei Gott: Wenn ihr eure Tรถchter ihren Sรถhnen gebt und wenn ihr von ihren Tรถchtern fรผr eure Sรถhne und fรผr euch [Frauen] nehmt!โ€œ (REรœ)
Esra 10,5: โ€žDa stand Esra auf. Und er lieรŸ die Obersten der Priester, der Leviten und ganz Israel schwรถren, dass sie nach diesem Wort handeln wollten. Und sie schworen es.โ€œ

g g 2Mose 20,7: โ€žDu sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht unnรผtz aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen unnรผtz ausspricht.โ€œ
Jer 4,2: โ€žUnd wenn du โ€šSo wahr der HERR lebtโ€˜ schwรถrst in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit, dann werden sich die Vรถlker in ihm segnen und sich in ihm rรผhmen.โ€œ

h h 1Mose 24,2โ€“3+5โ€“6+8โ€“9 [Abrahams Knecht schwรถrt Abraham; bitte nachlesen]

i i 4Mose 5,19+21 [Das Eifersuchtsritual; bitte nachlesen]
Neh 5,12: โ€žDa sagten sie: Wir wollen es zurรผckgeben und nichts mehr von ihnen fordern. Wir wollen so handeln, wie du es gesagt hast. Und ich [= der Statthalter Nehemia] rief die Priester herbei und lieรŸ sie schwรถren, dass sie nach diesem Wort handeln wollten.โ€œ
2Mose 22,6โ€“11: โ€ž(6) Wenn jemand seinem Nรคchsten Geld oder Gegenstรคnde zu verwahren gibt und es wird ihm aus seinem Hause gestohlen: findet man den Dieb, so soll erโ€™s zweifach erstatten; (7) findet man aber den Dieb nicht, so soll der Herr des Hauses vor Gott treten, ob er nicht etwa seine Hand an seines Nรคchsten Habe gelegt hat. (8) Wenn einer den andern einer Veruntreuung beschuldigt, es handle sich um Rind oder Esel oder Schaf oder Kleider oder um etwas, was sonst noch verloren gegangen ist, so soll beider Sache vor Gott kommen. Wen Gott fรผr schuldig erklรคrt, der sollโ€™s seinem Nรคchsten zweifach erstatten. (9) Wenn jemand seinem Nรคchsten einen Esel oder ein Rind oder ein Schaf oder irgendein Stรผck Vieh in Obhut gibt und es stirbt ihm oder kommt zu Schaden oder wird ihm weggetrieben, ohne dass es jemand sieht, (10) so soll es unter ihnen zum Eid vor dem HERRN kommen, ob er nicht etwa seine Hand an seines Nรคchsten Habe gelegt hat, und der Besitzer soll es hinnehmen, so dass jener nicht Ersatz zu leisten braucht. (11) Stiehlt es ihm aber ein Dieb, so soll erโ€™s dem Besitzer ersetzen.โ€œ (Luther)

k k Jer 4,2: โ€žUnd wenn du โ€šSo wahr der HERR lebtโ€˜ schwรถrst in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit, dann werden sich die Vรถlker in ihm segnen und sich in ihm rรผhmen.โ€œ
Ps 24,4: โ€žDerjenige, der unschuldige Hรคnde und ein reines Herz hat, der seine Seele nicht auf Falsches ausrichtet und nicht betrรผgerisch schwรถrt.โ€œ

l l 1Sam 25,22+32โ€“34 [bitte nachlesen]
Ps 15,4: โ€žโ€ฆ der es auch nicht รคndert, wenn er [sich selbst] zum Schaden geschworen hat.โ€œ

m m Hes 17,16+18โ€“19: โ€ž(16) So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: an dem Ort des Kรถnigs, der ihn als Kรถnig eingesetzt hat, dessen Eid er verachtet und dessen Bund er gebrochen hat, da soll er sterben, mitten in Babel. (18) Denn weil er den Eid verachtet und den Bund gebrochen hat, weil er seine Hand darauf gegeben und doch dies alles getan hat, wird er nicht davonkommen. (19) Darum spricht Gott der HERR: So wahr ich lebe, will ich meinen Eid, den er verachtet hat, und meinen Bund, den er gebrochen hat, auf seinen Kopf kommen lassen.โ€œ [Der israelitische Kรถnig muss den Eid gegenรผber dem Kรถnig von Babylon unbedingt einhalten, ja Gott sieht den Eid als Eid ihm gegenรผber an.]
Vgl. Jos 9,18โ€“19 mit 2Sam 21,1: Jos 9,18โ€“19: โ€ž(18) Und die Kinder Israel bekriegten sie nicht, da ihnen die Fรผhrer der Gemeinde beim HERRN, dem Gott Israels, geschworen hatten. Da murrte die ganze Gemeinde รผber die Fรผhrer. (19) Und alle Fรผhrer sagten zur ganzen Gemeinde: Wir haben ihnen beim HERRN, dem Gott Israels, geschworen, und deswegen kรถnnen wir sie jetzt nicht antasten.โ€œ 2Sam 21,1: โ€žUnd es gab eine Hungersnot in den Tagen Davids fรผr drei Jahre, jedes Jahr wieder. Und David suchte das Angesicht des HERRN. Und der HERR sagte: Dies geschieht wegen Saul und wegen des Hauses der Blutschuld, da er die Gibeoniter getรถtet hat!โ€œ [Israel schwur den Gibeonitern durch deren List Frieden, so dass die Gibeoniter bei der Eroberung Kanaans nicht angegriffen werden konnten. Gott strafte den Eidbruch, der erst Jahrhunderte spรคter erfolgte.]

n n Jes 19,21: โ€žUnd der HERR wird sich den ร„gyptern zu erkennen geben, und die ร„gypter werden an jenem Tag den HERRN erkennen. Dann werden sie mit Schlachtopfern und Speisopfern dienen und werden dem HERRN Gelรผbde leisten und sie einlรถsen.โ€œ
Pred 5,4โ€“6: โ€žEs ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hรคltst, was du gelobst. (5) Lass nicht zu, dass dein Mund dich in Schuld bringe, und sprich vor dem Boten Gottes nicht: Es war ein Versehen. Gott kรถnnte zรผrnen รผber deine Worte und verderben das Werk deiner Hรคnde. (6) Wo viel Trรคume sind, da ist Eitelkeit und viel Gerede; darum fรผrchte Gott!โ€œ (Luther)
Ps 61,8: โ€žSo werde ich deinen Namen immerdar besingen, um meine Gelรผbde tรคglich zu erfรผllen.โ€œ
Ps 66,13โ€“14: โ€ž(13) Ich will in dein Haus mit Brandopfern gehen, ich will dir meine Gelรผbde einlรถsen, (14) zu denen sich meine Lippen geรถffnet haben und die mein Mund in meiner Not hat ausgesprochen.โ€œ

o o Ps 76,12: โ€žSprecht Gelรผbde und erfรผllt sie dem HERRN, eurem Gott! Alle, die ihr um ihn her seid, bringt dem Furchtbaren [= Gott] Geschenke!โ€œ
Jer 44,25โ€“26: [Kritik verbotener Gelรผbde] โ€žSo spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Ihr und eure Frauen habt mit eurem Munde geredet und mit euren Hรคnden vollbracht, was ihr sagt: โ€šWir wollen unsere Gelรผbde halten, die wir der Himmelskรถnigin gelobt haben, dass wir ihr opfern und Trankopfer darbringenโ€˜. Wohlan, erfรผllt doch eure Gelรผbde und haltet eure Gelรผbde! (26) So hรถrt nun des HERRN Wort, ihr alle aus Juda, die ihr im Land ร„gypten wohnt: Siehe, ich schwรถre bei meinem groรŸen Namen, spricht der HERR, dass mein Name nicht mehr genannt werden soll durch den Mund irgendeines Menschen aus Juda im ganzen Land ร„gypten, der da sagt: โ€šSo wahr Gott der HERR lebt!โ€˜ย โ€œ

p p 5Mose 23,21โ€“23: โ€žVon dem Auslรคnder darfst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf dass dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du unternimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen. (22) Wenn du dem HERRN, deinem Gott, ein Gelรผbde tust, so sollst du nicht zรถgern, es zu erfรผllen; denn der HERR, dein Gott, wirdโ€™s von dir fordern, und es wird Schuld auf dich fallen. (23) Wenn du das Geloben unterlรคsst, so wird keine Schuld auf dich fallen.โ€œ (Luther)
Ps 50,14: โ€žOpfere Gott Dank, und erfรผlle dem Hรถchsten deine Gelรผbde.โ€œ
1Mose 28,20โ€“22: โ€ž(20) Jakob legte ein Gelรผbde ab und sagte: Wenn Gott mit mir ist und mich auf diesem Weg, den ich gehe, bewahrt und mir Brot zu essen und Kleidung anzuziehen gibt (21) und ich in Frieden in das Haus meines Vaters zurรผckkehre, so soll der HERR mein Gott sein. (22) Und dieser Stein, den ich als Gedenkstein aufgestellt habe, soll zu einem Haus Gottes werden. Und alles, was du mir geben wirst, werde ich dir zuverlรคssig verzehnten.โ€œ
1Sam 1,11: โ€žUnd sie [= Hanna, die Mutter Samuels] legte ein Gelรผbde ab und sagte: HERR der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Dienerin ansehen und an mich denken und deine Dienerin nicht vergessen wirst und deiner Dienerin einen mรคnnlichen Nachkommen schenken wirst, so will ich ihn fรผr alle Tage seines Lebens dem HERRN schenken. Und es soll kein Schermesser auf sein Haupt kommen.โ€œ
Ps 66,13โ€“14: โ€ž(13) Ich will eingehen in dein Haus mit Brandopfern, ich will dir meine Gelรผbde einlรถsen, (14) zu denen sich meine Lippen geรถffnet haben und die mein Mund in meiner Not ausgesprochen hat.โ€œ
Ps 132,2โ€“5: [รœber David:] โ€ž(2) โ€ฆ der dem HERRN einen Eid geschworen und dem Mรคchtigen Jakobs gelobt hat: (3) Ich will nicht in mein Haus gehen und mich nicht auf das Lager meines Bettes legen, (4) ich will meine Augen nicht einschlafen noch meine Augenlider schlummern lassen, (5) bis ich einen Platz fรผr den HERRN, eine Wohnung fรผr den Mรคchtigen Jakobs, gefunden habe.โ€œ

q q Apg 23,12+14: โ€ž(12) Als es aber Tag geworden war, rotteten sich die Juden zusammen, verschworen sich mit einem Fluch und sagten, dass sie weder essen noch trinken wรผrden, bis sie Paulus getรถtet hรคtten. (14) Sie kamen zu den Hohenpriestern und den ร„ltesten und sagten: Wir haben uns mit einem Fluch verschworen, nichts zu genieรŸen, bis wir den Paulus getรถtet haben.โ€œ (REรœ)
Mk 6,26: [Zum Schwur des Herodes an seine Tochter, die Johannes dem Tรคufer das Leben kostete:] โ€žUnd der Kรถnig wurde sehr traurig, doch wegen der Eide [Mk 6,23] und um derer willen, die mit am Tisch lagen, wollte er sie nicht zurรผckweisen.โ€œ
4Mose 30,5+8+12โ€“13: โ€ž(5) โ€ฆ und ihr Vater hรถrt von ihrem Gelรผbde und ihrer Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat, und er schweigt dazu, so gelten alle ihre Gelรผbde, und jede Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat, soll auch gelten. (8) โ€ฆ und ihr Mann hรถrt es und schweigt dazu an demselben Tage, so gilt ihr Gelรผbde und ihre Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat. (12) โ€ฆ und ihr Mann hรถrt es und schweigt dazu und verwehrt es ihr nicht, so gelten alle ihre Gelรผbde und alles, wozu sie sich verpflichtet hat. (13) Macht aber ihr Mann sie ihres Gelรผbdes ledig an dem Tage, da erโ€™s hรถrt, so gilt das nicht, was รผber ihre Lippen gegangen ist, was sie gelobt oder wozu sie sich verpflichtet hat; denn ihr Mann hat sie ihres Gelรผbdes ledig gemacht, und der HERR wird ihr gnรคdig sein.โ€œ (Luther) [Vgl. E 2,282โ€“283+189]

r r Mt 19,11โ€“12: โ€ž(11) Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern [nur] die, denen es gegeben ist. (12) Denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib an so geboren worden sind. Und es gibt Verschnittene, die von Menschen verschnitten worden sind. Und es gibt Verschnittene, die sich selbst um des Reiches der Himmel willen verschnitten haben. Wer es fassen kann, der fasse es.โ€œ
1Kor 7,2+9: โ€ž(2) Aber wegen der Unzucht soll jeder seine eigene Frau haben, und jede soll ihren eigenen Mann haben. (9) Wenn sie sich aber nicht enthalten kรถnnen, sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als [vor Begierde] zu verbrennen.โ€œ
Eph 4,28: โ€žWer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern mรผhe sich vielmehr selbst ab und wirke mit seinen eigenen Hรคnden das Gute, damit er dem Bedรผrftigen etwas geben kann.โ€œ [Jeder soll seinen eigenen Lebensunterhalt verdienen.]
1Petr 4,2: โ€žโ€ฆ um nicht mehr den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben.โ€œ
1Kor 7,23: โ€žIhr seid fรผr einen Preis erkauft. Werdet nicht Sklaven von Menschen.โ€œ

a a Rรถm 13,1โ€“4: โ€ž(1) Jede Seele ordne sich den รผbergeordneten Staatsgewalten unter. Denn es ist keine Staatsgewalt vorhanden, wenn sie nicht von Gott kommt, und die existierenden sind von Gott eingesetzt. (2) Wer sich daher der Staatsgewalt widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes. Die aber widerstehen, werden ein Urteil fรผr sich empfangen. (3) Denn die Regierenden sind nicht ein Schrecken fรผr das gute Werk, sondern fรผr das bรถse. Willst du dich aber vor der Staatsgewalt nicht fรผrchten (mรผssen)? Tue das Gute, und du wirst Lob von ihr erhalten, (4) denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Bรถse tust, dann fรผrchte dich, denn sie trรคgt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rรคcherin zur Strafe fรผr den, der das Bรถse tut.โ€œ
1Petr 2,13โ€“14 โ€ž(13) Ordnet euch jeder menschlichen Institution um des Herrn willen unter, gleich ob dem Kรถnig als obersten Herrn (14) oder den Statthaltern als denen, die von ihm zur Bestrafung der รœbeltรคter, aber zum Lob derer, die Gutes tun, gesandt werden.โ€œ
[Vgl. zum Staat E 2,780โ€“882, zum โ€šSchwertโ€˜ des Staates E 2,780โ€“791; R 2, 219โ€“225, zur Todesstrafe E 2,604โ€“678, zum Krieg E 2,750โ€“775]

b b Spr 8,15โ€“16: [Von der Weisheit:] โ€ž(15) Durch mich regieren Kรถnige, und Fรผrsten treffen gerechte Entscheidungen. (16) Durch mich herrschen Oberste und Edle, ja, alle gerechten Richter.โ€œ [Die Weisheit der Glaubenden ist in der Politik gefragt.]
Rรถm 13,1โ€“2+4 (siehe die voranstehende Anm. a)

c c Ps 2,10โ€“12: โ€ž(10) Und ihr Kรถnige, handelt verstรคndig! Lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! (12) Kรผsst den Sohn, damit er nicht zรผrnt und ihr nicht auf dem Weg umkommt.โ€œ
1Tim 2,2: โ€ž[Betet] โ€ฆ fรผr Kรถnige und alle, die Autoritรคt haben, damit wir ein friedliches und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit fรผhren kรถnnen.โ€œ
Ps 82,3โ€“4: [รœber Richter:] โ€ž(3) Schafft dem Geringen und der Waise Recht, dem Elenden und dem Bedรผrftigen lasst Gerechtigkeit widerfahren! (4) Rettet den Geringen und den Armen, reiรŸt ihn aus der Hand der Gottlosen!โ€œ
2Sam 23,3: โ€žEs hat der Gott Israels gesprochen, der Fels Israels hat zu mir geredet: Wer gerecht รผber die Menschen herrscht, wer in der Furcht Gottes herrscht โ€ฆโ€œ
1Petr 2,13: โ€žOrdnet euch jeder menschlichen Institution um des Herrn willen unter, gleich ob dem Kรถnig als obersten Herrn โ€ฆโ€œ

d d Lk 3,14: โ€žEs fragten ihn aber auch einige Soldaten und sagten: Und wir, was sollen wir tun? Und er sagte zu ihnen: Tut niemand Gewalt an, erpresst niemanden und begnรผgt euch mit eurem Sold.โ€œ
Rรถm 13,4: โ€žโ€ฆ denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Bรถse tust, dann fรผrchte dich, denn sie trรคgt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rรคcherin zur Strafe fรผr den, der das Bรถse tut.โ€œ
Mt 8,9โ€“10: [Ein rรถmischer Hauptmann:] โ€ž(9) Denn auch ich bin ein Mensch unter einer Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir. Wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu dem anderen: Komm!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue dies!, so tut er es. (10) Als aber Jesus das hรถrte, wunderte er sich und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, selbst in Israel habe ich keinen solch groรŸen Glauben gefunden.โ€œ
Apg 10,1โ€“2: โ€ž(1) Es war ein Mann in Cรคsarea mit dem Namen Kornelius, der war ein Hauptmann der sogenannten Italischen Schar, (2) fromm und gottesfรผrchtig zusammen mit seinem ganzen Haus, der dem Volk hรคufig Almosen schenkte und immer zu Gott betete.โ€œ
Offb 17,14+16: โ€ž(14) Sie werden mit dem Lamm Krieg fรผhren, aber das Lamm wird sie besiegen, denn es ist Herr der Herren und Kรถnig der Kรถnige, und die auf seiner Seite sind, sind Berufene, Auserwรคhlte und Treue. (16) Und die zehn Hรถrner, die du sahst, und das Tier werden die Hure hassen. Sie werden sie verwรผsten und nackt machen und sie werden ihr Fleisch auffressen und sie mit Feuer verbrennen.โ€œ

e e Vgl. 2Chr 26,18 mit Mt 18,17 und 16,19: 2Chr 26,18: โ€žUnd sie [= die Priester] widersetzten sich dem Kรถnig Usija und sagten zu ihm: Nicht dir, Usija, steht es zu, dem HERRN Rauchopfer zu opfern, sondern nur den Priestern, den Sรถhnen Aarons, die dafรผr geheiligt [= ausgesondert] sind, Rauchopfer zu opfern! Geh aus dem Heiligtum hinaus! Denn du hast treulos gehandelt, und das wird dir keine Ehre vor Gott, dem HERRN, einbringen.โ€œ Mt 18,17: โ€žHรถrt er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hรถrt er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er fรผr dich wie ein Heide und Zรถllner.โ€œ Mt 16,19: โ€žUnd ich werde dir die Schlรผssel des Himmelreiches geben. Was immer du auf Erden binden wirst, wird im Himmel gebunden sein, und was immer du auf Erden lรถsen wirst, wird im Himmel gelรถst sein.โ€œ
1Kor 12,28โ€“29: โ€ž(28) Die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens zu Aposteln, zweitens zu Propheten, drittens zu Lehrern, sodann Wunder, Gnadengaben der Heilung, Hilfeleistungen, Leitung und verschiedene Arten von Sprachen. (29) Sind etwa alle Apostel? Sind alle Propheten? Sind alle Lehrer? Kรถnnen alle Wunder tun?โ€œ
Eph 4,11โ€“12: โ€ž(11) Und er hat die einen als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer gegeben, (12) zur Ausrรผstung der Heiligen fรผr das Werk des Dienstes, fรผr die Auferbauung des Kรถrpers Christi.โ€œ
1Kor 4,1โ€“2: โ€ž(1) Dafรผr soll man uns halten: Fรผr Diener Christi und fรผr Verwalter der Geheimnisse Gottes. (2) Im รœbrigen sucht man hier an den Verwaltern, dass sich einer als treu erweist.โ€œ
Rรถm 10,15: โ€žWie aber sollen sie verkรผndigen, wenn sie nicht gesandt werden?; wie geschrieben steht: โ€šWie lieblich sind die FรผรŸe derer, die das Gute als frohe Botschaft verkรผndigen!โ€˜.โ€œ
Hebr 5,4: โ€žUnd niemand nimmt sich die Ehre selbst, sondern er wird wie schon Aaron von Gott berufen.โ€œ

f f Jes 49,23: โ€žKรถnige werden deine Wรคrter sein und ihre Kรถniginnen deine Ammen. Sie werden sich mit dem Gesicht zur Erde vor dir niederwerfen und den Staub von deinen FรผรŸen lecken. Dann wirst du erkennen, dass ich der HERR bin. Denn die auf mich hoffen, werden nicht zuschanden werden.โ€œ
Ps 122,9: [Der Kรถnig David:] โ€žWegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.โ€œ
Esra 7,23+25โ€“28 [Der Erlass des Artaxerxes an Esra; bitte nachlesen]
3Mose 24,16 [bitte nachlesen]
5Mose 13,5โ€“6+12 [bitte nachlesen]
2Kรถn 18,4: [Kรถnig Hiskias Reformation:] โ€žEr entfernte die Hรถhen und zertrรผmmerte die Gedenksteine und rottete die Aschera aus und zerschlug die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte, in Bruchstรผcke, denn die Kinder Israel bis zu jenen Tagen hatten ihr Rauchopfer dargebracht, und man nannte sie Nehuschtan.โ€œ
1Chr 13,1โ€“9 [Kรถnig David holt die Bundeslade heim; bitte nachlesen]
2Kรถn 23,1โ€“26 [Kรถnig Josias Reformation; bitte nachlesen]
2Chr 34,33: โ€žUnd Josia entfernte alle Grรคuel aus allen Gebieten, die den Kindern Israel gehรถrten. Und er veranlasste alle, die in Israel waren, dem HERRN, ihrem Gott, zu dienen. Alle seine Tage wichen sie nicht von der Nachfolge des HERRN, des Gottes ihrer Vรคter, ab.โ€œ
2Chr 15,12โ€“13 [bitte nachlesen]

g g 2Chr 19,8โ€“11 [Kรถnig Joschafat ordnet Rechtsprechung und Priesterdienst; bitte nachlesen]
2Chr 29+30 [Kรถnig Hiskias Reformation; bitte nachlesen]
Mt 2,4โ€“5: โ€ž(4) Und er [= Herodes] versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo denn der Christus geboren werden sollte. (5) Sie aber sagten ihm: In Bethlehem in Judรคa, weil es so durch den Propheten geschrieben steht.โ€œ

h h 1Tim 2,1โ€“2: โ€ž(1) Ich ermahne nun vor allem, dass Flehen, Gebete, Fรผrbitten und Danksagungen fรผr alle Menschen gesprochen werden, (2) fรผr Kรถnige und alle, die Autoritรคt haben, damit wir ein friedliches und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit fรผhren kรถnnen.โ€œ

i i 1Petr 2,17: โ€žErweist allen Ehre, liebt die Geschwister, fรผrchtet Gott und ehrt den Kรถnig.โ€œ

k k Rรถm 13,6โ€“7: โ€ž(6) Denn deshalb zahlt ihr auch Steuern, denn sie sind Gottes Diener, die eben hierauf stรคndig bedacht sind. (7) Gebt allen, wozu ihr verpflichtet seid: die Steuer, dem die Steuer, den Zoll, dem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebรผhrt.โ€œ

l l Rรถm 13,5: โ€žDarum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht nur wegen der Strafe, sondern auch wegen des Gewissens.โ€œ
Tit 3,1: โ€žErinnere sie daran, Staatsgewalten und Mรคchten untertan zu sein, ihnen zu gehorchen und zu jedem guten Werk bereit zu sein.โ€œ

m m 1Petr 2,13โ€“14+16: โ€ž(13) Ordnet euch jeder menschlichen Institution um des Herrn willen unter, gleich ob dem Kรถnig als obersten Herrn (14) oder den Statthaltern als denen, die von ihm zur Bestrafung der รœbeltรคter, aber zum Lob derer, die Gutes tun, gesandt werden. (16) โ€ฆ als Freie und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit benutzen, sondern als Knechte Gottes.โ€œ

n n Rรถm 13,1: โ€žJede Seele ordne sich den รผbergeordneten Staatsgewalten unter. Denn es ist keine Staatsgewalt vorhanden, wenn sie nicht von Gott kommt, und die existierenden sind von Gott eingesetzt.โ€œ [Rรถm 13,1โ€“7 richtet sich an Christen; vgl. R 2,218ff; E 2,780ff.]
1Kรถn 2,35: โ€žUnd der Kรถnig setzte Benaja, den Sohn Jojadas, an seiner Stelle รผber das Heer. Und den Priester Zadok setzte der Kรถnig an die Stelle Abjatars.โ€œ
Apg 25,9โ€“11: โ€ž(9) Festus aber wollte den Juden eine Gunst erweisen und antwortete Paulus und sprach: Willst du hinauf nach Jerusalem und dich dort in dieser Sache von mir richten lassen? (10) Paulus aber sprach: Ich stehe vor des Kaisers Gericht; da muss ich gerichtet werden. Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl weiรŸt. (11) Habe ich aber Unrecht getan und todeswรผrdig gehandelt, so weigere ich mich nicht zu sterben; ist aber nichts an dem, dessentwegen sie mich verklagen, so darf mich ihnen niemand preisgeben. Ich berufe mich auf den Kaiser!โ€œ (Luther) [Paulus akzeptiert die Existenzberechtigung des staatlichen Gerichts; vgl. E 2,648+649+ 669+782.]
2Petr 2,1+10โ€“11: โ€ž(1) Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbenbringende Parteiungen einfรผhren werden, indem sie den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen und sich selbst schnelles Verderben zuziehen. (10) โ€ฆ besonders aber die, die in der Lust der Verunreinigung dem Fleisch nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenmรคchtige; sie erzittern nicht, Herrlichkeiten zu lรคstern, (11) wo Engel, die an Stรคrke und Macht grรถรŸer sind, nicht ein lรคsterndes Urteil gegen sie beim Herrn vorbringen.โ€œ
Jud 8โ€“11: [รœber Irrlehrer:] โ€žEbenso sind auch diese Trรคumer, die ihr Fleisch beflecken, jede Herrschaft verachten und die himmlischen Mรคchte lรคstern. Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, รผber ihn ein Verdammungsurteil zu fรคllen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! (10) Diese aber lรคstern alles, wovon sie nichts verstehen; was sie aber von Natur aus kennen wie die unvernรผnftigen Tiere, daran verderben sie. (11) Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs.โ€œ

o o 2Thess 2,4: โ€žโ€ฆ der sich widersetzt und sich รผber alles erhebt, was Gott heiรŸt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorweist, er wรคre Gott.โ€œ
Offb 13,15โ€“17 [รœber den Antichrist; bitte nachlesen]

a a 1Mose 2,24: โ€žDeswegen wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seiner Frau hรคngen, und sie werden ein Fleisch werden.โ€œ
Mt 19,5โ€“6: โ€ž(5) [Jesus] โ€ฆ sagte: โ€šDarum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei ein Fleisch sein werdenโ€˜, (6) so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefรผgt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.โ€œ
Spr 2,17: โ€žโ€ฆ die den Vertrauten ihrer Jugend verlรคsst und den Bund ihres Gottes vergisst.โ€œ

b b 1Mose 2,18: โ€žUnd Gott der HERR sagte: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine Hilfe schaffen als sein Gegenรผber [oder: die zu ihm passt].โ€œ

c c Mal 2,15โ€“16: โ€žUnd hat er sie nicht zu Einem gemacht? Zu einem Fleisch, in dem Geist ist. Und was erstrebt das Eine? Nachkommenschaft von Gott. So hรผtet euch bei eurem Leben! Und an der Frau deiner Jugend handle nicht treulos! Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR, der Gott Israels, genauso wie wenn man sein Kleid mit Unrecht bedeckt, spricht der HERR der Heerscharen. So hรผtet euch bei eurem Leben und handelt nicht treulos!โ€œ

d d 1Kor 7,2+9: โ€ž(2) Aber wegen der Unzucht soll jeder seine eigene Frau haben, und jede soll ihren eigenen Mann haben. (9) Wenn sie sich aber nicht enthalten kรถnnen, sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als [vor Begierde] zu verbrennen.โ€œ

e e Hebr 13,4: โ€žDie Ehe werde von allen [oder: in allem] geehrt, und das Ehebett unbefleckt gehalten. Denn Gott wird Unzรผchtige und Ehebrecher Gott richten.โ€œ
1Tim 4,3: [รœber Irrlehrer:] โ€žโ€ฆ die verbieten, zu heiraten, und [wollen], dass man sich von Speisen enthรคlt, die Gott zur Annahme mit Danksagung fรผr die geschaffen hat, die glauben und die Wahrheit erkennen.โ€œ
1Kor 7,36โ€“38: โ€ž(36) Wenn aber jemand denkt, er handle mit seiner Jungfrau falsch, wenn er in seiner vollen Kraft steht, und es soll so geschehen, so soll er tun, was er will โ€“ er sรผndigt damit nicht โ€“ er soll sie heiraten. (37) Wer aber im Herzen sicher steht und keine Schwierigkeiten, sondern Macht รผber seinen eigenen Willen hat und in seinem Herzen beschlossen hat, seine Jungfrau zu bewahren, der handelt gut. (38) Also: Wer seine Jungfrau heiratet, handelt gut, und wer nicht heiratet, handelt besser.โ€œ
1Mose 24,57โ€“58: โ€ž(57) Da sagten sie: Lasst uns das Mรคdchen herbeirufen und ihren Mund fragen. (58) Und sie riefen Rebekka herbei und fragten sie: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie sagte: Ich will ziehen.โ€œ [Rebekka wird gefragt, ob sie Isaak heiraten will; vgl. E 2,191.]

f f 1Kor 7,39: โ€žEine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt. Wenn der Mann dagegen entschlafen ist, ist sie frei, sich zu verheiraten, an wen sie will, nur soll es im Herrn geschehen.โ€œ

g g 1Mose 34,14: โ€žUnd sie sagten zu ihnen: Wir kรถnnen das nicht machen, unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann [zur Frau] geben, denn das wรคre eine Schande fรผr uns.โ€œ
2Mose 34,16: โ€žUnd du kรถnntest womรถglich von ihren Tรถchtern Frauen fรผr deine Sรถhne nehmen, und wenn ihre Tรถchter dann ihren Gรถttern nachhuren, kรถnnten sie deine Sรถhne dazu verfรผhren, ebenfalls ihren Gรถttern nachzuhuren.โ€œ
5Mose 7,3โ€“4: โ€ž(3) Du sollst dich nicht mit ihnen verschwรคgern. Du darfst deine Tochter seinem Sohn nicht geben, und seine Tochter darfst du nicht fรผr deinen Sohn nehmen. (4) Denn er wรผrde deinen Sohn von mir abbringen, so dass er andern Gรถttern dienen wรผrde, und der Zorn des HERRN wรผrde gegen euch entbrennen und wรผrde dich schnell vernichten.โ€œ
1Kรถn 11,4: โ€žUnd es geschah zu der Zeit, als Salomo schon alt geworden war, da neigten seine Frauen sein Herz zu anderen Gรถttern hin. Deswegen war sein Herz nicht mehr ungeteilt beim HERRN, seinem Gott, wie es das Herz seines Vaters David gewesen war.โ€œ
Neh 13,25โ€“27: โ€ž(25) Da ging ich mit ihnen ins Gericht und verfluchte sie und schlug einige Mรคnner von ihnen und raufte ihnen [die Haare] aus. Und ich beschwor sie bei Gott: Wenn ihr eure Tรถchter ihren Sรถhnen gebt und wenn ihr von ihren Tรถchtern fรผr eure Sรถhne und fรผr euch [Frauen] nehmt! (26) Hat sich ihretwegen nicht [schon] Salomo, der Kรถnig von Israel, versรผndigt? Und einen Kรถnig wie ihn hat es unter den vielen Nationen nicht gegeben. Und er war geliebt von seinem Gott, und [so] hatte Gott ihn zum Kรถnig รผber ganz Israel gesetzt; doch auch ihn haben die auslรคndischen Frauen zur Sรผnde verleitet. (27) Muss man [nun] auch von euch hรถren, dass ihr ganz das gleiche groรŸe Unrecht begeht, treulos gegen unseren Gott zu handeln dadurch, dass ihr auslรคndische Frauen heiratet!โ€œ (REรœ)
Mal 2,11โ€“12: โ€ž(11) Juda hat treulos gehandelt, und ein Grรคuel ist in Israel und in Jerusalem verรผbt worden. Denn Juda hat das Heiligtum des HERRN entweiht, das er liebt, und hat die Tochter eines auslรคndischen Gottes geheiratet. (12) Dem Mann, der so etwas tut, wird der HERR alles was lebt und antwortet aus den Zelten Jakobs ausrotten, selbst wenn er dem HERRN der Heerscharen eine Opfergabe darbringt.โ€œ
2Kor 6,14: โ€žBegebt euch nicht unter ein fremdes Joch mit Unglรคubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft haben Licht und Finsternis?โ€œ
[Das Verbot der Heirat nichtjรผdischer Ehefrauen war nicht rassisch, sondern religiรถs begrรผndet; vgl. E 2,207โ€“209. Trat ein Heide oder eine Heidin zum lebendigen Glauben an den Gott Israels รผber, durften sie sehr wohl geheiratet werden, weswegen Matthรคus im Stammbaum Jesu in Mt 1,1โ€“17 ausdrรผcklich drei heidnische Frauen aufzรคhlt; vgl. E 2,208.]

h h 3Mose 18 [bitte nachlesen] [Vgl. zur Gรผltigkeit von 3Mose 18 heute E 1,425โ€“441]
1Kor 5,1: โ€žรœberhaupt hรถrt man davon, dass es Unzucht unter euch gibt, und dazu eine Art von Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht bekannt ist, dass einer die Frau seines Vaters [= seine Stiefmutter] hat.โ€œ [Dass dieser Text die andauernde Gรผltigkeit der alttestamentlichen Inzestverbote belegt, zeigt E 1,427โ€“428.]
Am 2,7: โ€žโ€ฆ Und ein Mann und sein Vater gehen zum selben Mรคdchen, um meinen heiligen Namen zu entweihen.โ€œ

i i Mk 6,18: โ€žDenn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht gestattet, die [frรผhere] Frau deines Bruders zu heiraten.โ€œ [Dass dieser Text die andauernde Gรผltigkeit der alttestamentlichen Inzestverbote belegt, zeigt E 1,428.]
3Mose 18,24โ€“28: โ€ž(24) Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Vรถlker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will. (25) Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie. (26) Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Grรคuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch โ€“ (27) denn alle solche Grรคuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land unrein gemacht -, (28) damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Vรถlker ausgespien hat, die vor euch waren.โ€œ (Luther)

k k 3Mose 20,19โ€“21: โ€ž(19) Mit der Schwester deiner Mutter und mit der Schwester deines Vaters sollst du nicht Umgang haben. Wer das tut, schรคndet seine Blutsverwandte; sie sollen ihre Schuld tragen. (20) Wenn jemand mit der Frau seines Oheims Umgang hat, der hat seinen Oheim geschรคndet. Sie sollen ihre Schuld tragen; ohne Kinder sollen sie sterben. (21) Wenn jemand die Frau seines Bruders nimmt, so ist das eine abscheuliche Tat. Sie sollen ohne Kinder sein, denn er hat damit seinen Bruder geschรคndet.โ€œ (Luther)
[Im Unterschied zum heutigen deutschen Recht verbietet die Bibel die Ehe zwischen Verwandtschaftsgraden, die durch Schwรคgerschaft bzw. Heirat entstanden sind. Vgl. dazu und zur Gรผltigkeit von 3Mose 18+20 heute E 1,425โ€“441.]

l l Mt 1,18โ€“20: โ€ž(18) Mit der Geburt Jesu Christi verhielt es sich folgendermaรŸen: Als Maria, seine Mutter, nรคmlich mit Joseph verlobt war, stellte sich, ehe sie zusammengekommen waren, heraus, dass sie vom Heiligen Geist schwanger war. (19) Joseph, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht รถffentlich bloรŸstellen wollte, รผberlegte aber, sie heimlich zu entlassen. (20) Wรคhrend er das aber bei sich erwog, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fรผrchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.โ€œ
[Eine Verlobung wurde durch Scheidung beendet, denn die Verlobten standen schon unter dem Eherecht; vgl. dazu E 2,186+188โ€“190.]

m m Mt 5,31โ€“32: โ€ž(31) Wiederum ist aber gesagt: Wer seine Frau entlassen will, gebe ihr einen Scheidebrief. (32) Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlรคsst, auรŸer aufgrund von Unzucht, macht, dass sie Ehebruch begeht, und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.โ€œ [Die Ausnahme gilt fรผr diese Auffassung auch fรผr den zweiten Teil des Satzes; vgl. E 2,197โ€“199; vgl. zur Scheidung allgemein E 2,192โ€“212.]

n n Mt 19,9: โ€žIch aber sage euch, dass wirklich jeder, der seine Frau entlassen wird, auรŸer wegen Unzucht, und eine andere heiraten wird, Ehebruch begeht, und jeder, der eine Entlassene heiratet, Ehebruch begeht.โ€œ [Die Ausnahme gilt fรผr diese Auffassung auch fรผr den zweiten Teil des Satzes; vgl. E 2,197โ€“199; vgl. zur Scheidung allgemein E 2,192โ€“212.]
Rรถm 7,2โ€“3: โ€ž(2) Denn die verheiratete Frau ist durch das Gesetz an den lebenden Mann gebunden, wenn aber der Mann stirbt, dann ist sie freigemacht von dem Gesetz des Mannes. (3) Folglich wird sie nun, wรคhrend der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird. Wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei von dem Gesetz, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.โ€œ [Der schuldige geschiedene Partner gilt in dieser Auffassung als juristisch tot; vgl. E 2,201โ€“205.]

o o Mt 19,8โ€“9: โ€ž(8) Mose hat euch wegen eurer Hartherzigkeit gestattet, eure Frauen zu entlassen. Von Anfang an aber war es nicht so [gedacht]. (9) Ich aber sage euch, dass wirklich jeder, der seine Frau entlassen wird, auรŸer wegen Unzucht, und eine andere heiraten wird, Ehebruch begeht, und jeder, der eine Entlassene heiratet, Ehebruch begeht.โ€œ
1Kor 7,15: โ€žWenn aber der Unglรคubige sich scheiden will, so lass ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in solchen Fรคllen. Zum Frieden hat euch Gott berufen. Denn was weiรŸt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du, Mann, was weiรŸt du, ob du die Frau retten wirst?โ€œ
Mt 19,6: โ€žโ€ฆ so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch? Was nun Gott zusammengefรผgt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.โ€œ

p p 5Mose 24,1โ€“4: โ€ž(1) Wenn ein Mann eine Frau nimmt und sie heiratet und es passiert, dass sie keine Gunst in seinen Augen findet, weil er etwas AnstรถรŸiges an ihr gefunden hat und er ihr einen Scheidebrief geschrieben, ihn in ihre Hand gegeben und sie aus seinem Haus entlassen hat, (2) und sie ist aus seinem Haus ausgezogen und sie ist hingegangen und die [Frau] eines anderen Mannes geworden, (3) und auch der andere Mann sie gehasst hat und ihr einen Scheidebrief geschrieben, ihn in ihre Hand gegeben und sie aus seinem Haus entlassen hat oder wenn der andere Mann stirbt, der sie sich zur Frau genommen hat, (4) kann ihr erster Mann, der sie entlassen hat, sie nicht wieder zurรผcknehmen, um seine Frau zu sein, nachdem sie unrein gemacht worden ist. Denn das ist ein Grรคuel vor dem HERRN.โ€œ

* * Katholisch bedeutet eigentlich โ€šallgemeinโ€˜, ist also hier im Sinne von โ€šdie ganze Welt und die Jahrhunderte umspannendโ€˜ zu verstehen.

a a Eph 1,10+22โ€“23: โ€ž(10) โ€ฆ fรผr die Verwaltung bei der Erfรผllung der Zeiten: alles in dem Christus zusammenzufassen, was in den Himmeln, und was auf der Erde ist โ€“ in ihm. (22) Und er hat alles seinen FรผรŸen unterworfen und ihn als Haupt der Gemeinde รผber alles gesetzt, (23) die sein Kรถrper ist, die Fรผlle dessen, der alles in allen erfรผllt.โ€œ
Eph 5,23+27+32: โ€ž(23) Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als der Heiland seines Kรถrpers. (27) โ€ฆ damit er die Gemeinde fรผr sich selbst verherrlicht darstellte, die keine Flecken, Runzeln oder so etwas haben, sondern heilig und tadellos sein soll. (32) Dies Geheimnis ist groรŸ, ich aber lege es auf Christus und die Gemeinde aus.โ€œ
Kol 1,18: โ€žUnd er [= Jesus] ist das Haupt des Kรถrpers, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat.โ€œ

** ** Siehe Anmerkung zu Artikel 25.1.

b b 1Kor 1,2: โ€žAn die Gemeinde Gottes, die in Korinth lebt, den in Christus Jesus Geheiligten, den berufenen Heiligen, zusammen mit allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, [den Namen] ihres und unseres [Herrn].โ€œ
1Kor 12,12โ€“13: โ€ž(12) Denn wie es nur einen Kรถrper gibt, er aber viele Glieder hat, alle Glieder des Kรถrpers aber zusammen ein Kรถrper sind, obwohl sie viele sind, so ist es auch mit Christus. (13) Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Kรถrper getauft worden, ob wir Juden oder Griechen sind, ob Sklaven oder Freie, wir sind alle in einem Geist getrรคnkt worden.โ€œ
Ps 2,8: โ€žFordere von mir, und ich will dir [= dem Messias] die Nationen zum Erbe geben, die Enden der Erde zu deinem Besitz.โ€œ
Offb 7,9: โ€žNach diesem sah ich: Siehe, eine groรŸe Volksmenge, die niemand nachzรคhlen konnte, aus jeder Nation und aus Stรคmmen, Vรถlkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, und war mit weiรŸen Gewรคndern bekleidet und mit Palmenzweigen in ihren Hรคnden versehen.โ€œ
Rรถm 15,9โ€“12: โ€ž(9) โ€ฆ damit die Nationen aber Gott verherrlichen mรถchten fรผr die Barmherzigkeit, wie geschrieben steht: โ€šDarum will ich dich bekennen unter den Nationen und deinem Namen lobsingenโ€˜. (10) Und wieder heiรŸt es: โ€šSeid frรถhlich, ihr Nationen, mit seinem Volk!โ€˜. (11) Und wiederum: โ€šLobt den Herrn, alle Nationen, und preisen sollen ihn alle Vรถlker!โ€˜. (12) Und wieder sagt Jesaja: โ€šEs wird die Wurzel Jesses da sein, und zwar der da aufsteht, um รผber die Nationen zu herrschen โ€“ auf ihn werden die Nationen hoffenโ€˜.โ€œ

c c 1Kor 7,14: โ€žDenn der unglรคubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die unglรคubige Frau ist geheiligt durch den glรคubigen Mann. Sonst wรคren ja eure Kinder unrein, jetzt aber sind sie heilig.โ€œ
Apg 2,39: โ€žDenn die VerheiรŸung gilt euch und euren Kindern und allen, die in der Ferne leben, so viele der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.โ€œ
Hes 16,20โ€“21: โ€ž(20) Und du nahmst deine Sรถhne und Tรถchter, die du mir geboren hattest, und opfertest sie ihnen [= den Gรถttern] als FraรŸ. War es dir mit deiner Hurerei noch nicht genug, (21) so dass du meine Sรถhne schlachtetest und sie hingabst und sie fรผr sie [= die Gรถtter] durchs Feuer gehen lieรŸest?โ€œ [Gottes Zorn ergeht รผber die, die ihre Kinder fremden Gรถttern zufรผhren statt dem wahren Gott.]
Rรถm 11,16: โ€žWenn aber das Erstlingsbrot heilig ist, so auch der Teig, und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.โ€œ
1Mose 3,15: โ€žUnd ich werde Feindschaft zwischen dich und die Frau setzen, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm die Ferse zerstรถren.โ€œ
1Mose 17,7: โ€žUnd ich werde meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch [alle] ihre Generationen aufrichten zu einem ewigen Bund, um fรผr dich und deine Nachkommen nach dir Gott zu sein.โ€œ

d d Mt 13,47: โ€žWiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung [Fische oder Tiere] zusammensammelte.โ€œ
Jes 9,6: [รœber den Messias:] โ€žGroรŸ ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und รผber seinem Kรถnigreich, es zu festigen und zu stรผtzen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.โ€œ (REรœ)

e e Eph 2,19: โ€žSo seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Auslรคnder, sondern ihr seid Mitbรผrger der Heiligen und Gottes Familienmitglieder.โ€œ
Eph 3,15: โ€žโ€ฆ von dem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden ihren Namen hat.โ€œ

f f Apg 2,47: โ€žSie priesen Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat tรคglich diejenigen hinzu, die gerettet werden sollten.โ€œ

* * Siehe die Anmerkung zu Artikel 25.1.

** ** Gemeint sind die Sakramente

g g 1Kor 12,28: โ€žUnd die einen hat Gott in der Gemeinde gesetzt erstens zu Aposteln, zweitens zu Propheten, drittens zu Lehrern, schlieรŸlich Wunder, dann Gnadengaben der Heilung, Hilfeleistungen, Leitung und verschiedene Arten von Sprachen.โ€œ
Eph 4,11โ€“13: โ€ž(11) Und er hat die einen als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer gegeben, (12) zur Ausrรผstung der Heiligen fรผr das Werk des Dienstes, fรผr die Auferbauung des Kรถrpers Christi, (13) bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Reife des Erwachsenen, zum VollmaรŸ des Wachstums der Fรผlle Christi hingelangen.โ€œ
Mt 28,19โ€“20: โ€ž(19) Geht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft (20) und indem ihr sie alles zu halten lehrt, was ich euch geboten habe! Siehe, ich bin an allen Tagen bei euch bis zum Ende der Welt.โ€œ
Jes 59,21: โ€žWas mich betrifft โ€“ dies ist mein Bund mit ihnen, spricht der HERR: Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen weder aus deinem Mund noch aus dem Mund deiner Kinder noch aus dem Mund der Kindeskinder weichen, spricht der HERR, von nun an bis in Ewigkeit.โ€œ

* * Siehe die Anmerkung zu Artikel 25.1.

h h Rรถm 11,3โ€“4: โ€ž(3) โ€šHerr, sie haben deine Propheten getรถtet, sie haben deine Altรคre niedergerissen, und ich allein bin รผbriggeblieben, und sie trachten nach meinem Lebenโ€˜. (4) Aber was sagt ihm [= Elia] die gรถttliche Antwort?: โ€šIch habe mir siebentausend Mann รผbrigbehalten, die die Knie nicht vor Baal gebeugt habenโ€˜.โ€œ
Offb 12,6+14: โ€ž(6) Und die Frau [= die Gemeinde] floh in die Wรผste, wo es einen von Gott bereiteten Ort gab, damit sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernรคhrt wรผrde. (14) Und es wurden der Frau zwei Flรผgel des groรŸen Adlers geschenkt, um in die Wรผste fliegen zu kรถnnen, an ihren Ort, an dem sie fรผr eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit ernรคhrt wird, weit weg vom Angesicht der Schlange [= dem Satan].โ€œ

* * Gemeint sind die Sakramente

i i Offb 2+3 [Die sieben Sendschreiben Jesu an Gemeinden รผber deren Stรคrken und Sรผnden; bitte nachlesen]
1Kor 5,6โ€“7: โ€ž(6) Euer Rรผhmen ist keine gute Sache. Wisst ihr denn nicht, dass ein bisschen Sauerteig den ganzen Teig durchsรคuert? (7) Fegt den alten Sauerteig hinaus, damit ihr ein frischer Teig seid, so, wie ihr ja bereits ungesรคuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, wurde geschlachtet.โ€œ

k k 1Kor 13,12: โ€žDenn wir sehen jetzt mit Hilfe eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stรผckweise, dann aber werde ich genauso erkennen, wie ich schon erkannt worden bin.โ€œ
Offb 2+3 [ [Die sieben Sendschreiben Jesu an Gemeinden รผber deren Stรคrken und Sรผnden; bitte nachlesen]
Mt 13,47: โ€žWiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung [Fische oder Tiere] zusammenbrachte.โ€œ

l l Offb 18,2: โ€žUnd er rief mit lauter Stimme und sagte: Gefallen, gefallen ist Babylon [= das abgefallene Volk Gottes], die GroรŸe, und sie ist eine Behausung von Dรคmonen geworden und ein Gefรคngnis fรผr jeden unreinen Geist und ein Gefรคngnis fรผr jeden unreinen und verhassten Vogel.โ€œ
Rรถm 11,18โ€“22: โ€ž(18) So rรผhme dich nicht gegen die Zweige. Wenn du dich aber gegen sie rรผhmst, [so bedenke]: nicht du trรคgst die Wurzel, sondern die Wurzel dich. (19) Du wirst nun sagen: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde. (20) Gut! Sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben, du aber stehst durch den Glauben. Denke nicht รผberheblich, sondern fรผrchte dich! (21) Denn wenn Gott die natรผrlichen Zweige nicht geschont hat, dann wird er vielleicht auch dich nicht schonen. (22) Siehe nun die Gรผte und die Strenge Gottes: einerseits gegen die, die gefallen sind, Strenge; andererseits gegen dich aber Gรผte Gottes, wenn du bei der Gรผte bleibst; sonst wirst auch du ausgeschnitten.โ€œ

m m Mt 16,18: โ€žAber ich sage dir, dass du Petrus bist. Und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht รผberwรคltigen kรถnnen.โ€œ
Ps 72,17: โ€žSein Name soll ewig bleiben. Vor der Sonne soll sein Name aufsprossen. Und in ihm wird man sich segnen. Alle Vรถlker werden ihn glรผcklich preisen.โ€œ
Ps 102,28: [รœber Gott:] โ€žDu aber bist derselbe, und deine Jahre hรถren nie auf.โ€œ
Mt 28,19โ€“20: โ€ž(19) Geht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft (20) und indem ihr sie alles zu halten lehrt, was ich euch geboten habe! Siehe, ich bin an allen Tagen bei euch bis zum Ende der Welt.โ€œ

n n Kol 1,18: โ€žUnd er ist das Haupt des Kรถrpers, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat.โ€œ
Eph 1,22: โ€žUnd er hat alles seinen FรผรŸen unterworfen und ihn als Haupt der Gemeinde รผber alles gesetzt.โ€œ

o o Mt 23,8โ€“10: โ€ž(8) Ihr aber, lasst ihr euch nicht โ€šLehrerโ€˜ nennen, denn [nur] einer ist euer Lehrer, ihr seid dagegen alle Geschwister. (9) Ihr sollt auch niemanden auf Erden euren Vater nennen, weil nur einer euer โ€šVaterโ€˜ ist, nรคmlich der im Himmel. (10) Lasst euch auch nicht โ€šMeisterโ€˜ nennen, weil nur einer euer Meister ist, nรคmlich Christus.โ€œ
2Thess 2,3โ€“4+8โ€“9: โ€ž(3) Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verfรผhren, denn [dieser Tag kommt nicht], es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; (4) der sich widersetzt und sich รผberhebt รผber alles, was Gott heiรŸt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. (8) Und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft; (9) [ihn], dessen Ankunft gemรครŸ der Wirksamkeit des Satans erfolgt, mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lรผgeโ€œ (REรœ)
Offb 13,6: โ€žUnd es [= das Tier] รถffnete seinen Mund fรผr Lรคsterungen gegen Gott, um seinen Namen und seine Wohnung und diejenigen, die im Himmel wohnen, zu lรคstern.โ€œ

a a 1Joh 1,3: โ€žWas wir gesehen und was wir gehรถrt haben, das verkรผndigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt. Dies ist nรคmlich unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.โ€œ
Eph 3,16โ€“19: โ€ž(16) โ€ฆ damit er euch Kraft nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gibt, um durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen stark zu werden, (17) damit Christus durch den Glauben in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe verwurzelt und gegrรผndet seid. (18) So kรถnnt ihr mit allen Heiligen begreifen, was die Breite und die Lรคnge und die Hรถhe und die Tiefe ist, (19) und auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis รผbersteigt, damit ihr mit der ganzen Gottesfรผlle erfรผllt werdet.โ€œ
Joh 1,16: โ€žDenn aus seiner Fรผlle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade.โ€œ
Eph 2,5โ€“6: โ€ž(5) โ€ฆ auch uns, die wir in den รœbertretungen tot waren, mit Christus lebendig gemacht. Durch Gnade seid ihr errettet! (6) Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in Christus Jesus in der himmlischen Welt.โ€œ [Vgl. E 2,514โ€“515]
Phil 3,10: โ€žโ€ฆ um ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Leidensgemeinschaft mit ihm zu erkennen, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde.โ€œ
Rรถm 6,5โ€“6: โ€ž(5) Denn wenn wir mit der Gleichheit seines Todes verwachsen sind, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein, (6) da wir wissen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt wurde, damit der Kรถrper der Sรผnde abgetan ist, damit wir der Sรผnde nicht mehr dienen.โ€œ
2Tim 2,12: โ€žWenn wir Ausdauer zeigen, werden wir auch mitregieren. Wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen.โ€œ

b b Eph 4,15โ€“16: โ€ž(15) Lasst uns die Wahrheit aber in Liebe bekennen und in allem zu ihm hinwachsen, der das Haupt ist, [nรคmlich] Christus. (16) Von ihm ausgehend wird der ganze Kรถrper gut zusammengefรผgt und verbunden durch jedes Gelenk des Dienstes, entsprechend der Wirksamkeit nach dem MaรŸ jedes einzelnen Teils, und [so] wirkt er das Wachstum des Kรถrpers zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.โ€œ
1Kor 12,7: โ€žJedem wird allerdings die Offenbarung des Geistes zum Nutzen [anderer] gegeben.โ€œ
1Kor 3,21โ€“23: โ€ž(21) So rรผhme sich denn keiner mit Hinblick auf Menschen, denn alles gehรถrt euch. (22) Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwรคrtiges oder Zukรผnftiges: alles gehรถrt euch, (23) ihr aber gehรถrt Christus, Christus aber gehรถrt Gott.โ€œ
Kol 2,19: โ€žโ€ฆ und nicht an dem Haupt festhรคlt, von dem aus der ganze Kรถrper, durch die Gelenke und Bรคnder unterstรผtzt und zusammengefรผgt, gemรครŸ des Wachstums Gottes wรคchst.โ€œ

c c 1Thess 5,11+14: โ€ž(11) Deshalb ermahnt einander und baut einer den anderen auf, was ihr auch tut. (14) Wir ermahnen euch aber, Geschwister: Weist die Unordentlichen zurecht, trรถstet die Kleinmรผtigen, nehmt euch der Schwachen an, seid gegen alle langmรผtig!โ€œ
Rรถm 1,11โ€“12+14: โ€ž(11) Denn ich sehne mich sehr danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe mitteile, um euch zu befestigen, (12) das heiรŸt aber, um bei euch mitermahnt zu werden, ein jeder durch den Glauben, den wir miteinander haben, sowohl euren als auch meinen. (14) Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen, sowohl Gebildeten als auch Ungebildeten bin ich ein Schuldner.โ€œ
1Joh 3,16โ€“18: โ€ž(16) Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er [= Jesus] sein Leben fรผr uns hingegeben hat. Nun sind auch wir verpflichtet, unser Leben fรผr die Geschwister zu geben. (17) Wer aber Gรผter dieser Welt hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschlieรŸt sein Herz ihm gegenรผber, wie kann da die Liebe Gottes in ihm bleiben? (18) Kinder, lasst uns nicht mit Worten noch mit der Zunge lieben, sondern mit der Tat und in Wahrheit.โ€œ
Gal 6,10: โ€žFolglich lasst uns nun allen gegenรผber das Gute wirken, so wie wir [oder: da wir] Zeit [oder: Gelegenheit] haben, am meisten aber gegenรผber den Hausgenossen des Glaubens.โ€œ

d d Hebr 10,24โ€“25: โ€ž(24) Lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, (25) indem wir unsere Versammlungen nicht versรคumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern.โ€œ
Apg 2,42+46: โ€ž(42) Sie blieben aber bestรคndig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Beten. (46) Sie verharrten tรคglich einmรผtig im Tempel und brachen in den Hรคusern das Brot und nahmen die Speise mit Freude und Schlichtheit des Herzens zu sich.โ€œ
Jes 2,3: โ€žUnd viele Vรถlker werden hinziehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns auf Grund seiner Wege belehre und wir auf seinen Wegen wandeln! Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.โ€œ
1Kor 11,20: โ€žWenn ihr nun zusammenkommt โ€ฆโ€œ

e e Apg 2,44โ€“45: โ€ž(44) Alle, die glรคubig gewordenen waren, waren beisammen und hatten alles gemeinsam. (45) Und sie verkauften die Gรผter und den Besitz und verteilten diese an alle, wenn jeweils einer bedรผrftig war.โ€œ
1Joh 3,17: โ€žWer aber Gรผter dieser Welt hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschlieรŸt sein Herz ihm gegenรผber, wie kann da die Liebe Gottes in ihm bleiben?โ€œ
2Kor 8+9 [Die Geldsammlung fรผr die Gemeinde in Jerusalem, bitte nachlesen; siehe auch:]
Apg 11,29โ€“30: โ€ž(29) Sie beschlossen aber, dass jeder von ihnen etwas den Geschwistern, die in Judรคa wohnten, zur Unterstรผtzung schicken sollte, je nachdem, wie einer der Jรผnger Besitz hatte. (30) Das taten sie denn auch, und schickten [das Gesammelte] durch die Hand des Barnabas und Saulus an die ร„ltesten.โ€œ

f f Kol 1,18โ€“19: โ€žUnd er ist das Haupt des Kรถrpers, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat, (19) denn es gefiel der ganzen Fรผlle [Gottes], in ihm zu wohnen.โ€œ
1Kor 8,6: โ€žโ€ฆ so ist doch fรผr uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge ausgehen und wir auf ihn hin [angelegt sind], und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.โ€œ
Jes 42,8: โ€žIch bin der HERR [= Jahwe]. Das ist mein Name. Und ich gebe meine Ehre keinem anderen und meinen Ruhm keinen Gรถtterbildern.โ€œ
1Tim 6,15โ€“16: โ€ž(15) โ€ฆ welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der Kรถnig aller Kรถnige und Herr aller Herren, (16) der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.โ€œ (Luther)
Vgl. Ps 45,7 mit Hebr 1,8โ€“9: Ps 45,7: โ€žDein Thron, Gott, besteht fรผr immer und ewig. Das Zepter deiner Herrschaft ist ein wahrhaftiges Zepter.โ€œ Hebr 1,8โ€“9: โ€ž(8) Von dem Sohn aber heiรŸt es: โ€šDein Thron, Gott, steht in alle Ewigkeit, und das Zepter der Wahrheit ist das Zepter deines Reiches. (9) Du hast die Gerechtigkeit geliebt und die Gesetzlosigkeit gehasst. Deswegen hat Gott, dein Gott, dich mit Freudenรถl vor deinen Genossen gesalbt.โ€˜ย โ€œ

g g [Dies wendet sich gegen ein falsches Verstรคndnis von Apg 2,44โ€“45 (abgedruckt in der voranstehenden Anm. e).]
2Mose 20,15: โ€žDu sollst nicht stehlen.โ€œ
Eph 4,28: โ€žWer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern mรผhe sich vielmehr ab und bewirke mit seinen Hรคnden das Gute, damit er dem Bedรผrftigen etwas weitergeben kann.โ€œ
Apg 5,4: โ€žWรคre es nicht dein geblieben, wenn es unverkauft geblieben wรคre, und war es nicht, nachdem es verkauft war, in deiner Verfรผgungsgewalt? Warum hast du dir diese Tat in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott.โ€œ [Dies zeigt, dass Apg 2,44โ€“45 nicht so zu verstehen ist, als wenn die Gemeinde einen gemeinsamen sozialistischen Besitz gehabt hรคtte, sondern so, dass jedes Gemeindemitglied freiwillig von seinem Besitz fรผr andere Christen spendete.]

a a Rรถm 4,11: โ€žUnd er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er im Unbeschnittensein hatte, damit er Vater der im Unbeschnittensein Glaubenden ist, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde.โ€œ
1Mose 17,7+10: โ€ž(7) Und ich werde meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch [alle] ihre Generationen aufrichten zu einem ewigen Bund, um fรผr dich und deine Nachkommen nach dir Gott zu sein. (10) Das ist mein Bund, den ihr festhalten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles Mรคnnliche soll unter euch beschnitten werden.โ€œ

b b Mt 28,19: [Jesus:] โ€žGeht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft.โ€œ [Taufe]
1Kor 11,23: โ€žDenn ich habe das, was ich auch euch รผberliefert habe, von dem Herrn empfangen, dass nรคmlich der Herr Jesus in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot nahm โ€ฆโ€œ [Abendmahl]

c c 1Kor 10,16: โ€žDer Kelch der Segnung, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft mit dem Blut des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft mit dem Kรถrper des Christus?โ€œ
1Kor 11,25โ€“26: โ€ž(25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedรคchtnis, sooft ihr es trinkt. (26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.โ€œ
Gal 3,27: โ€žDenn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen.โ€œ
Gal 3,17: โ€žDies aber sage ich: Einen zuvor von Gott bekrรคftigten Bund macht das 430 Jahre spรคter entstandene Gesetz nicht ungรผltig, so dass die VerheiรŸung unwirksam geworden wรคre.โ€œ

d d Rรถm 15,8: โ€žDenn ich sage, dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist fรผr die Wahrheit Gottes, damit er die VerheiรŸungen der Vรคter bestรคtigte.โ€œ
2Mose 12,48: โ€žWenn sich aber ein Fremdling bei dir aufhรคlt und das Passah fรผr den HERRN feiern will, so soll alles, was mรคnnlich bei ihm ist, beschnitten werden, und dann soll er herzu kommen, um es zu feiern. Er soll wie ein Einheimischer des Landes gelten. Es darf jedoch kein Unbeschnittener davon essen.โ€œ
1Mose 34,14: โ€žUnd sie sagten zu ihnen: Wir kรถnnen das nicht machen, unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann [zur Frau] geben, denn das wรคre eine Schande fรผr uns.โ€œ

e e Rรถm 6,3โ€“4: โ€ž(3) Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod getauft worden sind? (4) So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.โ€œ
1Kor 10,16+21: โ€ž(16) Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft mit dem Blut des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft mit dem Kรถrper des Christus? (21) Ihr kรถnnt nicht den Kelch des Herrn und den Kelch der Dรคmonen trinken. Ihr kรถnnt nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Dรคmonen teilnehmen.โ€œ

f f 1Mose 17,10: โ€žDas ist mein Bund, den ihr festhalten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles Mรคnnliche soll unter euch beschnitten werden.โ€œ [Die Beschneidung wird als โ€šmein Bundโ€˜ bezeichnet.]
Mt 26,27โ€“28: โ€ž(27) Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen [den Kelch] und sagte: Trinkt alle daraus! (28) Dies ist mein Blut des Bundes, das fรผr viele zur Vergebung der Sรผnden vergossen werden wird.โ€œ [Der Kelch wird als โ€šBundโ€˜ bezeichnet.]
Tit 3,5: โ€žโ€ฆ errettete er uns, nicht aus Werken, die wir in Gerechtigkeit getan hatten, sondern aus seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und der Erneuerung des Heiligen Geistes.โ€œ [Die Taufe wird als โ€šWaschung der Wiedergeburtโ€˜ bezeichnet.]

g g Rรถm 2,28โ€“29: โ€ž(28) Denn nicht der ist ein Jude, der es sichtbar ist, und nicht das ist Beschneidung, was eine sichtbare im Fleisch ist, (29) sondern der ist ein Jude, der es im Verborgenen ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott kommt.โ€œ
1Petr 3,21: โ€žDas Gegenbild [= der Typos] davon errettet jetzt auch euch, nรคmlich die Taufe โ€“ die nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches ist, sondern der Bund mit Gott um ein gutes Gewissen โ€“ durch die Auferstehung Jesu Christi.โ€œ

h h Mt 3,11: โ€žIch taufe euch zwar mit Wasser der BuรŸe. Aber derjenige, der nach mir kommt, ist stรคrker als ich. Ich bin nicht wรผrdig, seine Sandalen zu tragen. Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.โ€œ
1Kor 12,13: โ€žDenn wir sind alle in einem Geist zu einem Kรถrper getauft worden, seien es Juden oder Griechen, seien es Sklaven oder freie Bรผrger, und wir sind alle mit einem Geist getrรคnkt worden.โ€œ

i i Mt 26,27โ€“28: โ€ž(27) Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen [den Kelch] und sagte: Trinkt alle daraus! (28) Dies ist mein Blut des Bundes, das fรผr viele zur Vergebung der Sรผnden vergossen werden wird.โ€œ [Abendmahl]
Mt 28,19โ€“20: โ€ž(19) Geht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft (20) und indem ihr sie alles zu halten lehrt, was ich euch geboten habe! Siehe, ich bin an allen Tagen bei euch bis zum Ende der Welt.โ€œ [Taufe]

k k Mt 28,19 [siehe den vorangehenden Bibeltext]
1Kor 11,20+23: โ€ž(20) Wenn ihr nun zusammenkommt, so hรคlt man da nicht das Abendmahl des Herrn. (23) Denn ich habe das, was ich auch euch รผberliefert habe, von dem Herrn empfangen, dass nรคmlich der Herr Jesus in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot nahm โ€ฆโ€œ
1Kor 4,1: โ€žDafรผr soll man uns halten: Fรผr Diener Christi und fรผr Verwalter der Geheimnisse Gottes.โ€œ
Hebr 5,4: โ€žUnd niemand nimmt sich die Ehre selbst, sondern er wird wie schon Aaron von Gott berufen.โ€œ

l l 1Kor 10,1โ€“4: โ€ž(1) Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darรผber seid, Geschwister, dass unsere Vรคter alle unter der Wolke waren und alle durch das [Rote] Meer hindurchgingen (2) und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden (3) und alle dieselbe geistliche Speise aรŸen (4) und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Felsen aber ist der Christus.โ€œ [Paulus sieht eine Parallele zwischen Taufe und Abendmahl und alttestamentlichen Ereignissen.]
[Vgl. Kol 2,11โ€“12, abgedruckt in der folgenden Anm. c]

a a Mt 28,19: โ€žGeht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft.โ€œ

b b 1Kor 12,13: โ€žDenn wir sind alle in einem Geist zu einem Kรถrper getauft worden, seien es Juden oder Griechen, seien es Sklaven oder freie Bรผrger, und wir sind alle mit einem Geist getrรคnkt worden.โ€œ

c c Vgl. Rรถm 4,11 mit Kol 2,11โ€“12: Rรถm 4,11: โ€žUnd er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er im Unbeschnittensein hatte, damit er Vater der im Unbeschnittensein Glaubenden ist, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde.โ€œ; Kol 2,11โ€“12: โ€ž(11) In ihm seid ihr auch mit einer Beschneidung beschnitten worden, die nicht mit Hรคnden durchgefรผhrt wurde, sondern im Ausziehen des fleischlichen Kรถrpers, in der Beschneidung des Christus geschieht: (12) mit ihm begraben in der Taufe und mit ihm auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.โ€œ

d d Gal 3,27: โ€žDenn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen.โ€œ
Rรถm 6,5: โ€žDenn wenn wir mit der Gleichheit seines Todes verwachsen sind, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.โ€œ

e e Tit 3,5: โ€žโ€ฆ errettete er uns, nicht aus Werken, die wir in Gerechtigkeit getan hatten, sondern aus seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und der Erneuerung des Heiligen Geistes.โ€œ

f f Mk 1,4: โ€žSo trat Johannes auf und taufte in der Wรผste und predigte die Taufe der BuรŸe zur Sรผndenvergebung.โ€œ

g g Rรถm 6,3โ€“4: โ€ž(3) Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod getauft worden sind? (4) So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.โ€œ

h h Mt 28,19โ€“20: โ€ž(19) Geht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft (20) und indem ihr sie alles zu halten lehrt, was ich euch geboten habe! Siehe, ich bin an allen Tagen bei euch bis zum Ende der Welt.โ€œ

i i Mt 3,11: โ€žIch taufe euch zwar mit Wasser der BuรŸe. Aber derjenige, der nach mir kommt, ist stรคrker als ich. Ich bin nicht wรผrdig, seine Sandalen zu tragen. Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.โ€œ
Joh 1,33: โ€žUnd ich kannte ihn nicht. Aber derjenige, der mich gesandt hat, um mit Wasser zu taufen, der sagte zu mir: Wenn du jemanden sehen wirst, auf den der Geist herabfahren und auf ihm bleiben wird, dann ist er es, der mit Heiligem Geist tauft.โ€œ
Mt 28,19โ€“20 [siehe die voranstehende Anm. i]

k k Hebr 9,10+19+22: โ€ž(10) Es sind nur Speisen und Getrรคnke und verschiedene Waschungen, Bestimmungen fรผr das Fleisch, die bis auf die Zeit einer gerechten Ordnung auferlegt worden sind. (19) Denn als alle Gebote nach dem Gesetz dem ganzen Volk von Mose mitgeteilt worden waren, nahm er das Blut der Kรคlber und Bรถcke zusammen mit Wasser, Purpurwolle und Ysop und besprengte damit sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk. (22) Fast alle Dinge werden nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne BlutvergieรŸen gibt es keine Vergebung.โ€œ [Besprengen war der alttestamentliche Ritus fรผr Flรผssigkeiten wie Wasser, Blut und ร–l.]
Apg 2,41: โ€žDie nun sein Wort aufnahmen, lieรŸen sich taufen. Und es wurden an jenem Tag ungefรคhr dreitausend Personen hinzugetan.โ€œ [Fรผr dreitausend Tรคuflinge dรผrfte beim Tempel nur Wasser fรผr das Besprengen, nicht fรผr das Untertauchen, zur Verfรผgung gestanden haben.]
Apg 16,33: โ€žUnd er nahm sie in derselben Nachtstunde bei sich [zu Hause] auf und wusch ihnen die Striemen ab. Und er lieรŸ sich und gleichzeitig alle, die zu ihm gehรถrten, taufen.โ€œ [In der Wohnung gab es vermutlich kein Becken zum Untertauchen.]
Mk 7,4: โ€žโ€ฆ und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, wenn sie sich nicht gereinigt haben. Und es gibt viele andere Dinge, die sie zu halten รผbernommen haben: Waschungen der Becher, Krรผge und KupfergefรครŸe.โ€œ [Die jรผdischen โ€šWaschungenโ€˜ waren eigentlich Besprengungen.]

l l Mk 16,15โ€“16: โ€ž(15) Und er sagte zu ihnen: Geht in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Kreatur. (16) Wer glรคubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden. Wer aber nicht glรคubig geworden ist, wird verdammt werden.โ€œ
Apg 8,37โ€“38: โ€ž(37) Philippus aber sagte: Glaubst du von ganzem Herzen, so soll es geschehen. Er antwortete und sagte: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. (38) Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide zum Wasser herunter, Philippus ebenso wie der Kรคmmerer. Und er taufte ihn.โ€œ

m m Vgl. 1Mose 17,7+9 mit Gal 3,9+14 und Kol 2,11โ€“12 und Apg 2,38โ€“39 und Rรถm 4,11โ€“12: 1Mose 17,7+9: โ€ž(7) Und ich werde meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch [alle] ihre Generationen aufrichten zu einem ewigen Bund, um fรผr dich und deine Nachkommen nach dir Gott zu sein. (9) Und Gott sagte zu Abraham: Und du sollst meinen Bund festhalten, du und deine Nachkommen nach dir alle ihre Generationen lang.โ€œ Gal 3,9+14: โ€ž(9) Daher werden die, die aus Glauben sind, zusammen mit dem glรคubigen Abraham gesegnet. (14) โ€ฆ damit der Segen Abrahams in Christus Jesus den Nationen zuteil wird, damit wir die VerheiรŸung des Geistes durch den Glauben empfangen.โ€œ Kol 2,11โ€“12: โ€ž(11) In ihm seid ihr auch mit einer Beschneidung worden beschnitten, die nicht mit Hรคnden durchgefรผhrt wurde, sondern im Ausziehen des fleischlichen Kรถrpers, in der Beschneidung des Christus geschieht: (12) mit ihm begraben in der Taufe und mit ihm auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.โ€œ Apg 2,38โ€“39: โ€ž(38) Petrus aber sagte zu ihnen: Tut BuรŸe, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sรผnden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. (39) Denn die VerheiรŸung gilt euch und euren Kindern und allen, die in der Ferne leben, so viele der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.โ€œ Rรถm 4,11โ€“12: โ€ž(11) Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er im Unbeschnittensein hatte, damit er Vater der im Unbeschnittensein Glaubenden ist, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde, (12) und Vater der Beschneidung ist, nicht nur derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den FuรŸspuren des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham im Unbeschnittensein hatte.โ€œ [Die Beschneidung symbolisiert wie die Taufe die Beschneidung des Herzens.]
1Kor 7,14: โ€žDenn der unglรคubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die unglรคubige Frau ist geheiligt durch den glรคubigen Mann. Sonst wรคren ja eure Kinder unrein, jetzt aber sind sie heilig.โ€œ
Mt 28,19: โ€žGeht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft.โ€œ [Die Taufe zielt auf ganze Vรถlker ab.]
Mk 10,13โ€“16: โ€ž(13) Sie brachten aber auch kleine Kinder zu ihm, damit er sie berรผhre [= die Hand auflege]. (14) Als aber Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte ihnen: Lasst doch die Kinder zu mir kommen und verwehrt es ihnen nicht, denn ihnen gehรถrt das Reich Gottes. (15) Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind annimmt, der wird nicht dort hinkommen. (16) Und er nahm sie auf seine Arme, legte die Hรคnde auf sie und segnete sie.โ€œ
Lk 18,15: โ€žSie brachten aber auch kleine Kinder zu ihm, damit er sie berรผhre [= die Hand auflege]. Als das aber die Jรผnger sahen, fuhren sie sie an.โ€œ

n n Vgl. Lk 7,30 mit 2Mose 4,24โ€“26: Lk 7,30: โ€žโ€ฆ die Pharisรคer und die Gesetzesgelehrten machten aber den Ratschluss Gottes fรผr sich selbst zunichte, weil sie sich nicht von ihm taufen lieรŸen.โ€œ 2Mose 4,24โ€“26: โ€ž(24) Und es geschah auf dem Weg, in der Herberge, da trat der HERR ihm entgegen und wollte ihn tรถten. (25) Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt ihrem Sohn die Vorhaut ab, berรผhrte [damit] seine FรผรŸe und sagte: Wahrhaftig, du bist mir ein Blutbrรคutigam! (26) Da lieรŸ er von ihm ab. Damals sagte sie โ€šBlutbrรคutigamโ€˜ wegen der Beschneidung.โ€œ (REรœ) [Gott wurde zornig, weil Mose seinen Sohn nicht beschnitten hatte.]

o o Rรถm 4,11: โ€žUnd er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er im Unbeschnittensein hatte, damit er Vater der im Unbeschnittensein Glaubenden ist, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde.โ€œ
Apg 10,2+4+22+31+45+47: โ€ž(2) โ€ฆ fromm und gottesfรผrchtig mit seinem ganzen Haus, der dem Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete. (4) Er aber sah ihn gespannt an und wurde von Furcht erfรผllt und sagte: Was ist, Herr? Er sagte aber zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedรคchtnis vor Gott. (22) Sie aber sagten: Kornelius, ein Hauptmann, ein gerechter und gottesfรผrchtiger Mann, und der ein [gutes] Zeugnis hat von der ganzen Nation der Juden, ist von einem heiligen Engel gรถttlich gewiesen worden, dich in sein Haus holen zu lassen und Worte von dir zu hรถren. (31) Kornelius! Dein Gebet ist erhรถrt, und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. (45) Und die Glรคubigen aus der Beschneidung, so viele ihrer mit Petrus gekommen waren, gerieten auรŸer sich, dass auch auf die Nationen die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen worden war; (47) Dann antwortete Petrus: Kรถnnte wohl jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft wรผrden, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir?โ€œ (REรœ)

p p Apg 8,13+23: โ€ž(13) Auch Simon selbst wurde glรคubig, und als er getauft worden war, hielt er sich zu Philippus. Als er aber die Zeichen und die groรŸen Wunder sah, die passierten, geriet er auรŸer sich. (23) [Petrus zu Simon:] Denn ich sehe, dass du voll bitterer Galle und in Ketten der Ungerechtigkeit gefangen bist.โ€œ [Simon war zwar getauft, aber ohne Glauben.]

q q Joh 3,5+8: โ€ž(5) Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und aus Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. (8) Der Wind weht, wo er will, und du hรถrst sein Sausen, aber du weiรŸt nicht, woher er kommt und wohin er geht. Genauso ist ein jeder, der aus dem Geist neu geboren wird.โ€œ

r r Gal 3,27: โ€žDenn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen.โ€œ
Tit 3,5: โ€žโ€ฆ errettete er uns, nicht aus Werken, die wir in Gerechtigkeit getan hatten, sondern aus seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und der Erneuerung des Heiligen Geistes.โ€œ
Eph 5,25โ€“26: โ€ž(25) Ihr Mรคnner, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst fรผr sie hingegeben hat, (26) um sie zu heiligen, indem er sie durch das Wasserbad im Wort reinigte โ€ฆโ€œ
Apg 2,38+41: โ€ž(38) Petrus aber sagte zu ihnen: Tut BuรŸe, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sรผnden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. (41) Die nun sein Wort aufnahmen, lieรŸen sich taufen. Und es wurden an jenem Tag ungefรคhr dreitausend Personen hinzugetan.โ€œ

s s Tit 3,5: โ€žโ€ฆ errettete er uns, nicht aus Werken, die wir in Gerechtigkeit getan hatten, sondern aus seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und der Erneuerung des Heiligen Geistes.โ€œ

* * Oder: Verwaltung

a a 1Kor 11,23โ€“26: โ€ž(23) Denn ich habe das, was ich auch euch รผberliefert habe, von dem Herrn empfangen, dass nรคmlich der Herr Jesus in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot nahm, (24) und als er gedankt hatte, es brach und sagte: Dies ist mein Kรถrper, der fรผr euch hingegeben worden ist; dies tut zur Erinnerung an mich. (25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedรคchtnis, sooft ihr es trinkt. (26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.โ€œ
1Kor 10,16โ€“17+21: โ€ž(16) Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft mit dem Blut des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft mit dem Kรถrper des Christus? (17) Denn ein Brot, ein Kรถrper sind wir, die vielen, denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot. (21) Ihr kรถnnt nicht den Kelch des Herrn und den Kelch der Dรคmonen trinken. Ihr kรถnnt nicht am Tisch des Herrn und am Tisch der Dรคmonen teilnehmen.โ€œ
1Kor 12,13: โ€žDenn wir sind alle in einem Geist zu einem Kรถrper getauft worden, seien es Juden oder Griechen, seien es Sklaven oder freie Bรผrger, und wir sind alle mit einem Geist getrรคnkt worden.โ€œ

b b Hebr 9,22+25+26+28: โ€ž(22) Es wird nach dem Gesetz fast alles mit Blut gereinigt, und ohne BlutvergieรŸen geschieht keine Vergebung. (25) โ€ฆ auch nicht, um sich oftmals zu opfern, so wie der Hohepriester jedes Jahr wieder mit fremdem Blut in das Heiligtum geht. (26) Sonst hรคtte er von Beginn der Welt an oft leiden mรผssen. Nun aber, am Ende der Welt, ist er ein fรผr alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer, die Sรผnde aufzuheben. (28) So ist Christus auch [nur] einmal geopfert worden, um die Sรผnden von vielen wegzunehmen. Er wird zum zweiten Mal nicht wegen der Sรผnde erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil.โ€œ

c c 1Kor 11,24โ€“26: โ€ž(24) Und als er gedankt hatte, es brach und sagte: Dies ist mein Kรถrper, der fรผr euch hingegeben worden ist; dies tut zur Erinnerung an mich. (25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedรคchtnis, sooft ihr es trinkt. (26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.โ€œ
Mt 26,26โ€“27: โ€ž(26) Wรคhrend sie aber aรŸen, nahm Jesus Brot, segnete es, brach es und gab es den Jรผngern und sagte: Nehmt, esst, dies ist mein Kรถrper! (27) Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen [den Kelch] und sagte: Trinkt alle daraus!โ€œ

* * In der katholischen Lehre wird die Messe als eine stรคndige unblutige Wiederholung des Opfers Jesu verstanden.

d d Hebr 7,23โ€“24+27: โ€ž(23) Und jene sind in grรถรŸerer Anzahl Priester geworden, weil sie durch den Tod verhindert waren, zu bleiben; (24) dieser aber, weil er in Ewigkeit bleibt, hat ein unverรคnderliches Priestertum. (27) โ€ฆ der nicht Tag fรผr Tag nรถtig hat, wie die Hohenpriester, zuerst fรผr die eigenen Sรผnden Schlachtopfer darzubringen, dann fรผr die des Volkes; denn dies hat er ein fรผr alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat.โ€œ (REรœ)
Hebr 10,11โ€“12+14+18: โ€ž(11) Und jeder Priester steht Tag fรผr Tag da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die doch niemals Sรผnden wegnehmen kรถnnen. (12) Dieser aber hat ein [einziges ] Schlachtopfer fรผr die Sรผnden dargebracht und sich fรผr immer zur Rechten Gottes gesetzt. (14) Denn mit einem [einzigen] Opfer hat er die, die geheiligt werden, fรผr immer vollkommen gemacht. (18) Wo aber dafรผr eine Vergebung vorhanden ist, bedarf es keines Opfer fรผr die Sรผnde mehr.โ€œ

e e Vgl. Mt 26,26โ€“28 mit Mk 14,22โ€“24 und Lk 22,19โ€“20 und 1Kor 11,23โ€“26: Mt 26,26โ€“28: โ€ž(26) Wรคhrend sie aber aรŸen, nahm Jesus Brot, segnete es, brach es und gab es den Jรผngern und sagte: Nehmt, esst, dies ist mein Kรถrper! (27) Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen [den Kelch] und sagte: Trinkt alle daraus! (28) Dies ist mein Blut des Bundes, das fรผr viele zur Vergebung der Sรผnden vergossen werden wird.โ€œ Mk 14,22โ€“24: โ€ž(22) Und wรคhrend sie am Essen waren, nahm er ein Brot, segnete es, brach es und gab es ihnen und sagte: Nehmt, dies ist mein Kรถrper! (23) Und er nahm einen Kelch, dankte und gab ihnen [den Kelch], und sie tranken alle daraus. (24) Dies ist mein Blut des Bundes, das fรผr viele zur Vergebung der Sรผnden vergossen werden wird.โ€œ Lk 22,19โ€“20: โ€ž(19) Und er nahm ein Brot, dankte dafรผr, brach es und gab es ihnen und sagte: Dies ist mein Kรถrper, der fรผr euch dahingegeben wird. Dies tut zu meinem Gedรคchtnis! (20) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das fรผr euch vergossen wird.โ€œ 1Kor 11,23โ€“26: โ€ž(23) Denn ich habe das, was ich auch euch รผberliefert habe, von dem Herrn empfangen, dass nรคmlich der Herr Jesus in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot nahm, (24) und als er gedankt hatte, es brach und sagte: Dies ist mein Kรถrper, der fรผr euch hingegeben worden ist; dies tut zur Erinnerung an mich. (25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedรคchtnis, sooft ihr es trinkt. (26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.โ€œ

f f Apg 20,7: โ€žAber am ersten Tag der Woche, als wir [wie รผblich] versammelt waren, um Brot zu brechen, beredete sich Paulus mit ihnen, weil er am nรคchsten Tag abreisen wollte. Und er รผberzog das Wort bis Mitternacht.โ€œ
1Kor 11,20: โ€žWenn ihr also zusammenkommt, so ist es nicht [denkbar], das Mahl des Herren zu essen.โ€œ

g g 1Kor 10,6: โ€žDiese Dinge sind aber als Vorbilder fรผr uns geschehen, damit wir nicht nach bรถsen Dingen Verlangen haben, wie jene Verlangen hatten.โ€œ

h h Mk 14,23: โ€žUnd er nahm einen Kelch, dankte und gab ihnen [den Kelch], und sie tranken alle daraus.โ€œ
1Kor 11,25โ€“26+28โ€“29: โ€ž(25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedรคchtnis, sooft ihr es trinkt. (26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. (28) Der Mensch aber prรผfe sich selbst, und dann esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. (29) Denn wer isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst das Gericht, wenn er den Kรถrper [des Herrn] nicht [richtig] beurteilt.โ€œ

i i Mt 15,9: โ€žSie verehren mich aber vergeblich, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.โ€œ

k k Mt 26,26โ€“28: (26) Wรคhrend sie aber aรŸen, nahm Jesus Brot, segnete es, brach es und gab es den Jรผngern und sagte: Nehmt, esst, dies ist mein Leib! (27) Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen [den Kelch] und sagte: Trinkt alle daraus! (28) Dies ist mein Blut des Bundes, das fรผr viele zur Vergebung der Sรผnden vergossen werden wird.โ€œ

l l 1Kor 11,26โ€“28: โ€ž(26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. (27) Wer nun das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, obwohl er unwรผrdig ist, wird des Kรถrpers und Blutes des Herrn schuldig sein. (28) Der Mensch aber prรผfe sich selbst, und dann esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.โ€œ
Mt 26,29: โ€žIch sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewรคchs des Weinstocks trinken werde bis zu dem Tag, da ich es neu mit euch in dem Reich meines Vaters trinken werde.โ€œ

* * Die Transsubstantiationslehre ist das rรถmisch-katholische Verstรคndnis der Messe. Danach verwandeln sich Brot und Wein durch die Konsekration, die Einsetzungsworte des Priesters, tatsรคchlich und vรถllig in Jesus, weswegen die Elemente auch angebetet werden dรผrfen.

m m Vgl. Apg 3,21 mit 1Kor 11,24โ€“26: Apg 3,21: โ€žDen muss allerdings der Himmel bis zur Zeit der Wiederherstellung aller Dinge aufnehmen, die Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten seit jeher angekรผndigt hat.โ€œ 1Kor 11,24โ€“26: โ€ž(24) Und als er gedankt hatte, es auseinanderbrach und sagte: Dies ist mein Kรถrper, der fรผr euch hingegeben worden ist, dies tut zur Erinnerung an mich. (25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedรคchtnis, sooft ihr es trinkt. (26) Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkรผndigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.โ€œ [Solange ist er demnach im Himmel.]
Lk 24,6+39: โ€ž(6) Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Denkt daran, wie er zu euch gesprochen hat, als er noch in Galilรคa war. (39) Seht meine Hรคnde und meine FรผรŸe an, dass ich es wirklich bin. Fasst mich an und seht, denn ein Geist hat kein Fleisch und Gebein, von denen ihr seht, dass ich habe.โ€œ

n n 1Kor 11,28: โ€žDer Mensch aber prรผfe sich selbst, und dann esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.โ€œ [Vgl. den Textzusammenhang in der folgenden Anm. p]

* * Gemeint ist das Sakrament.

o o 1Kor 10,16: โ€žDer Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht [die] Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht [die] Gemeinschaft des Leibes des Christus?โ€œ (REรœ)

p p 1Kor 11,27โ€“29: โ€ž(27) Wer nun das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, obwohl er unwรผrdig ist, wird des Kรถrpers und Blutes des Herrn schuldig sein. (28) Der Mensch aber prรผfe sich selbst, und dann esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. (29) Denn wer isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Kรถrper [des Herrn] nicht [richtig] beurteilt.โ€œ
2Kor 6,14โ€“16: โ€ž(14) Begebt euch nicht unter ein fremdes Joch mit Unglรคubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft haben Licht und Finsternis? (15) Und welche รœbereinstimmung haben Christus und Belial? Oder welche Gemeinsamkeit ein Glรคubiger und ein Unglรคubiger? (16) Und welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Tempel Gottes und Gรถtzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie es Gott gesagt hat: โ€šIch will unter ihnen wohnen und leben, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk seinโ€˜.โ€œ

q q 1Kor 5,6โ€“7+13: โ€ž(6) Euer Rรผhmen ist keine gute Sache. Wisst ihr denn nicht, dass ein bisschen Sauerteig den ganzen Teig durchsรคuert? (7) Fegt den alten Sauerteig hinaus, damit ihr ein frischer Teig seid, so, wie ihr ja bereits ungesรคuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, wurde geschlachtet. (13) Die drauรŸen sind, richtet Gott. Tut den Bรถsen von euch fort!โ€œ
2Thess 3,6+14โ€“15: โ€ž(6) Wir gebieten euch aber, Geschwister, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurรผckzieht, der unordentlich und nicht nach der รœberlieferung lebt, die er von uns empfangen hat. (14) Wenn aber jemand unserem Wort in dem Brief nicht gehorcht, den kennzeichnet und habt keinen weiteren Umgang mit ihm, damit er beschรคmt wird. (15) Seht ihn aber nicht als Gegner an, sondern weist ihn als Bruder zurecht.โ€œ
Mt 7,6: โ€žWerft das Heilige nicht vor die Hunde. Werft eure Perlen nicht vor die Sรคue, damit sie sie nicht womรถglich mit ihren FรผรŸen zertreten und sich umdrehen und euch zerreiรŸen.โ€œ

a a Jes 9,6โ€“7: โ€ž(6) Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heiรŸt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fรผrst; (7) auf dass seine Herrschaft groรŸ werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Kรถnigreich, dass erโ€™s stรคrke und stรผtze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.โ€œ (Luther)
1Tim 5,17: โ€žDie ร„ltesten, die gut vorstehen, sollen doppelter Ehre fรผr wรผrdig geachtet werden, besonders diejenigen, die in Wort und Lehre arbeiten.โ€œ
1Thess 5,12: โ€žWir bitten euch aber, Geschwister, dass ihr die anerkennt, die unter euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen.โ€œ
Apg 20,17โ€“18: โ€ž(17) Von Milet aber schickte er nach Ephesus herรผber und lieรŸ die ร„ltesten der Gemeinde herรผberrufen. (18) Als sie aber zu ihm gekommen waren, sagte er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich vom ersten Tag an, als ich nach Asien kam, die ganze Zeit bei euch gewesen binโ€œ
Hebr 13,7+17+24: โ€ž(7) Denkt an eure Leiter, die euch das Wort Gottes gesagt haben! Schaut den Ausgang ihres Lebens an, und ahmt ihren Glauben nach! (17) Gehorcht und fรผgt euch euren Leitern, denn sie wachen รผber eure Seelen als diejenigen, die dafรผr Rechenschaft ablegen werden mรผssen, damit sie das mit Freude und nicht mit Stรถhnen tun, weil das fรผr euch nicht nรผtzlich wรคre. (24) GrรผรŸt alle eure Leiter und alle Heiligen! Es grรผรŸen euch die aus Italien.โ€œ
1Kor 12,28: โ€žUnd die einen hat Gott in der Gemeinde erstens zu Aposteln, zweitens zu Propheten, drittens zu Lehrern gesetzt, schlieรŸlich Wunder, dann Gnadengaben der Heilung, Hilfeleistungen, Leitung und verschiedene Arten von Sprachen.โ€œ
Mt 28,18โ€“20: โ€ž(18) Und Jesus trat hinzu und redete mit ihnen und sagte: Mir ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben worden. (19) Geht nun hin und macht alle Vรถlker zu Jรผngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft (20) und indem ihr sie alles zu halten lehrt, was ich euch geboten habe! Siehe, ich bin an allen Tagen bei euch bis zum Ende der Welt.โ€œ

b b Mt 16,19: โ€žUnd ich werde dir die Schlรผssel des Himmelreiches geben. Was immer du auf Erden binden wirst, wird im Himmel gebunden sein, und was immer du auf Erden lรถsen wirst, wird im Himmel gelรถst sein.โ€œ
Mt 18,17โ€“18: โ€ž(17) Hรถrt er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hรถrt er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er fรผr dich wie ein Heide und Zรถllner. (18) Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr etwas auf Erden binden werdet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf Erden lรถsen werdet, wird es im Himmel gelรถst sein.โ€œ
Joh 20,21โ€“23: โ€ž(21) Jesus sagte nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch. (22) Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! (23) Wenn ihr jemandem die Sรผnden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie [ihm] behalten.โ€œ (REรœ)
2Kor 2,6โ€“8: โ€ž(6) Dem Betreffenden [= dem aufgrund der Gemeindezucht umkehrenden Sรผnder] genรผgt diese Strafe von den meisten, (7) so dass ihr [nun] im Gegenteil vielmehr vergeben und ihn ermutigen solltet, damit der Betreffende nicht womรถglich durch eine รผbermรครŸige Traurigkeit verschlungen wird. (8) Darum ermahne ich euch, zu beschlieรŸen, dass ihr ihm gegenรผber Liebe zu habt.โ€œ

c c 1Kor 5 [bitte nachlesen]; Auszug: 1Kor 5,1+5+11+13: โ€ž(1) รœberhaupt hรถrt man davon, dass es Unzucht unter euch gibt, und dazu eine Art von Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht bekannt ist, dass einer die Frau seines Vaters [= seine Stiefmutter] hat. (5) โ€ฆ so jemanden im Namen unseres Herrn Jesus dem Satan zum Verderben des Fleisches zu รผbergeben, damit der Geist am Tag des Herrn errettet wird. (11) Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzรผchtiger ist oder ein Habsรผchtiger oder ein Gรถtzendiener oder ein Lรคsterer oder ein Trunkenbold oder ein Rรคuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen. (13) Die aber drauรŸen sind, richtet Gott. Tut den Bรถsen von euch selbst hinaus!โ€œ
1Tim 5,20: โ€žDie aber sรผndigen, weise vor allen zurecht, damit die anderen ebenfalls Furcht bekommen.โ€œ
Mt 7,6: โ€žWerft das Heilige nicht vor die Hunde. Werft eure Perlen nicht vor die Sรคue, damit sie sie nicht womรถglich mit ihren FรผรŸen zertreten und sich umdrehen und euch zerreiรŸen.โ€œ
1Tim 1,20: โ€žUnter ihnen sind Hymenรคus und Alexander, die ich dem Satan รผbergeben habe, damit sie zurechtgewiesen werden, nicht zu lรคstern.โ€œ
1Kor 11,27โ€“34 [gegen den unwรผrdigen Empfang des Abendmahls; bitte nachlesen; V. 27โ€“29 siehe zu Art. 29.8., Anm. p]
Jud 22โ€“23: โ€ž(22) Erbarmt euch der einen, die zweifeln. (23) Rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reiรŸt. Erbarmt euch aber der anderen mit Furcht, indem ihr sogar das vom Fleisch befleckte Kleid hasst.โ€œ

d d 1Thess 5,12: โ€žWir bitten euch aber, Geschwister, dass ihr die anerkennt, die unter euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen.โ€œ
2Thess 3,6+14โ€“15: โ€ž(6) Wir gebieten euch aber, Geschwister, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurรผckzieht, der unordentlich und nicht nach der รœberlieferung lebt, die er von uns empfangen hat. (14) Wenn aber jemand unserem Wort in dem Brief nicht gehorcht, den kennzeichnet und habt keinen weiteren Umgang mit ihm, damit er beschรคmt wird. (15) Seht ihn aber nicht als Gegner an, sondern weist ihn als Bruder zurecht.โ€œ
1Kor 5,4โ€“5+13: โ€ž(4) โ€“ wenn ihr und mein Geist zusammen mit der Kraft unseres Herrn Jesus versammelt seid โ€“ (5) so jemanden im Namen unseres Herrn Jesus dem Satan zum Verderben des Fleisches zu รผbergeben, damit der Geist am Tag des Herrn errettet wird. (13) Die drauรŸen sind, richtet Gott. Tut den Bรถsen von euch fort!โ€œ
Mt 18,17: โ€žWenn er aber nicht auf sie hรถren will, so teile es der Gemeinde mit. Wenn er aber auch nicht auf die Gemeinde hรถren will, so soll er fรผr dich wie ein Heide und Zรถllner sein.โ€œ
Tit 3,10: โ€žEinen sektiererischen Menschen weise nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung ab.โ€œ

a a Apg 15,2+4+6: [รœber das โ€šApostelkonzilโ€˜:] โ€ž(2) Als nun ein Zwiespalt entstand und ein nicht unerheblicher Wortwechsel zwischen ihnen und Paulus und Barnabas aufkam, ordneten sie an, dass Paulus, Barnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Streites zu den Aposteln und ร„ltesten nach Jerusalem hinaufziehen sollten. (4) Als sie aber nach Jerusalem angekommen waren, wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den ร„ltesten aufgenommen, und sie berichteten alles, was Gott unter ihnen getan hatte. (6) Die Apostel und die ร„ltesten versammelten sich aber, um sich diese Frage zu begutachten.โ€œ

b b Jes 49,23: โ€žKรถnige werden deine Wรคrter sein und ihre Kรถniginnen deine Ammen. Sie werden sich mit dem Gesicht zur Erde vor dir niederwerfen und den Staub von deinen FรผรŸen lecken. Dann wirst du erkennen, dass ich der HERR bin. Denn die auf mich hoffen, werden nicht zuschanden werden.โ€œ
1Tim 2,1โ€“2: โ€ž(1) Ich ermahne [euch] nun vor allem, dass Flehen, Gebete, Fรผrbitten und Danksagungen fรผr alle Menschen gesprochen werden, (2) fรผr Kรถnige und alle, die Autoritรคt haben, damit wir ein friedliches und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit fรผhren kรถnnen.โ€œ
2Chr 19,8โ€“11 [Einsetzung der Priester und Leviten in ihre Aufgaben durch Kรถnig Joschafat; bitte nachlesen]
2Chr 29+30 [Hiskias Reformation; bitte nachlesen]
Mt 2,4โ€“5: โ€ž(4) Und er [= Herodes] versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo denn der Christus geboren werden sollte. (5) Sie aber sagten ihm: In Bethlehem in Judรคa, weil es so durch den Propheten geschrieben steht.โ€œ
Spr 11,14: โ€žWo es an Leitung mangelt, kommt ein Volk zu Fall, doch die Rettung geschieht durch viele Ratgeber.โ€œ

c c Apg 15,2+4+22โ€“23+25: โ€ž(2) Als nun ein Zwiespalt entstand und ein nicht unerheblicher Wortwechsel zwischen ihnen und Paulus und Barnabas aufkam, ordneten sie an, dass Paulus, Barnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Streites zu den Aposteln und ร„ltesten nach Jerusalem hinaufziehen sollten. (4) Als sie aber in Jerusalem angekommen waren, wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den ร„ltesten aufgenommen, und sie berichteten alles, was Gott unter ihnen getan hatte. (22) Daraufhin erschien es den Aposteln und den ร„ltesten zusammen mit der ganzen Gemeinde gut zu sein, Mรคnner aus ihrer Mitte auszuwรคhlen und sie mit Paulus und Barnabas zusammen nach Antiochia zu schicken: Judas mit dem Beinamen Barsabas und Silas, Mรคnner, die Fรผhrende unter den Geschwistern waren. (23) Und sie schrieben durch deren Hand: โ€šDie Apostel und die ร„ltesten: die Geschwister grรผรŸen die Geschwister aus den Nationen in Antiochia, in Syrien und Zilizien. (25) Es schien uns gut zu sein, nachdem wir รœbereinstimmung erlangt hatten, Mรคnner auszuwรคhlen und sie mit unseren geliebten [Geschwistern] Barnabas und Paulus zu euch zu senden.โ€˜ย โ€œ

d d Apg 15,15+19+24+27โ€“31: โ€ž(15) Und hiermit stimmen die Worte der Propheten รผberein, wie geschrieben steht (19) Deshalb urteile ich, man solle die, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhigen (24) Da wir gehรถrt haben, dass einige aus unserer Mitte euch mit Worten beunruhigt und eure Seelen verstรถrt haben โ€“ denen wir keine Befehle gegeben haben โ€ฆ (27) Wir haben nun Judas und Silas gesandt, die auch selbst mรผndlich dasselbe verkรผnden werden. (28) Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine grรถรŸere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stรผcke: (29) euch zu enthalten von Gรถtzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, so werdet ihr wohl tun. Lebt wohl! (30) Nachdem sie nun entlassen waren, kamen sie nach Antiochia hinab; und sie versammelten die Menge und รผbergaben den Brief. (31) Als sie ihn aber gelesen hatten, freuten sie sich รผber den Trost.โ€œ (REรœ)
Apg 16,4: โ€žAls sie aber von Stadt zu Stadt zogen, teilten sie ihnen [= den Gemeinden] die Beschlรผsse, die von den Aposteln und ร„ltesten in Jerusalem festgelegt worden waren, mit, um sie zu befolgen.โ€œ
Mt 18,17โ€“20: โ€ž(17) Hรถrt er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hรถrt er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er fรผr dich wie ein Heide und Zรถllner. (18) Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr etwas auf Erden binden werdet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf Erden lรถsen werdet, wird es im Himmel gelรถst sein. (19) Und auรŸerdem sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden darin รผbereinkommen, irgendetwas zu erbitten, so wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. (20) Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihren.โ€œ

e e Eph 2,20: โ€žIhr seid aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, wobei Jesus Christus selbst der Eckstein ist.โ€œ [Das Wort Gottes und Jesus sind unsere Grundlage, nicht Synodenbeschlรผsse.]
Apg 17,21: โ€žAlle Athener aber und alle Fremden, die sich dort aufhielten, verbrachten ihre Zeit mit nichts anderem, als etwas Neues zu sagen und zu hรถren.โ€œ [Es ist falsch, alte Wahrheiten einfach abzuschaffen, nur um wieder einmal etwas Neues zu hรถren oder zu verkรผndigen.]
1Kor 2,5: โ€žโ€ฆ damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruht.โ€œ
2Kor 1,24: โ€žNicht etwa, dass wir รผber euren Glauben herrschen wollen, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude. Denn ihr steht ja bereits durch den Glauben.โ€œ

f f Lk 12,13โ€“14: โ€ž(13) Einer aus der Volksmenge sagte zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teilen soll. (14) Er aber sagte zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder zum Erbverwalter รผber euch eingesetzt?โ€œ
Joh 18,36: โ€žJesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wรคre, so hรคtten meine Diener gekรคmpft, damit ich den Juden nicht รผberliefert wรผrde, jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.โ€œ (REรœ)

a a 1Mose 3,19: โ€žIm SchweiรŸ deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du wieder zum Erdboden zurรผckkehrst, denn von diesem bist du genommen worden. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurรผckkehren.โ€œ
Apg 13,36: โ€žDenn David ist freilich entschlafen, nachdem er zur Zeit seines Geschlechtes nach dem Willen Gottes gedient hatte, und wurde zu seinen Vรคtern versammelt und sah die Verwesung.โ€œ

b b Lk 23,43: โ€žJesus sagte zu ihm [dem Verbrecher am Kreuz neben ihm]: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.โ€œ
Pred 12,7: โ€žUnd der Staub kehrt zur Erde zurรผck, wie er vorher gewesen ist, und der Geist kehrt zu Gott zurรผck, der ihn gegeben hat.โ€œ

c c Hebr 12,23: โ€žโ€ฆ und zur Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter aller, und zu den Geistern der Gerechten, die vollendet sind.โ€œ
2Kor 5,1+6+8: โ€ž(1) Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstรถrt wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Hรคnden gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln. (6) So [sind wir] nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, wรคhrend einheimisch im Kรถrper, wir vom Herrn ausheimisch sind (8) wir sind aber guten Mutes und mรถchten lieber ausheimisch vom Kรถrper und einheimisch beim Herrn sein.โ€œ (REรœ)
Vgl. Phil 1,23 mit Apg 3,21 und Eph 4,10: Phil 1,23: โ€žEs zieht mich aber zu beidem hin: Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn das ist viel besser.โ€œ Apg 3,21: โ€žDen muss allerdings der Himmel bis zur Zeit der Wiederherstellung aller Dinge aufnehmen, die Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten seit jeher angekรผndigt hat.โ€œ Eph 4,10: โ€žDer [zuerst] hinabgestiegen ist, ist derselbe, der [dann] auch hinaufgestiegen ist รผber alle Himmel, damit er alles erfรผllte.โ€œ

d d Lk 16,23โ€“24: โ€ž(23) Als er nun in der Hรถlle [oder: im Hades] war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem SchoรŸ. (24) Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kรผhle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.โ€œ (Luther)
Apg 1,25: โ€žโ€ฆ damit er den Platz dieses Dienstes und Apostelamtes empfรคngt, von dem Judas abgeirrt ist, um an seinen eigenen Ort zu gehen.โ€œ
Jud 6โ€“7: โ€ž(6) Und die Engel, die ihrem Herrschaftsbereich nicht treu geblieben sind, sondern ihre eigene Wohnung verlassen haben, hat er zum Gericht des groรŸen Tages mit ewigen Fesseln in Finsternis aufbewahrt, (7) wie [auch] Sodom und Gomorra und die umliegenden Stรคdte, die in gleicher Weise wie diese Unzucht trieben und hinter fremdem Fleisch herliefen [= Homosexualitรคt], als ein Beispiel vorhanden sind, indem sie die Strafe des ewigen Feuers leiden.โ€œ
1Petr 3,19: โ€žIn diesem ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefรคngnis gepredigt.โ€œ [Vgl. aber R 1,251โ€“252]

* * Oder: Am letzten Tag, am Tag des Gerichts

e e 1Thess 4,17: โ€žDanach werden wir, die Lebenden, die รผbriggeblieben sind, zugleich mit ihnen in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft entrรผckt werden. Und dann werden wir immerfort beim Herrn sein.โ€œ
1Kor 15,51โ€“52: โ€ž(51) Siehe, ich teile euch ein Geheimnis mit: Wir werden nicht alle entschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden, (52) in einem Nu, in einem Augenblick, beim Schall der letzten Posaune. Die Posaune wird erschallen, und die Toten werden unvergรคnglich auferweckt werden, und wir [Lebenden] werden verwandelt werden.โ€œ

f f Hiob 19,26โ€“27: โ€ž(26) Und nachdem man meine Haut so zerschunden hat, werde ich doch aus meinem Fleisch Gott schauen. (27) Ja, ich werde ihn fรผr mich sehen, und meine Augen werden [ihn] sehen, aber nicht als Fremden. Meine Nieren verschmachten in meinem Innern.โ€œ (REรœ)
1Kor 15,42โ€“44: โ€ž(42) So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Es wird zwar in Vergรคnglichkeit gesรคt, aber es wird in Unvergรคnglichkeit auferweckt. (43) Es wird zwar in Unehre gesรคt, aber es wird in Herrlichkeit auferweckt. Es wird zwar in Schwachheit gesรคt, aber es wird in Kraft auferweckt. (44) Es wird zwar ein natรผrlicher Kรถrper gesรคt, aber es wird ein geistlicher Kรถrper auferweckt. Wenn es einen natรผrlichen Kรถrper gibt, so gibt es auch einen geistlichen.โ€œ

g g Apg 24,15: โ€žโ€ฆ und die Hoffnung zu Gott habe, die diese selbst auch haben, dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird.โ€œ
Joh 5,28โ€“29: โ€ž(28) Wundert euch nicht darรผber, denn es wird die Stunde kommen, in der alle, die in den Grรคbern liegen, seine Stimme hรถren (29) und herauskommen werden, die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die jedoch das Bรถse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.โ€œ
1Kor 15,43: โ€žEs wird gesรคt in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesรคt in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft.โ€œ
Phil 3,21: โ€žโ€ฆ der unseren Kรถrper der Niedrigkeit zur Gleichgestalt mit seinem Kรถrper der Herrlichkeit umgestalten wird nach der wirksamen Kraft, mit der er sich auch sonst alle Dinge unterwerfen kann.โ€œ

a a Apg 17,31: โ€žโ€ฆ weil er [= Gott] einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann [= Jesus], den er eingesetzt hat. Und er hat allen den Beweis angetreten, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.โ€œ

b b Joh 5,22+27: โ€ž(22) Denn auch der Vater richtet niemanden, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn [= Jesus] รผbergeben, (27) und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.โ€œ

c c 1Kor 6,3: โ€žWisst ihr nicht, dass wir einmal Engel richten werden, wie viel mehr alltรคgliche Dinge?โ€œ
Jud 6: โ€žUnd die Engel, die ihrem Herrschaftsbereich nicht treu geblieben sind, sondern ihre eigene Wohnung verlassen haben, hat er zum Gericht des groรŸen Tages mit ewigen Fesseln in Finsternis aufbewahrt.โ€œ
2Petr 2,4: โ€žDenn wenn Gott die Engel, die gesรผndigt haben, nicht verschont hat, sondern sie in finstere Hรถhlen des Abgrundes hinabgestรผrzt und zur Aufbewahrung fรผr das Gericht ausliefert hat โ€ฆโ€œ

d d 2Kor 5,10: โ€žDenn wir mรผssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder das empfange, was er wรคhrend des Lebens im Kรถrper getan hat, und zwar dementsprechend, ob es Gutes oder Bรถses war.โ€œ
Pred 12,14: โ€žDenn Gott wird jedes Werk, gleich, ob es gut oder bรถse ist, in ein Gericht รผber alles Verborgene bringen.โ€œ
Rรถm 2,16: โ€žโ€ฆ an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen richtet durch Jesus Christus nach meinem Evangelium.โ€œ
Rรถm 14,10+12: โ€žDu aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes treten. (12) Also wird nun jeder von uns fรผr sich selbst Gott Rechenschaft geben.โ€œ
Mt 12,36โ€“37: โ€ž(36) Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnรผtzen Wort, das sie sprechen, am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen mรผssen. (37) Denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verurteilt werden.โ€œ

* * Oder: zu erweisen

e e Mt 25,31โ€“46 [Das Endgericht; bitte nachlesen]
Rรถm 2,5โ€“6: โ€ž(5) Aber nach deiner Hartherzigkeit und deinem unbuรŸfertigen Herzen hรคufst du dir selbst Zorn auf fรผr den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, (6) โ€šder einem jeden vergelten wird nach seinen Werkenโ€˜.โ€œ
Rรถm 9,22โ€“23: โ€ž(22) Wenn aber Gott, der seinen Zorn erweisen und seine Macht kundtun wollte, mit vieler Langmut die GefรครŸe des Zorns ertragen hat, die zum Verderben geschaffen wurden โ€“ (23) und damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an den GefรครŸen der Begnadigung kundtue, die er zur Herrlichkeit vorher bereitet hat โ€ฆโ€œ
Mt 25,21: โ€žSein Herr sagte zu ihm: Richtig so, du guter und treuer Knecht! Du warst รผber weniges treu, so werde ich dich รผber vieles setzen. Geh in die Freude deines Herrn ein.โ€œ
Apg 3,19: โ€žSo tut nun BuรŸe und bekehrt euch, damit eure Sรผnden ausgetilgt werden und damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn her kommen โ€ฆโ€œ
2Thess 1,7โ€“10: โ€ž(7) โ€ฆ und euch, den Bedrรคngten, durch Ruhe, zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, (8) in flammendem Feuer. Dabei รผbt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen. (9) Sie werden Strafe erleiden, das ewige Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stรคrke, (10) wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in allen denen bewundert zu werden, die geglaubt haben.โ€œ

f f 2Petr 3,11+14: โ€ž(11) Da dies alles so aufgelรถst wird, was fรผr Leute mรผsst ihr da in heiligem Wandel und Gottseligkeit sein โ€ฆ (14) Deswegen, Geliebte, weil ihr dies erwartet, seid fleiรŸig, unbefleckt und tadellos, von ihm im Frieden vorgefunden zu werden.โ€œ
2Kor 5,10โ€“11: โ€ž(10) Denn wir mรผssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder das empfange, was er wรคhrend des Lebens im Kรถrper getan hat, und zwar dementsprechend, ob es Gutes oder Bรถses war. (11) Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, รผberreden wir Menschen. Gott gegenรผber aber sind wir offenbar geworden. Ich hoffe aber, auch in euren Gewissen offenbar geworden zu sein.โ€œ
2Thess 1,5โ€“7: โ€ž(5) Diese sind ein Anzeichen des gerechten Gerichts Gottes, dass ihr des Reiches Gottes wรผrdig geachtet werdet, um dessentwillen ihr auch leidet, (6) so gewiss es bei Gott gerecht ist, denen zu vergelten, die euch durch Trรผbsale bedrรคngen, (7) und euch, den Bedrรคngten, durch Ruhe, zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer.โ€œ
Lk 21,27โ€“28: โ€ž(27) Dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und groรŸer Herrlichkeit kommen sehen. (28) Wenn aber diese Dinge beginnen zu geschehen, so schaut auf und erhebt eure Hรคupter, weil eure Erlรถsung naht.โ€œ
Rรถm 8,23โ€“25: โ€ž(23) Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlรถsung unseres Kรถrpers. (24) Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden, aber eine Hoffnung die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft auf das, was er sieht? (25) Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir in Geduld.โ€œ

g g Mt 24,36+42โ€“44: โ€ž(36) Von jenem Tag aber und jener Stunde weiรŸ niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, sondern mein Vater allein. (42) Wacht also, denn ihr wisst nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt. (43) Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hรคtte, in welcher Wache der Dieb komme, so hรคtte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wรผrde. (44) Deshalb seid auch ihr bereit; denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Menschensohn.โ€œ (REรœ)
Mk 13,35โ€“37: โ€žSo wacht nun, weil ihr nicht wisst, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zur Mitternacht oder zur Zeit des Hahnenschreis oder am Morgen, (36) damit er euch nicht schlafend vorfindet, wenn er plรถtzlich kommt. (37) Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wacht!โ€œ
Lk 12,35โ€“36: โ€ž(35) Lasst eure Lenden umgรผrtet sein und eure Lichter brennen (36) und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun.โ€œ (Luther)
Offb 22,20: โ€žDer diese Dinge bezeugt, sagt: Ja, ich komme bald. Amen. Komm, Herr Jesus!โ€œ

27 1680 und 1708 von den amerikanischen Kongregationalisten รผbernommen.

28 Die Zรคhlung der Artikel in der Revision stimmt vollstรคndig mit der des Westminster Bekenntnisses รผberein.

29 Auch Londoner Bekenntnis und Philadelphia Bekenntnis genannt.

30 Englische Texte in: Philipp Schaff, David S. Schaff. The Creeds of Christendom: With a History and Critical Notes. Bd. 3: The Evangelical Protestant Creeds. Baker Book House: Grand Rapids (MI), 1990 (Nachdruck von 1931). S. 718โ€“723 (Savoy-Erklรคrung), S. 720 (Amerikanische Presbyterianer) und S. 738โ€“741 (Baptistisches Bekenntnis)

31 Ohne Entsprechung im Westminster Bekenntnis

32 Oder: Erhaltung (providence), gemeint ist Gottes fortwรคhrende Herrschaft und Fรผrsorge รผber alles Geschaffene.

33 Entspricht Artikel 23.3. des Westminster Bekenntnisses

34 Vgl. bereits die ersatzlose Streichung von Artikel 20.4. des Westminster Bekenntnisses zu Kirche und Staat.

35 Entspricht Artikel 23.3. des Westminster Bekenntnisses

36 Vgl. bereits die Streichung der Worte โ€žund mit der Gewalt der bรผrgerlichen Obrigkeitโ€œ in Artikel 20.4. des Westminster Bekenntnisses, so dass der Staat nicht mehr das Recht hat, in Religionsfragen einzugreifen oder zu strafen.

37 Entspricht Artikel 23.3. und 23.4. des Westminster Bekenntnisses

38 Vgl. bereits die ersatzlose Streichung von Artikel 20.4. des Westminster Bekenntnisses zu Kirche und Staat.

39 Anstelle von Artikel 25.2. des Westminster Bekenntnisses

40 Vgl. die Anmerkung zu Artikel 25.1. des Westminster Bekenntnisses

41 Dies steht nรคmlich nicht der Gesamtkirche zu, sondern nur den รถrtlichen Gemeinden. Dass es oberhalb der Ortsgemeinde keine eigenen kirchlichen ร„mter und Aufgaben gibt, ist das Herzstรผck des Kongregationalismus.

42 Eingefรผgt nach Artikel 25.6. des Westminster Bekenntnisses

43 Vgl. schon die Ergรคnzung zu Artikel 25.6. รผber den Antichrist: โ€žโ€ฆ den der Herr mit der Herrlichkeit seines Kommens zerstรถren wirdโ€œ (siehe oben).

44 Entspricht Artikel 25.1.โ€“6. des Westminster Bekenntnisses

45 Oder: Sakramente

46 Oder: Aufseher

47 Oder: Aufseher

48 Oder: Aufseher

49 Oder: Sakramente

50 Oder: hoffen

51 Entspricht Artikel 27.1.โ€“5. des Westminster Bekenntnisses

52 Entspricht Artikel 28.1.โ€“7. des Westminster Bekenntnisses

53 Gemeint ist das Aufgeben des Widerstandes gegen Gott

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SCHIRRMACHER, T. (ed.), Der evangelische Glaube kompakt: Ein Arbeitsbuch: Das Westminster Glaubensbekenntnis von 1647, XVII, Theologisches Lehr- und Studienmaterial des Martin Bucer Seminars, VKW; RVB, Bonn; Hamburg 20173. Auflage, 153โ€“248.